Während es Zeiten gab, in denen sie herbeigesehnt wurde, wird sie heute von den meisten gefürchtet: die Menopause. Derzeit hat sie (wieder einmal) einen schlechten Ruf. Woher der negative Blick darauf kommt und was die Menopause physiologisch bedeutet, beides beleuchtet dieser Kulturplatz Talk.
Keine Frage, es gibt Frauen, die heftig unter den Begleiterscheinungen der Menopause leiden. Doch das sind keineswegs alle. Gleichzeitig gibt es diejenigen, die sich in dieser Zeit neu (er)finden und Wert darauflegen, erstarkt aus der Menopause zu kommen. Auch eine Kombination von beidem ist möglich, denn jeder Frauenkörper und jede Frauenseele reagiert individuell auf die Wechseljahre. Was sich immer wieder ändert, ist auch der Blick der Gesellschaft auf diese Lebensphase. In den Nullerjahren war der Diskurs entspannter als heute. Jetzt dominiert wieder eine sehr negative Sicht, besetzt mit Krankheitssymtomen wie «Nebel im Kopf», «Haarausfall», «Bauchfett» usw. Im Kulturplatz Talk sortiert SRF-Wissenschaftsredaktorin Irène Dietschi mit Barbara B. Peter medizinische Fakten und gesellschaftliche Zuschreibungen.