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Vielleicht habt Ihr Euch schon über den Titel der heutigen Sendung gewundert?
Tatsächlich möchte ich mich heute ein wenig mit der Homosexualität beschäftigen.
Homophobie bezeichnet die Feindschaft gegenüber der Homosexualität. Und diese kann für den Heilpraktiker durchaus eine Relevanz haben. Nämlich dann, wenn sie das Symptom einer pathologischen Angst ist — doch dazu später.
Die Homosexualität ist eine sexuelle Spielart des Menschen und als solche zunächst einmal völlig unproblematisch und selbstverständlich ohne jeden Krankheitswert.
Halbwegs aktuelle Zahlen gehen von aus, dass 5 bis 10 % der Gesamtbevölkerung ein sexuelles Verhalten zeigen, dass von der heterosexuellen Mehrheit abweicht. Dazu gehören homosexuelle Männer und Frauen, und die nicht zu unterschätzende Gruppe der Bisexuellen.
Schauen wir zunächst jedoch zurück. Wie wurde die Homosexualität in der Neuzeit wahrgenommen?
Auch wenn das Konzept des "Urnings" zwar einmal wieder die Frau übersieht, war Ulrichs Schritt jedoch wichtig: Das Schwulsein war von nun an kein Verirrung mehr. Sondern es war ein angeborenes Phänomen und deswegen weder heilungsbedürftig noch das Produkt eines falschen Lebensstils.
Nach Ulrich nahm der Sexualforscher Magnus Hirschfeld den Gedanken wieder auf. Er forderte eine gesellschaftliche Anerkennung der angeborenen Homosexualität und damit Straffreiheit. Im damaligen Kaiserreich wurde die homosexuelle Betätigung nämlich bestraft. Damit ist Magnus Hirschfeld ist der Gründervater der politischen Schwulenbewegung in Deutschland.
Einen Rückschritt stellte die Sichtweise der Psychoanalyse auf die Homosexualität dar. 1905 formulierte Sigmund Freud, dass alle Menschen von Geburt an mehr oder weniger bisexuell seien. Erst die Erlebnisse, Traumatisierungen und die Sozialisation in der Kindheit entscheidet darüber, ob ein Junge homosexuell wird.
Freuds Haltung wird bis heute harsch kritisiert, denn tatsächlich scheint sie auf den zweiten Blick weniger liberal als die seiner Vorgänger Hirschfeld und Ulrichs.
Vermutlich tut man Freud mit dieser Interpretation Unrecht, denn er selbst hat sich mehrfach gegen die Pathologisierung der Homosexualität ausgesprochen.
Die weibliche Homosexualität kann auch Freud nicht erklären.
Auf unserer kleinen Zeitreise in die Geschichte der Homosexualität sind wir im dritten Reich angekommen.
Trotz der Einsichten Freuds, wurde die Homosexualität in den Klassifikationen der psychischen Erkrankungen bis in die frühen 1970er Jahre als Krankheit aufgeführt.
Der Gerechtigkeit halber muss man der ICD-10 jedoch zugute halten, dass diese angebliche Erkrankung bereits seit 1968 „umstritten" bezeichnet wurde, so dass die Diagnose vermutlich schon zu dieser Zeit nur noch selten gestellt wurde.
Kleine Überreste dieser Pathologisierung lassen sich jedoch bis heute finden: So klassifiziert die ICD-10 noch immer eine so genannten ich-dystone Sexualorientierung, eingeordnet unter den Persönlichkeitsstörungen als F66.1.
Auch die aktuelle DSM-IV führt als mögliche Diagnose eine „nicht näher bezeichnete sexuelle Störung“, auf, die allerdings ebenfalls das Symptom „andauerndes und ausgeprägtes Leiden an der sexuellen Orientierung“ (302.9) beinhaltet.
Nun konnte man dieses als zu vernachlässigendes Überbleibsel verstehen, aber wie üblich liegt die Tücke im Detail: Besonders auf diese beiden Diagnosemöglichkeiten stützen sich nämlich die so genannten „Konversionstherapien für Homosexuelle" besser bekannt als "Schwulenheilung“.
