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Immer wieder Luxemburg: Vor sechs Jahren deckte die SZ auf, wie das Herzogtum Reichen auch als Geldwaschanlage dient. Hat sich daran etwas geändert?
Luxemburg lockt internationale Unternehmen und vermögende Ausländer nach wie vor mit niedrigen Steuern und undurchsichtigen Briefkastenfirmen. Lieber weniger Steuern von vielen als hohe Steuern von niemanden, ist das Modell. Dabei soll ein neues Register, das die Namen von Eigentümern luxemburgischer Firmen auflistet, eigentlich Transparenz leisten. Doch die Firmen stammen zu drei Vierteln aus aller Welt - statt aus Luxemburg selbst. Und oft sind die Angaben fehlerhaft, bei fast der Hälfte aller Firmen fehlen sie völlig.
Vieles davon ist nicht illegal, aber moralisch verwerflich, sagt der stellvertretende Leiter des SZ-Investigativressort, Frederik Obermaier im Podcast. Auch würden sich viele Steuerdeals mit Firmen wie etwa Amazon erst später als rechtlich schwierig herausstellen. Dem deutschen Staat gehe durch die Steuervermeidung großer Konzerne sehr viel Geld verloren, das man für Krankenhäuser, Kindergärten und Schulen gut gebrauchen könnte.
Um unseren Podcast weiter zu verbessern, gibt es aktuell eine Hörer-Umfrage. Ihre Daten werden natürlich datenschutzkonform erfasst. Die Ergebnisse werden nur für interne Marktforschungszwecke ausgewertet. Die Beantwortung der Fragen dauert etwa fünf Minuten. Wir freuen uns sehr über ihre Meinung unter sz.de/podcast-umfrage.
Weitere Nachrichten: Reisewarnung für Tirol, Studie über Schulöffnung.
Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Antonia Franz
Produktion: Carolin Lenk
By Süddeutsche Zeitung4.7
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Immer wieder Luxemburg: Vor sechs Jahren deckte die SZ auf, wie das Herzogtum Reichen auch als Geldwaschanlage dient. Hat sich daran etwas geändert?
Luxemburg lockt internationale Unternehmen und vermögende Ausländer nach wie vor mit niedrigen Steuern und undurchsichtigen Briefkastenfirmen. Lieber weniger Steuern von vielen als hohe Steuern von niemanden, ist das Modell. Dabei soll ein neues Register, das die Namen von Eigentümern luxemburgischer Firmen auflistet, eigentlich Transparenz leisten. Doch die Firmen stammen zu drei Vierteln aus aller Welt - statt aus Luxemburg selbst. Und oft sind die Angaben fehlerhaft, bei fast der Hälfte aller Firmen fehlen sie völlig.
Vieles davon ist nicht illegal, aber moralisch verwerflich, sagt der stellvertretende Leiter des SZ-Investigativressort, Frederik Obermaier im Podcast. Auch würden sich viele Steuerdeals mit Firmen wie etwa Amazon erst später als rechtlich schwierig herausstellen. Dem deutschen Staat gehe durch die Steuervermeidung großer Konzerne sehr viel Geld verloren, das man für Krankenhäuser, Kindergärten und Schulen gut gebrauchen könnte.
Um unseren Podcast weiter zu verbessern, gibt es aktuell eine Hörer-Umfrage. Ihre Daten werden natürlich datenschutzkonform erfasst. Die Ergebnisse werden nur für interne Marktforschungszwecke ausgewertet. Die Beantwortung der Fragen dauert etwa fünf Minuten. Wir freuen uns sehr über ihre Meinung unter sz.de/podcast-umfrage.
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