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02.01.2026


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02.01.2026

Das beschäftigt die Region:

Die Feuerwehr in Raesfeld hatte heute eine kurze Nacht. Um ein Uhr wurden die Löschzüge aus Raesfeld und Erle zu einem Stallbrand an der Torfwiese gerufen. Dort stand ein Stall mit 15 Rindern in Flammen, 13 Tiere konnten gerettet werden, zwei verendeten. Menschen waren nicht in Gefahr, teilt die Feuerwehr-Leitstelle Borken auf Nachfrage von Radio WMW mit. Inzwischen laufen vor Ort die Nachlöscharbeiten. Weil nicht ausgeschlossen werden kann, dass in dem Stall auch Asbest verbaut war, wurde sicherheitshalber das Landesamt für Umweltschutz informiert. Das nimmt vor Ort Proben. Die beiden Löschzüge aus Raesfeld und Erle wurden von der Borkener Feuerwehr mit einem Tanklöschfahrzeug und einem Atemschutzmodul unterstützt. Warum das Feuer ausgebrochen ist, muss jetzt die Polizei klären. Bei einem Wohnhausbrand am Neujahrstag in Wessum kam ein Mensch ums Leben. Weitere Personen wurden nicht verletzt. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an. Die Silvesternacht verlief dagegen aus polizeilicher Sicht überwiegend ruhig. 51 Einsätze wurden verzeichnet, die meisten in Aarhaus, gefolgt von Bocholt, Borken und Gronau. In Gronau sprachen die Einsatzkräfte einen Platzverweis aus. In vier Fällen wurden Anzeigen wegen Körperverletzung erstattet. Ebenfalls in Gronau kam es in zwei Fällen zu Widerständen gegen Vollstreckungsbeamte. In drei Fällen wurden Personen zur Ausnüchterung in Gewahrsam genommen. Viele Kinder stehen hier im Westmünsterland schon in den Startlöchern. Denn bald ist wieder Sternsingen angesagt. Nächste Woche Dienstag, am 6. Januar, findet in Münster der traditionelle Empfang der Sternsingerinnen und Sternsinger im Bistum statt. Stellvertretend mit dabei ist eine Sternsingergruppe der Kirchengemeinde St. Clemens-Hilltrup-Amelsbüren. In diesem Jahr waren bei uns im Kreis Borken fast 3.300 Jungen und Mädchen unterwegs und haben rund 434.000 Euro an Spenden gesammelt.

Das beschäftigt Deutschland:

In der Schweiz hat sich in der Silvesternacht im Skiort Cormontana eine schwere Brandkatastrophe ereignet. In einer Bar, wo zahlreiche Menschen den Jahreswechsel feierten, brach in den frühen Morgenstunden ein Feuer aus. Nach Angaben der Polizei wurden rund 40 Menschen getötet und etwa 115 weitere verletzt, viele davon schwer. Rettungskräfte waren mit einem Großaufgebot im Einsatz. Mehrere Dutzend Ambulanzfahrzeuge, Feuerwehrteams und Hubschrauber kämpften gegen die Flammen und versorgten die Verletzten vor Ort. Die Behörden beschreiben den Vorfall als eine der schwersten Zivilkatastrophen in der jüngeren Schweizer Geschichte. Die Ursache des Feuers ist noch nicht abschließend geklärt. Ermittler schließen ein vorsätzliches Verbrechen aber aus und konzentrieren sich auf mögliche Unfallursachen. Eine offizielle Untersuchung wurde eingeleitet. Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe befasst sich im Jahr 2026 mit mehreren Entscheidungen, die viele Menschen in Deutschland betreffen werden. Im Fokus steht unter anderem die Frage, ob Mieter mit der Untervermietung ihrer Wohnung Gewinne machen dürfen. Dazu soll Ende Januar ein Urteil fallen. Ebenfalls von großer Ertragweite sind Klimaklagen gegen BMW und Mercedes-Benz. Die Deutsche Umwelthilfe will erreichen, dass die Hersteller ab dem Jahr 2030 keine Verbrennerfahrzeuge mehr verkaufen dürfen. Der Bundesgerichtshof verhandelt darüber Anfang März. Weitere wichtige Verfahren betreffen Diskriminierung bei der Wohnungssuche. Hier geht es um die Haftung von Maklern sowie die Frage, wann Impfstoffhersteller für mögliche Corona-Impfschäden haften müssen.

Das beschäftigt uns:

Da sind wir drin, im Jahr 2026. Worauf freut ihr euch am meisten in diesem noch jungen Jahr? Schönen guten Morgen. Ja, schönen guten Morgen, lieber Daniel, aus dem benachbarten Kreis Coesfeld. Ich habe meinen Stadtlohn gewohnt, also bei euch im Kreis Borken, verfolge euch aber hier dennoch immer. Und ich freue mich besonders 2026 darauf, dass ich zum ersten Mal Vater werde. Wir sind sehr gespannt. Wir sind aufgeregt. Wir sind total emotional. Und 2026 wird unser Jahr. Viele Grüße der Simon. Tschüss. Ja, dank dir Simon. Das ist dann wirklich ein mega aufregendes Jahr für euch mit ganz vielen neuen Eindrücken und auch Erfahrungen. Euch alles Gute für deine Familie, die da gerade entsteht.

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