Vor allem im Umfeld der Verhaltenstherapie, kam früh der Gedanke auf, dass man die falsch gelernte Homosexualität gewissermaßen wieder verlernen kann, um im nächsten Schritt die richtige, also die heterosexuelle Sexualität zu erlernen.
Dieser Vorgang lautet Systematische Desensibilisierung und Aversionstherapie und wird von John Bancroft noch 1978 in einem Sammelband zu Sexuellen Störungen im Detail beschrieben.
Zwar ist das Angebot an Konversionstherapien in unseren Breiten im Laufe der Jahre zurück gegangen, aber sie werde nach wie vor angeboten.
Wer sich einen Film zu diesem bizarren Thema anschauen möchte, dem kann ich den Spielfilm „Der verlorene Sohn" von Joel Edgerton sehr empfehlen. Glücklicherweise mit Happy End.
Weiter geht es mit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts:
Hinzu kamen zoologische Studien, die nachgewiesen haben, dass Homosexualität auch im Tierreich weit verbreitet ist.
Fassen wir den ersten Teil unserer heutigen Folge kurz zusammen: Die Homosexualität ist ein natürliche Spielart der menschlichen Sexualität. Sie ist weder eine Krankheit, noch eine körperliche oder psychische Störung, die man behandeln müsste. Ein so genanntes „Leiden an der sexuellen Orientierung“ kommt zwar hin und wieder vor, aber die Ursachen hierfür sollten eher in anderen Faktoren des Alltagslebens oder der Biographie gesucht werden.
Bevor wir uns im zweiten Teil der heutigen Folge mit der Homophobie beschäftigen, möchte euch auf mein Video aufmerksam machen.
Trotz der vorhin beschriebenen Tatsachen nimmt die Toleranz gegenüber Homosexuellen nicht zu, sondern seit einigen Jahren beständig ab. Machen wir uns doch einmal den Spaß nicht die Homosexualität zu pathologisieren, sondern deren Gegner.
Hierfür müssen wir uns zunächst einige Zahlen anschauen:
Das Outing findet also noch während der Schulzeit statt, was zu einer Konfrontation mit heterosexuellen Mitschülerinnen und Mitschülern führt, die in vielen Fällen nicht angenehm sind.
Nun könnte man einwenden, dass Schüler der 6. Klasse — also im Alter von 11 bis 12 Jahren wohl kaum wissen, was sie da reden. Zumal sie selbst gerade in der Phase der sexuellen Reifung stecken, die ja bekanntermaßen anstrengend und verwirrend ist.
Vergleicht man diese Aussagen mit den Befragungen von Erwachsenen, so kommt man leider zu dem Schluss, dass nicht die Aussagen der Kinder das Problem sind.
Auch wenn die Bevölkerung einer Stadt wie Köln hiervon etwas weniger betroffen sein mag, so nimmt die Homophobie in Deutschland kontinuierlich zu.
Woher stammt dieses feindliche Verhalten? Und besitzt es möglicherweise einen Krankheitswert oder hat es symptomatischen Charakter?
Zunächst einmal könnten wir uns fragen, welchen Zweck homophobes Verhalten erfüllt. Betrachten wir noch einmal die Gruppe der Jugendlichen, die ein homophobes Verhalten zeigen.
Eine solche soziologische Erklärung klingt erst einmal schlüssig.
Dazu gibt es ein ausgesprochen faszinierendes Experiment der Universität im amerikanischen Georgia. Bei diesem Experiment schauten homophobe Männer Videos, in denen homosexuelle Handlungen gezeigt wurden. Diese homophoben Männer wurden dadurch stärker erregt als nicht homophobe Männer.
Eine solche Reaktion nennt man Abwehr. Doch was bedeutet das nun genau?
