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“Train Dreams” ist einer dieser seltenen Filme, die sich nicht anbiedern, nicht hetzen und auch nicht versuchen, mit künstlicher Dramatik Aufmerksamkeit zu erzwingen. Er erzählt das Leben des Bahn- und Holzarbeiters Robert Grainier so unspektakulär, wie das Leben eines Menschen nun einmal oft ist. Und genau darin liegt die Kraft dieses Netflix-Films.
Die Inszenierung ist leise und entschleunigt. Die Kamera beobachtet mehr, als dass sie inszeniert, und das funktioniert erstaunlich gut. Die Bilder stimmen, die Atmosphäre trägt, und Joel Edgerton spielt Robert mit einer Zurückhaltung, die am Ende mehr über diesen Mann verrät, als es laute Szenen je könnten. Es ist ein Film, der sich Zeit nimmt: für Landschaften, für Stimmungen und für die kleinen Wechsel in einem Gesicht. Wer schnelle Wendungen oder klassische Western-Konflikte erwartet, wird hier definitiv nicht bedient. Aber wer sich auf die Ruhe einlässt, bekommt ein sehr intensives Erlebnis.
Besonders stark ist, wie der Film große Themen wie Verlust, Einsamkeit und Wandel nicht erklärt, sondern einfach spürbar macht. Es gibt keine großen Monologe und keine Konstruiertheit. Alles wirkt natürlich und uneitel. Der Schmerz, der Alltag und die ständigen Versuche weiterzumachen. All das wird sehr schlicht, aber sehr präzise erzählt.
“Train Dreams” ist kein Film für jeden Abend und nicht für jeden Geschmack. Er ist langsam, melancholisch und streckenweise schwer. Doch genau so soll er sein. Und wer diese Art von Erzählung schätzt, bekommt ein herausragendes Werk, das lange nachhallt. Kein lauter Oscar-Bittsteller, sondern ein stiller Film, der seine Wirkung erst zeigt, wenn man danach noch eine Weile sitzen bleibt.
Für Fans ruhiger, atmosphärischer Filme ist “Train Dreams” ein ganz klarer Empfehlungstitel. Ein Film, den man nicht einfach nur schaut, sondern den man einatmet.
By Ronny Rüsch“Train Dreams” ist einer dieser seltenen Filme, die sich nicht anbiedern, nicht hetzen und auch nicht versuchen, mit künstlicher Dramatik Aufmerksamkeit zu erzwingen. Er erzählt das Leben des Bahn- und Holzarbeiters Robert Grainier so unspektakulär, wie das Leben eines Menschen nun einmal oft ist. Und genau darin liegt die Kraft dieses Netflix-Films.
Die Inszenierung ist leise und entschleunigt. Die Kamera beobachtet mehr, als dass sie inszeniert, und das funktioniert erstaunlich gut. Die Bilder stimmen, die Atmosphäre trägt, und Joel Edgerton spielt Robert mit einer Zurückhaltung, die am Ende mehr über diesen Mann verrät, als es laute Szenen je könnten. Es ist ein Film, der sich Zeit nimmt: für Landschaften, für Stimmungen und für die kleinen Wechsel in einem Gesicht. Wer schnelle Wendungen oder klassische Western-Konflikte erwartet, wird hier definitiv nicht bedient. Aber wer sich auf die Ruhe einlässt, bekommt ein sehr intensives Erlebnis.
Besonders stark ist, wie der Film große Themen wie Verlust, Einsamkeit und Wandel nicht erklärt, sondern einfach spürbar macht. Es gibt keine großen Monologe und keine Konstruiertheit. Alles wirkt natürlich und uneitel. Der Schmerz, der Alltag und die ständigen Versuche weiterzumachen. All das wird sehr schlicht, aber sehr präzise erzählt.
“Train Dreams” ist kein Film für jeden Abend und nicht für jeden Geschmack. Er ist langsam, melancholisch und streckenweise schwer. Doch genau so soll er sein. Und wer diese Art von Erzählung schätzt, bekommt ein herausragendes Werk, das lange nachhallt. Kein lauter Oscar-Bittsteller, sondern ein stiller Film, der seine Wirkung erst zeigt, wenn man danach noch eine Weile sitzen bleibt.
Für Fans ruhiger, atmosphärischer Filme ist “Train Dreams” ein ganz klarer Empfehlungstitel. Ein Film, den man nicht einfach nur schaut, sondern den man einatmet.

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