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Draußen vor der Stabi gleiten die Blätter der Linden sanft zu Boden. Wir haben es kuschlig warm in Folge 77 und lesen Lyrik, die mit jedem Vers die Farbe zu wechseln scheint. Wie der Herbst! Ludwig kündigt gleich zu Beginn an, dass es bei ihm heute düster und morbide wird und steigt mit einem literarischen Schwergewicht ein. Im Haus zur Sonne entdeckt er trotz der Nähe zum Tod ein großes Bekenntnis zum Leben und bewundert die filigran vermessene Paradoxie eines finalen Entschlusses. Mit Vernesa Berbo erfährt Maria die verstörende Wirkung eines plötzlichen Krieges und die Möglichkeiten einer Kindheit in einer belagerten Stadt. Wie Sterben lernen auf japanisch buchstabiert wird, zeigt uns Milena Michiko Flašar in ihrem nahezu perfekten Novemberbuch. Erschienen ist dieser Essay im Wasser Verlag – der wohl erfrischendsten und gedankenfließendsten Verlagsneugründung des Jahres. Von da aus strömen wir in unserem Gespräch zu Medulla, dem neuen Roman von Verena Güntner. Die drei Hauptfiguren sind zwar alle privilegiert schwanger, aber stellen sich das alles doch ganz anders vor. Wie darauf reagieren? Das fragt sich zum Schluss Annkathrin Kohout in ihrer blitzgescheiten Analyse der Reaktionskultur in den Sozialen Medien. Und die wohl am meisten unterschätzte Autorin östlich der Elbe, Christine Koschmieder, geht gemeinsam mit Theresa Hügues dem „F-Wort“ auf die Spur. Was sie damit meint? Lest selbst! Es lohnt sich, auch dieses ansprechende Maro Heft recht nah am Herzen zu tragen.
By Maria-Christina Piwowarski und Ludwig Lohmann von blauschwarzberlin5
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Draußen vor der Stabi gleiten die Blätter der Linden sanft zu Boden. Wir haben es kuschlig warm in Folge 77 und lesen Lyrik, die mit jedem Vers die Farbe zu wechseln scheint. Wie der Herbst! Ludwig kündigt gleich zu Beginn an, dass es bei ihm heute düster und morbide wird und steigt mit einem literarischen Schwergewicht ein. Im Haus zur Sonne entdeckt er trotz der Nähe zum Tod ein großes Bekenntnis zum Leben und bewundert die filigran vermessene Paradoxie eines finalen Entschlusses. Mit Vernesa Berbo erfährt Maria die verstörende Wirkung eines plötzlichen Krieges und die Möglichkeiten einer Kindheit in einer belagerten Stadt. Wie Sterben lernen auf japanisch buchstabiert wird, zeigt uns Milena Michiko Flašar in ihrem nahezu perfekten Novemberbuch. Erschienen ist dieser Essay im Wasser Verlag – der wohl erfrischendsten und gedankenfließendsten Verlagsneugründung des Jahres. Von da aus strömen wir in unserem Gespräch zu Medulla, dem neuen Roman von Verena Güntner. Die drei Hauptfiguren sind zwar alle privilegiert schwanger, aber stellen sich das alles doch ganz anders vor. Wie darauf reagieren? Das fragt sich zum Schluss Annkathrin Kohout in ihrer blitzgescheiten Analyse der Reaktionskultur in den Sozialen Medien. Und die wohl am meisten unterschätzte Autorin östlich der Elbe, Christine Koschmieder, geht gemeinsam mit Theresa Hügues dem „F-Wort“ auf die Spur. Was sie damit meint? Lest selbst! Es lohnt sich, auch dieses ansprechende Maro Heft recht nah am Herzen zu tragen.

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