Bei jener Abwehreaktion muss man sich allerdings fragen, was durch die Homophobie eigentlich genau abgewehrt wird. Und hier schließt sich der Kreis: Während Jugendliche sich ihrer Sexualität dadurch bewusst werden, dass sie sich klar abgrenzen, verleiht die Homophobie Erwachsenen ein Selbstbewusstsein:
Das Wort „schwul" als Schimpfwort bezeichnet dann nicht so sehr eine sexuelle Orientierung, sondern eine gesellschaftliche Rolle.
In der Vergangenheit schien das homosexuelle Verhalten ein beständiger Angriff auf die traditionelle Familie zu sein. Das darin vermittelte eindeutige Rollenverhalten musste unbedingt eigehalten werden.
Fasst man die geschilderten Symptome nun zusammen, so erscheint die Homophobie als genau das, was der Name bezeichnet: eine isolierte Phobie, welche die ICD-10 als F40.2 kodiert.
Da es sich hierbei im Gegensatz zur Homosexualität um eine psychische Störung mit Krankheitswert handelt, existieren auch Möglichkeiten der Behandlung: in Frage kommen hierzu vor allem verhaltenstherapeutische Maßnahmen, wie die oben bereits erwähnte Systematische Desensibilisierung.
Der von Homophobie betroffene Patient erlebt zunächst eine starke vegetative Angstreaktion, merkt jedoch nach einer Weile, dass die Angstsymptome nachlassen und er wieder einen klaren Kopf bekommt.
Zum Schluss noch ein Hinweis: Es gibt in sehr vielen Städten Rosa Telefone, um betroffene Menschen und Angehörige zu beraten. Die Beratung erfolgt anonym.
Leider noch wichtiger: In einigen Städten gibt es auch sogenannte Überfalltelefone für Opfer antihomosexueller Gewalt.
Ich hoffe ich konnte Euch einige neue Informationen und Ideen zu unserem Thema vermitteln.
Und wenn ihr jemanden kennt, den dieser Podcast interessieren könnte — empfehlt mich gerne weiter.
Wenn Ihr wollt, hören wir uns nächsten Woche wieder.
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By Jens HelmigVielleicht habt Ihr Euch schon über den Titel der heutigen Sendung gewundert?
Tatsächlich möchte ich mich heute ein wenig mit der Homosexualität beschäftigen.
Homophobie bezeichnet die Feindschaft gegenüber der Homosexualität. Und diese kann für den Heilpraktiker durchaus eine Relevanz haben. Nämlich dann, wenn sie das Symptom einer pathologischen Angst ist — doch dazu später.
Die Homosexualität ist eine sexuelle Spielart des Menschen und als solche zunächst einmal völlig unproblematisch und selbstverständlich ohne jeden Krankheitswert.
Halbwegs aktuelle Zahlen gehen von aus, dass 5 bis 10 % der Gesamtbevölkerung ein sexuelles Verhalten zeigen, dass von der heterosexuellen Mehrheit abweicht. Dazu gehören homosexuelle Männer und Frauen, und die nicht zu unterschätzende Gruppe der Bisexuellen.
Schauen wir zunächst jedoch zurück. Wie wurde die Homosexualität in der Neuzeit wahrgenommen?
Auch wenn das Konzept des "Urnings" zwar einmal wieder die Frau übersieht, war Ulrichs Schritt jedoch wichtig: Das Schwulsein war von nun an kein Verirrung mehr. Sondern es war ein angeborenes Phänomen und deswegen weder heilungsbedürftig noch das Produkt eines falschen Lebensstils.
Nach Ulrich nahm der Sexualforscher Magnus Hirschfeld den Gedanken wieder auf. Er forderte eine gesellschaftliche Anerkennung der angeborenen Homosexualität und damit Straffreiheit. Im damaligen Kaiserreich wurde die homosexuelle Betätigung nämlich bestraft. Damit ist Magnus Hirschfeld ist der Gründervater der politischen Schwulenbewegung in Deutschland.
