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Bitte entschuldigt die Audioqualität dieser und der letzten Folge. Unser Mikrofon hatte Probleme. Ab nächster Woche ist dann alles beim Alten!
Joseph Goebbels – Propagandaminister des NS-Regimes, fanatischer Antisemit und zentraler Architekt der nationalsozialistischen Medienmaschinerie. Historiker Joachim C. Fest nennt ihn „das Gehirn der Manipulation der Seelen“ – ein Hinweis auf Goebbels' gefährliche rhetorische Begabung und seine Rolle als Brandstifter in Wort und Schrift.
Weniger bekannt ist sein Versuch, sich als Schriftsteller zu profilieren. In den 1920er-Jahren verfasste Goebbels den Roman Michael. Ein deutsches Schicksal in Tagebuchblättern, ein pathetisch überhöhter, autobiografisch geprägter Text, der zwischen Selbstmitleid, Größenwahn und ideologischer Selbstverklärung schwankt. Der Roman, 1929 veröffentlicht, fand kaum Leser außerhalb nationalsozialistischer Kreise und blieb literarisch unbedeutend.
Goebbels inszenierte sich als missverstandener Künstler, scheiterte aber letztlich an eigenen Ansprüchen und mangelnder Begabung. Wie Hitler, der als Maler abgelehnt wurde, fand auch er den Weg aus der künstlerischen Außenseiterrolle in die politische Radikalisierung – mit tödlichen Konsequenzen.
Michael blieb sein einziger literarischer Versuch. Der Text ist weniger ein Werk der Literatur als ein frühes ideologisches Zeugnis – und ein Einblick in das Denken eines Mannes, der Worte zur Waffe machte.
By Primero VerlagBitte entschuldigt die Audioqualität dieser und der letzten Folge. Unser Mikrofon hatte Probleme. Ab nächster Woche ist dann alles beim Alten!
Joseph Goebbels – Propagandaminister des NS-Regimes, fanatischer Antisemit und zentraler Architekt der nationalsozialistischen Medienmaschinerie. Historiker Joachim C. Fest nennt ihn „das Gehirn der Manipulation der Seelen“ – ein Hinweis auf Goebbels' gefährliche rhetorische Begabung und seine Rolle als Brandstifter in Wort und Schrift.
Weniger bekannt ist sein Versuch, sich als Schriftsteller zu profilieren. In den 1920er-Jahren verfasste Goebbels den Roman Michael. Ein deutsches Schicksal in Tagebuchblättern, ein pathetisch überhöhter, autobiografisch geprägter Text, der zwischen Selbstmitleid, Größenwahn und ideologischer Selbstverklärung schwankt. Der Roman, 1929 veröffentlicht, fand kaum Leser außerhalb nationalsozialistischer Kreise und blieb literarisch unbedeutend.
Goebbels inszenierte sich als missverstandener Künstler, scheiterte aber letztlich an eigenen Ansprüchen und mangelnder Begabung. Wie Hitler, der als Maler abgelehnt wurde, fand auch er den Weg aus der künstlerischen Außenseiterrolle in die politische Radikalisierung – mit tödlichen Konsequenzen.
Michael blieb sein einziger literarischer Versuch. Der Text ist weniger ein Werk der Literatur als ein frühes ideologisches Zeugnis – und ein Einblick in das Denken eines Mannes, der Worte zur Waffe machte.

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