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In dieser Folge von Gedankenrevolution spricht Gudrun Schönhöfer über Prokrastination – und stellt eine zentrale Annahme infrage: Was, wenn Aufschieben kein Problem ist, das gelöst werden muss, sondern ein Hinweis auf etwas, das im Hintergrund längst erkannt, aber noch nicht entschieden ist?
Gudrun zeigt, warum gängige Erklärungen wie fehlender Drive, mangelnde Disziplin oder fehlende Motivation oft zu kurz greifen. Stattdessen lenkt sie den Blick auf eine tiefere Ebene: Prokrastination kann ein Schutzmechanismus sein – ein Schutz vor Entscheidungen, die mit Trennung, Abgrenzung oder möglichen Konsequenzen verbunden sind.
Dabei wird deutlich, dass es weniger um Zeitmanagement oder Selbstoptimierung geht, sondern um die Frage, was eine Entscheidung im eigenen System auslöst. Denn jede Entscheidung bedeutet auch eine Form von „Scheidung“ – sie trennt, beendet oder verändert etwas. Und genau diese Dynamik kann unbewusst dazu führen, dass Menschen ins Zögern, Aufschieben oder Vermeiden gehen.
Aus systemischer Sicht macht Gudrun sichtbar, wie tief verankerte Muster rund um Zugehörigkeit, Anpassung und Angst vor Ausschluss unser Verhalten bis heute prägen – selbst dann, wenn die äußeren Bedingungen längst andere sind. Prokrastination wird so zu einem Signal für innere Spannungen, nicht zu einem Zeichen von Schwäche.
Themen dieser Episode:
Prokrastination neu gedacht: Hinweis statt Problem
Aufschieben als Schutzmechanismus vor Entscheidung und Trennung
Warum klassische Ansätze wie Disziplin und Selbstoptimierung oft nicht greifen
Entscheidung = Scheidung: Was Entscheidungen im System auslösen
Systemtreue und Zugehörigkeit: Die Angst vor Ausschluss als unsichtbare Dynamik
Warum wir oft nicht die Aufgabe, sondern die Konsequenz vermeiden
Prokrastination im beruflichen und privaten Kontext
Systemischer Blick: Was hinter Zögern, Vermeiden und Aufschieben wirklich steckt
Diese Episode ist eine tiefgehende Einladung, Prokrastination neu zu betrachten – nicht als persönliches Defizit, sondern als Hinweis auf eine Entscheidung, die gesehen und verstanden werden will.
By Gudrun SchönhoferIn dieser Folge von Gedankenrevolution spricht Gudrun Schönhöfer über Prokrastination – und stellt eine zentrale Annahme infrage: Was, wenn Aufschieben kein Problem ist, das gelöst werden muss, sondern ein Hinweis auf etwas, das im Hintergrund längst erkannt, aber noch nicht entschieden ist?
Gudrun zeigt, warum gängige Erklärungen wie fehlender Drive, mangelnde Disziplin oder fehlende Motivation oft zu kurz greifen. Stattdessen lenkt sie den Blick auf eine tiefere Ebene: Prokrastination kann ein Schutzmechanismus sein – ein Schutz vor Entscheidungen, die mit Trennung, Abgrenzung oder möglichen Konsequenzen verbunden sind.
Dabei wird deutlich, dass es weniger um Zeitmanagement oder Selbstoptimierung geht, sondern um die Frage, was eine Entscheidung im eigenen System auslöst. Denn jede Entscheidung bedeutet auch eine Form von „Scheidung“ – sie trennt, beendet oder verändert etwas. Und genau diese Dynamik kann unbewusst dazu führen, dass Menschen ins Zögern, Aufschieben oder Vermeiden gehen.
Aus systemischer Sicht macht Gudrun sichtbar, wie tief verankerte Muster rund um Zugehörigkeit, Anpassung und Angst vor Ausschluss unser Verhalten bis heute prägen – selbst dann, wenn die äußeren Bedingungen längst andere sind. Prokrastination wird so zu einem Signal für innere Spannungen, nicht zu einem Zeichen von Schwäche.
Themen dieser Episode:
Prokrastination neu gedacht: Hinweis statt Problem
Aufschieben als Schutzmechanismus vor Entscheidung und Trennung
Warum klassische Ansätze wie Disziplin und Selbstoptimierung oft nicht greifen
Entscheidung = Scheidung: Was Entscheidungen im System auslösen
Systemtreue und Zugehörigkeit: Die Angst vor Ausschluss als unsichtbare Dynamik
Warum wir oft nicht die Aufgabe, sondern die Konsequenz vermeiden
Prokrastination im beruflichen und privaten Kontext
Systemischer Blick: Was hinter Zögern, Vermeiden und Aufschieben wirklich steckt
Diese Episode ist eine tiefgehende Einladung, Prokrastination neu zu betrachten – nicht als persönliches Defizit, sondern als Hinweis auf eine Entscheidung, die gesehen und verstanden werden will.