Einen Rückschritt stellte die Sichtweise der Psychoanalyse auf die Homosexualität dar. 1905 formulierte Sigmund Freud, dass alle Menschen von Geburt an mehr oder weniger bisexuell seien. Erst die Erlebnisse, Traumatisierungen und die Sozialisation in der Kindheit entscheidet darüber, ob ein Junge homosexuell wird.
Freuds Haltung wird bis heute harsch kritisiert, denn tatsächlich scheint sie auf den zweiten Blick weniger liberal als die seiner Vorgänger Hirschfeld und Ulrichs.
Vermutlich tut man Freud mit dieser Interpretation Unrecht, denn er selbst hat sich mehrfach gegen die Pathologisierung der Homosexualität ausgesprochen.
Die weibliche Homosexualität kann auch Freud nicht erklären.
Auf unserer kleinen Zeitreise in die Geschichte der Homosexualität sind wir im dritten Reich angekommen.
Trotz der Einsichten Freuds, wurde die Homosexualität in den Klassifikationen der psychischen Erkrankungen bis in die frühen 1970er Jahre als Krankheit aufgeführt.
Der Gerechtigkeit halber muss man der ICD-10 jedoch zugute halten, dass diese angebliche Erkrankung bereits seit 1968 „umstritten" bezeichnet wurde, so dass die Diagnose vermutlich schon zu dieser Zeit nur noch selten gestellt wurde.
Kleine Überreste dieser Pathologisierung lassen sich jedoch bis heute finden: So klassifiziert die ICD-10 noch immer eine so genannten ich-dystone Sexualorientierung, eingeordnet unter den Persönlichkeitsstörungen als F66.1.
Auch die aktuelle DSM-IV führt als mögliche Diagnose eine „nicht näher bezeichnete sexuelle Störung“, auf, die allerdings ebenfalls das Symptom „andauerndes und ausgeprägtes Leiden an der sexuellen Orientierung“ (302.9) beinhaltet.
Nun konnte man dieses als zu vernachlässigendes Überbleibsel verstehen, aber wie üblich liegt die Tücke im Detail: Besonders auf diese beiden Diagnosemöglichkeiten stützen sich nämlich die so genannten „Konversionstherapien für Homosexuelle" besser bekannt als "Schwulenheilung“.
Vor allem im Umfeld der Verhaltenstherapie, kam früh der Gedanke auf, dass man die falsch gelernte Homosexualität gewissermaßen wieder verlernen kann, um im nächsten Schritt die richtige, also die heterosexuelle Sexualität zu erlernen.
Dieser Vorgang lautet Systematische Desensibilisierung und Aversionstherapie und wird von John Bancroft noch 1978 in einem Sammelband zu Sexuellen Störungen im Detail beschrieben.
Zwar ist das Angebot an Konversionstherapien in unseren Breiten im Laufe der Jahre zurück gegangen, aber sie werde nach wie vor angeboten.
Wer sich einen Film zu diesem bizarren Thema anschauen möchte, dem kann ich den Spielfilm „Der verlorene Sohn" von Joel Edgerton sehr empfehlen. Glücklicherweise mit Happy End.
Weiter geht es mit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts:
Hinzu kamen zoologische Studien, die nachgewiesen haben, dass Homosexualität auch im Tierreich weit verbreitet ist.
Fassen wir den ersten Teil unserer heutigen Folge kurz zusammen: Die Homosexualität ist ein natürliche Spielart der menschlichen Sexualität. Sie ist weder eine Krankheit, noch eine körperliche oder psychische Störung, die man behandeln müsste. Ein so genanntes „Leiden an der sexuellen Orientierung“ kommt zwar hin und wieder vor, aber die Ursachen hierfür sollten eher in anderen Faktoren des Alltagslebens oder der Biographie gesucht werden.
Bevor wir uns im zweiten Teil der heutigen Folge mit der Homophobie beschäftigen, möchte euch auf mein Video aufmerksam machen.
Trotz der vorhin beschriebenen Tatsachen nimmt die Toleranz gegenüber Homosexuellen nicht zu, sondern seit einigen Jahren beständig ab. Machen wir uns doch einmal den Spaß nicht die Homosexualität zu pathologisieren, sondern deren Gegner.
