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Etwa 20 % aller Menschen leben und lernen mit einer Beeinträchtigung.
In dieser Podcastfolge begeben wir uns bewusst aus der Komfortzone gut ausgebildeter Lehrpersonen:
🎢 Was diese Folge zeigt
Wie Simulationen (z. B. Schreiben mit Spiegeln oder Lesen im „Ameisenhaufen“) Empathie – und vor allem Pre‑Empathie auslösen
Warum Lernanstrengung bei Beeinträchtigungen oft unsichtbar bleibt, aber enorm ist
Weshalb motivationale Probleme häufig Folge, nicht Ursache von Lernschwierigkeiten sind
📱 Was digitale Geräte heute leisten können
Wir sprechen konkret über Kompensationsmöglichkeiten:
Vorlesen, Diktieren, Layout anpassen (Abstände, Schrift, Struktur)
Bilder zu Begriffen generieren
Organisieren, vereinfachen, strukturieren
Unterstützung bei Seh‑, Hör‑, Körperbeeinträchtigungen, ASS, ADHS, Sprach‑ und Sprechstörungen
🧠 Universal Design of Learning (UDL)
Was wäre, wenn Zugänglichkeit von Anfang an mitgedacht würde?
Wenn alle Geräte nutzen dürfen, werden Kompensationen automatisch niedrigschwelliger
UDL heißt: verschiedene Zugänge vorsehen, nicht erst reagieren
Das Problem: Lehrmittel, Formate und Rohtexte sind oft noch nicht wirklich barrierearm
🤖 KI als Verstärker – mit Verantwortung
KI bietet riesiges Potenzial für:
Zusammenfassen, Erklären, Übersetzen
Einfache Sprache und Visualisierungen
Anpassung an Sprachniveaus
individuelle Übungsbeispiele
💡 Besonders spannend: kleine KI‑Agenten, die auf ein Lernprofil reagieren – nicht im Ping‑Pong, sondern automatisiert.
🏫 Inklusion bleibt anspruchsvoll
Geräte und Finanzierung (z. B. IV / Kanton Freiburg – Link in den Shownotes)
Mehrfachbeeinträchtigungen erhöhen die Komplexität
Inklusion („école pour tous“) klingt gut – der Weg dorthin braucht Haltung, Zeit und konsequente Arbeit
Zentral bleibt die Haltungsfrage
Sollte Vielfalt nicht von Anfang an mitgedacht werden – statt später kompensiert zu werden?
Copilot bringt es im Prompt auf den Punkt:
Wie eng oder breit definieren wir den Kegel der „Norm“?
Produziert unsere Haltung eine defizitäre Sichtweise?
Oder erlauben wir Vielfalt, indem wir Normen weiter fassen?
👉 Am Ende ist Digitalität kein reines Technikthema – sondern eine Haltungsfrage.
🎧 Für wen ist diese Folge?
¬¬¬¬¬ SHOWNOTES ¬¬¬¬¬
Technische Hilfsmittel | Kanton Freiburg
Arthur Erickson
Grundsätze des UDL
Loraines Simulation
By MIA Di DOAEtwa 20 % aller Menschen leben und lernen mit einer Beeinträchtigung.
In dieser Podcastfolge begeben wir uns bewusst aus der Komfortzone gut ausgebildeter Lehrpersonen:
🎢 Was diese Folge zeigt
Wie Simulationen (z. B. Schreiben mit Spiegeln oder Lesen im „Ameisenhaufen“) Empathie – und vor allem Pre‑Empathie auslösen
Warum Lernanstrengung bei Beeinträchtigungen oft unsichtbar bleibt, aber enorm ist
Weshalb motivationale Probleme häufig Folge, nicht Ursache von Lernschwierigkeiten sind
📱 Was digitale Geräte heute leisten können
Wir sprechen konkret über Kompensationsmöglichkeiten:
Vorlesen, Diktieren, Layout anpassen (Abstände, Schrift, Struktur)
Bilder zu Begriffen generieren
Organisieren, vereinfachen, strukturieren
Unterstützung bei Seh‑, Hör‑, Körperbeeinträchtigungen, ASS, ADHS, Sprach‑ und Sprechstörungen
🧠 Universal Design of Learning (UDL)
Was wäre, wenn Zugänglichkeit von Anfang an mitgedacht würde?
Wenn alle Geräte nutzen dürfen, werden Kompensationen automatisch niedrigschwelliger
UDL heißt: verschiedene Zugänge vorsehen, nicht erst reagieren
Das Problem: Lehrmittel, Formate und Rohtexte sind oft noch nicht wirklich barrierearm
🤖 KI als Verstärker – mit Verantwortung
KI bietet riesiges Potenzial für:
Zusammenfassen, Erklären, Übersetzen
Einfache Sprache und Visualisierungen
Anpassung an Sprachniveaus
individuelle Übungsbeispiele
💡 Besonders spannend: kleine KI‑Agenten, die auf ein Lernprofil reagieren – nicht im Ping‑Pong, sondern automatisiert.
🏫 Inklusion bleibt anspruchsvoll
Geräte und Finanzierung (z. B. IV / Kanton Freiburg – Link in den Shownotes)
Mehrfachbeeinträchtigungen erhöhen die Komplexität
Inklusion („école pour tous“) klingt gut – der Weg dorthin braucht Haltung, Zeit und konsequente Arbeit
Zentral bleibt die Haltungsfrage
Sollte Vielfalt nicht von Anfang an mitgedacht werden – statt später kompensiert zu werden?
Copilot bringt es im Prompt auf den Punkt:
Wie eng oder breit definieren wir den Kegel der „Norm“?
Produziert unsere Haltung eine defizitäre Sichtweise?
Oder erlauben wir Vielfalt, indem wir Normen weiter fassen?
👉 Am Ende ist Digitalität kein reines Technikthema – sondern eine Haltungsfrage.
🎧 Für wen ist diese Folge?
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Arthur Erickson
Grundsätze des UDL
Loraines Simulation