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Die Lokführer:innen wollen mehr Geld: 3,2 Prozent mehr Lohn und eine Corona-Prämie über 600 Euro. Die Deutsche Bahn stimmt einer Lohnerhöhung zwar zu, allerdings in zwei Schritten, die über fast zwei Jahre ausgedehnt werden sollen. Zu wenig für die Beschäftigten: Mit einer überwältigenden Mehrheit von 95 Prozent stimmten die Mitglieder der GDL (Gewerkschaft Deutscher Lokführer) für den Streik.
Die Medien zeigen wenig Verständnis für die streikenden Beschäftigten. Die Bahnstreiks werden wahlweise als „schäbig“ (SZ) oder „verantwortungslos“ (RND) bezeichnet. Vor allem GDL-Chef Weselsky wird persönlich angegriffen und als „Gruppenegoist“ (Handelsblatt) oder „Egomane“ (ntv) betitelt.
Wir haben uns gefragt, wie Weselsky es zum „meistgehassten Gewerkschafter“ (RP online, 2014) gebracht hat, ob die Medien die einseitige Berichterstattung zugunsten der Deutschen Bahn reflektiert haben und warum sich kaum ein Artikel mit den Arbeitsbedingungen und Forderungen der Lokführer:innen beschäftigt.
Besprochene Medien:
Zusätzliche Informationen & Artikel:
By Von Björn Kosjak & Melanie SchröderDie Lokführer:innen wollen mehr Geld: 3,2 Prozent mehr Lohn und eine Corona-Prämie über 600 Euro. Die Deutsche Bahn stimmt einer Lohnerhöhung zwar zu, allerdings in zwei Schritten, die über fast zwei Jahre ausgedehnt werden sollen. Zu wenig für die Beschäftigten: Mit einer überwältigenden Mehrheit von 95 Prozent stimmten die Mitglieder der GDL (Gewerkschaft Deutscher Lokführer) für den Streik.
Die Medien zeigen wenig Verständnis für die streikenden Beschäftigten. Die Bahnstreiks werden wahlweise als „schäbig“ (SZ) oder „verantwortungslos“ (RND) bezeichnet. Vor allem GDL-Chef Weselsky wird persönlich angegriffen und als „Gruppenegoist“ (Handelsblatt) oder „Egomane“ (ntv) betitelt.
Wir haben uns gefragt, wie Weselsky es zum „meistgehassten Gewerkschafter“ (RP online, 2014) gebracht hat, ob die Medien die einseitige Berichterstattung zugunsten der Deutschen Bahn reflektiert haben und warum sich kaum ein Artikel mit den Arbeitsbedingungen und Forderungen der Lokführer:innen beschäftigt.
Besprochene Medien:
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