Hierfür müssen wir uns zunächst einige Zahlen anschauen:
Das Outing findet also noch während der Schulzeit statt, was zu einer Konfrontation mit heterosexuellen Mitschülerinnen und Mitschülern führt, die in vielen Fällen nicht angenehm sind.
Nun könnte man einwenden, dass Schüler der 6. Klasse — also im Alter von 11 bis 12 Jahren wohl kaum wissen, was sie da reden. Zumal sie selbst gerade in der Phase der sexuellen Reifung stecken, die ja bekanntermaßen anstrengend und verwirrend ist.
Vergleicht man diese Aussagen mit den Befragungen von Erwachsenen, so kommt man leider zu dem Schluss, dass nicht die Aussagen der Kinder das Problem sind.
Auch wenn die Bevölkerung einer Stadt wie Köln hiervon etwas weniger betroffen sein mag, so nimmt die Homophobie in Deutschland kontinuierlich zu.
Woher stammt dieses feindliche Verhalten? Und besitzt es möglicherweise einen Krankheitswert oder hat es symptomatischen Charakter?
Zunächst einmal könnten wir uns fragen, welchen Zweck homophobes Verhalten erfüllt. Betrachten wir noch einmal die Gruppe der Jugendlichen, die ein homophobes Verhalten zeigen.
Eine solche soziologische Erklärung klingt erst einmal schlüssig.
Dazu gibt es ein ausgesprochen faszinierendes Experiment der Universität im amerikanischen Georgia. Bei diesem Experiment schauten homophobe Männer Videos, in denen homosexuelle Handlungen gezeigt wurden. Diese homophoben Männer wurden dadurch stärker erregt als nicht homophobe Männer.
Eine solche Reaktion nennt man Abwehr. Doch was bedeutet das nun genau?
Bei jener Abwehreaktion muss man sich allerdings fragen, was durch die Homophobie eigentlich genau abgewehrt wird. Und hier schließt sich der Kreis: Während Jugendliche sich ihrer Sexualität dadurch bewusst werden, dass sie sich klar abgrenzen, verleiht die Homophobie Erwachsenen ein Selbstbewusstsein:
Das Wort „schwul" als Schimpfwort bezeichnet dann nicht so sehr eine sexuelle Orientierung, sondern eine gesellschaftliche Rolle.
In der Vergangenheit schien das homosexuelle Verhalten ein beständiger Angriff auf die traditionelle Familie zu sein. Das darin vermittelte eindeutige Rollenverhalten musste unbedingt eigehalten werden.
Fasst man die geschilderten Symptome nun zusammen, so erscheint die Homophobie als genau das, was der Name bezeichnet: eine isolierte Phobie, welche die ICD-10 als F40.2 kodiert.
Da es sich hierbei im Gegensatz zur Homosexualität um eine psychische Störung mit Krankheitswert handelt, existieren auch Möglichkeiten der Behandlung: in Frage kommen hierzu vor allem verhaltenstherapeutische Maßnahmen, wie die oben bereits erwähnte Systematische Desensibilisierung.
Der von Homophobie betroffene Patient erlebt zunächst eine starke vegetative Angstreaktion, merkt jedoch nach einer Weile, dass die Angstsymptome nachlassen und er wieder einen klaren Kopf bekommt.
Zum Schluss noch ein Hinweis: Es gibt in sehr vielen Städten Rosa Telefone, um betroffene Menschen und Angehörige zu beraten. Die Beratung erfolgt anonym.
Leider noch wichtiger: In einigen Städten gibt es auch sogenannte Überfalltelefone für Opfer antihomosexueller Gewalt.
Ich hoffe ich konnte Euch einige neue Informationen und Ideen zu unserem Thema vermitteln.
Und wenn ihr jemanden kennt, den dieser Podcast interessieren könnte — empfehlt mich gerne weiter.
Wenn Ihr wollt, hören wir uns nächsten Woche wieder.
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