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Organoide sind kleine Nachbildungen von menschlichen Organen, die aus Stammzellen gezüchtet werden. Diese Stammzellen lassen sich dann in unterschiedliche Zelltypen weiterentwickeln. Zum Beispiel in Muskel- oder Nervenzellen. So entstehen dann im Labor Mini-Organe, die bestimmte Funktionen von echten Organen übernehmen können. Zur Organspende reicht es nicht, aber die kleinen Organe können die Forschung unterstützen, Krankheiten besser zu verstehen und Therapien zu entwickeln.
Im Vergleich zu Tierversuchen haben Organoide einen entscheidenden Vorteil: Weil sie aus menschlichen Zellen gewonnen werden, können sie Krankheitsverläufe besser abbilden. Das gilt insbesondere für komplexe oder genetische Erkrankungen. So können Medikamente direkt am Mini-Organ getestet werden, ohne Patientinnen oder Patienten einem Risiko auszusetzen. Langfristig könnten Organoide dabei helfen, Therapien individueller anzupassen und dabei auch das Geschlecht, das Alter oder den spezifischen Krankheitsverlauf von Patientinnen und Patienten zu berücksichtigen.
Wie Organoide die medizinische Forschung verändern könnten, erklärt Dr. Ines Lahmann im „Forschungsquartett“-Gespräch mit detektor.fm-Redakteurin Esther Stephan. Ines Lahmann arbeitet am Max Delbrück Center in Berlin und forscht dort an neuromuskulären Organoiden.
By detektor.fm – Das Podcast-Radio3
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Organoide sind kleine Nachbildungen von menschlichen Organen, die aus Stammzellen gezüchtet werden. Diese Stammzellen lassen sich dann in unterschiedliche Zelltypen weiterentwickeln. Zum Beispiel in Muskel- oder Nervenzellen. So entstehen dann im Labor Mini-Organe, die bestimmte Funktionen von echten Organen übernehmen können. Zur Organspende reicht es nicht, aber die kleinen Organe können die Forschung unterstützen, Krankheiten besser zu verstehen und Therapien zu entwickeln.
Im Vergleich zu Tierversuchen haben Organoide einen entscheidenden Vorteil: Weil sie aus menschlichen Zellen gewonnen werden, können sie Krankheitsverläufe besser abbilden. Das gilt insbesondere für komplexe oder genetische Erkrankungen. So können Medikamente direkt am Mini-Organ getestet werden, ohne Patientinnen oder Patienten einem Risiko auszusetzen. Langfristig könnten Organoide dabei helfen, Therapien individueller anzupassen und dabei auch das Geschlecht, das Alter oder den spezifischen Krankheitsverlauf von Patientinnen und Patienten zu berücksichtigen.
Wie Organoide die medizinische Forschung verändern könnten, erklärt Dr. Ines Lahmann im „Forschungsquartett“-Gespräch mit detektor.fm-Redakteurin Esther Stephan. Ines Lahmann arbeitet am Max Delbrück Center in Berlin und forscht dort an neuromuskulären Organoiden.

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