Im November 1972 wurde in Paris das Übereinkommen zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt verabschiedet. Damit war das UNESCO Weltkulturerbe geboren. Vor wenigen Tagen hat ein Komitee der UNESCO die deutschen Kurbäder Baden-Baden, Bad Ems und Bad Kissingen in diese Liste aufgenommen. Auch das mittelalterliche jüdische Erbe der sogenannten „SchUM“-Gemeinden von Mainz, Worms und Speyer ist als Weltkulturerbe anerkannt worden. Mit in diese Liste hat es auch die Darmstädter Künstlerkolonie Mathildenhöhe geschafft. Philipp Gutbrod ist der Direktor des Instituts Mathildenhöhe und wir sprechen mit ihm in der Sendung über die Bedeutung dieser Auszeichnung.