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(09) Sacharja 7: Fasten für den Herren?


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🎤 Predigt: Janos Barta📖 Bibelstelle: Sacharja 7*🔴 Sacharja 7: Fasten für den Herren? *

  • Zwei Jahre nach Sacharjas acht Nachtgesichten (518 v. Chr.): Der Tempelbau nähert sich der Fertigstellung.
  • Bewohner von Bethel senden Scharezer (Schatzmeister) und Regem-Melech (Amtmann des Königs) mit heidnischen Namen nach Jerusalem.
  • Sie fragen, ob das 70-jährige Fasten zur Erinnerung an Jerusalems Zerstörung (586 v. Chr.) fortgesetzt werden soll.
  • Dieses Fasten war nicht von Gott angeordnet, sondern eine selbstgewählte Tradition, die inzwischen zur leeren Gewohnheit geworden war.
  • Gott interessiert sich nicht für äußere Rituale, sondern für die innere Haltung und Echtheit des Herzens.
  • Zentrale Frage: Tun wir Dinge wirklich für Gott oder letztlich für uns selbst?
  • Echtes Fasten bedeutet bewussten Verzicht, um Gott näher zu kommen – es ist nie Selbstzweck oder bloßes Ritual.
  • Selbstprüfung: Warum tun wir, was wir tun? Sind unsere Bemühungen wirklich für Gott? (Phil 2,21; 1Kor 10,31)
  • Gottes Forderung an sein Volk: Wahrhaftigkeit, gerechtes Verhalten und praktische Barmherzigkeit, statt äußerlicher und leerer Frömmigkeit.
  • Gott hat Israel immer wieder gewarnt und zur Umkehr aufgefordert, doch sie blieben hartnäckig und ungehorsam.
  • Positives Gegenbeispiel Ninive: Die heidnische Stadt hörte rechtzeitig auf Gottes Warnung, kehrte um und entging so Gottes Gericht.
  • Konsequenz für Israel: Jerusalems Zerstörung, Exil und Verwüstung des Landes waren direkte Folgen ihres Ungehorsams und ihrer geistlichen Hartherzigkeit.
  • Gefahr geistlicher Ermüdung und Gleichgültigkeit gegenüber Gottes Willen (Matth. 15,8; Offenbarung 2,4).
  • Echtes geistliches Leben zeigt sich durch aufrichtige Umkehr, ehrliches Bekennen der Sünden und praktische Liebe und Barmherzigkeit gegenüber anderen.
  • Mahnung zur Aufmerksamkeit und Offenheit gegenüber Gottes Reden – wer dauerhaft nicht hört, wird erleben, dass Gott irgendwann auch nicht mehr zuhört (Spr 1,27-28; Jes 1,15).
  • Gott zerstreute Israel unter die Völker als Konsequenz ihres Ungehorsams, nicht weil er Freude an ihrem Leid hatte, sondern um sie zur Einsicht zu führen.
  • Wahre Frömmigkeit zeigt sich nicht in äußerlicher Religiosität, sondern in einem Leben der Demut und des Gehorsams gegenüber Gott.
  • Entscheidend ist eine tiefgehende, ehrliche Beziehung zu Gott, die sich im täglichen Verhalten widerspiegelt.
  • Lasst uns bereit sein, Gottes Wort anzunehmen, uns von ihm korrigieren und verändern zu lassen und unser Leben auf ihn auszurichten.

*Hauptbotschaft der Predigt:**Geistliche Lehren und praktische Anwendungen:**Warnungen und Ermutigungen für heute:** praktische Schlussfolgerungen:*

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