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Ein langer Anlauf. Ein linker Fuß. Und ein Ball, der plötzlich eine Flugbahn nimmt, die kaum möglich scheint. Roberto Carlos hat Bilder geschaffen, die bis heute jeder Fußballfan kennt.
Doch hinter den spektakulären Freistößen steckt mehr als enorme Schusskraft. Roberto Carlos machte aus der Position des Linksverteidigers seine eigene Bühne. Bei Inter Mailand kämpfte er noch darum, überhaupt dort spielen zu dürfen. Bei Real Madrid bekam er den Raum, den sein Spiel brauchte – und wurde zum Weltstar.
1997 schoss er gegen Frankreich einen der berühmtesten Freistöße der Fußballgeschichte. 2002 gewann er innerhalb weniger Wochen die Champions League und die Weltmeisterschaft und wurde bei der Wahl zum Ballon d’Or Zweiter hinter Ronaldo. Ein Linksverteidiger mitten unter den größten Superstars seiner Zeit.
Wie wurde ausgerechnet ein Mann auf einer vermeintlichen Nebenrolle zu einer globalen Fußballikone? Und was machte Roberto Carlos so unverwechselbar?
Die Geschichte eines Linksverteidigers mit besonderem Dreh – und einer unserer 100 Fußballlegenden. Roberto Carlos_ Roberto Carlos_
Die YouTube-Links würde ich wieder einzeln und mit einer kurzen Funktionsbeschreibung aufführen:
Roberto Carlos über Inter Mailand, Roy Hodgson, Fabio Capello und seinen Wechsel zu Real Madrid:
YouTube – Roberto-Carlos-Interview
Der legendäre Freistoß gegen Frankreich 1997 – Originalkommentar:
YouTube – Frankreich gegen Brasilien / Roberto-Carlos-Freistoß
Weitere Aufnahme des Freistoßes inklusive Anlauf:
YouTube – Roberto Carlos Free Kick 1997
Frank Leboeuf erinnert sich an die Flugbahn des Freistoßes:
YouTube – Frank Leboeuf über Roberto Carlos
Champions-League-Finale 2002 – Real Madrid gegen Bayer Leverkusen:
YouTube – Champions-League-Finale 2002
WM 2002 – Brasilien auf dem Weg zum fünften WM-Titel:
YouTube – Brasilien bei der WM 2002
Hinweis: Dieser Podcast wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz produziert. Die redaktionelle Recherche, Einordnung und Verantwortung liegen bei der Redaktion.
Das als Hintergrundmusik verwendete Soundfile trägt den Titel "Crusader", wurde erstellt von Scott Buckley. Wir verwenden dieses Musikstück in Übereinstimmung mit der CC 4.0-Lizenz.
Arjen Robben war leicht auszurechnen. Zumindest schien es so: rechter Flügel, nach innen ziehen, linker Fuß, Abschluss. Jeder Gegner wusste, was kommen würde – und trotzdem war dieser eine Move kaum zu verteidigen.
Auch abseits davon schienen die Urteile über Robben irgendwann festzustehen. Sein Körper sei zu anfällig für eine dauerhaft große Karriere. Und nach vergebenen Chancen im WM-Finale 2010, im Meisterschaftsduell mit Borussia Dortmund und beim „Finale dahoam“ 2012 galt er plötzlich als Weltklassespieler, dem in den entscheidenden Momenten die Nerven versagen.
Doch Robben kam immer wieder zurück. 2013 führte ihn dieser Weg nach Wembley – erneut gegen Borussia Dortmund und erneut in ein Champions-League-Finale. Diesmal wurde ausgerechnet Robben zum entscheidenden Mann.
Malte Asmus erzählt in dieser Folge der 100 Fußballlegenden die Geschichte eines Spielers, dessen vermeintliche Schwächen seine Karriere begleiteten: die Verletzungen, seine Berechenbarkeit und die bitteren Niederlagen. Und sie erzählt, warum keine davon verhindern konnte, dass Arjen Robben zu einem der prägenden Fußballer seiner Generation wurde.
Die in der Folge verwendeten bzw. zur redaktionellen Vorbereitung herangezogenen YouTube-Inhalte:
Arjen Robben im 1:1-Talk des FC Bayern – über Arbeit und Ehrgeiz
https://www.youtube.com/watch?v=WpOYLfGRBF4
Arjen Robben über seinen Wechsel von Real Madrid zum FC Bayern
https://www.youtube.com/watch?v=w5qCHu8PBkE
Robbens Bayern-Debüt gegen den VfL Wolfsburg / Beginn von „Robbery“
https://www.youtube.com/watch?v=zRwCldbxWO0
Robbens Champions-League-Tor gegen Manchester United 2010
https://www.youtube.com/shorts/1H89o0xjY4M
WM-Finale 2010 – Robbens große Chance gegen Iker Casillas
https://www.youtube.com/shorts/y9-G6iKWkwU
Arjen Robben über seinen verschossenen Elfmeter gegen Borussia Dortmund 2012
https://www.youtube.com/watch?v=KeETouwp618
Pfiffe gegen Robben beim Freundschaftsspiel Bayern München – Niederlande 2012
https://www.youtube.com/watch?v=igxwRJKLE2Y
Champions-League-Finale 2013 – Robbens Siegtreffer in Wembley
https://www.youtube.com/watch?v=4DnUSATSpNY
Bei der Recherche, Strukturierung und redaktionellen Vorbereitung dieser Folge wurden KI-Tools unterstützend eingesetzt. Die inhaltliche und journalistische Verantwortung liegt bei der Redaktion.
Gerade hat Gianluigi Buffon Italien zum WM-Titel geführt und ist zum besten Torhüter des Turniers gewählt worden. Mit 28 Jahren steht er auf dem Höhepunkt seiner Karriere. Doch während andere Stars Juventus Turin nach dem Zwangsabstieg verlassen, trifft Buffon eine ungewöhnliche Entscheidung: Der Weltmeister geht freiwillig mit in die Serie B.
Es ist eine von vielen Entscheidungen in einer außergewöhnlichen Karriere. Buffon wird schon mit 17 Jahren zum Serie-A-Torhüter, steigt zum teuersten Keeper der Welt auf und prägt über Jahrzehnte das Torwartspiel. Doch seine Geschichte hat auch andere Seiten: kontroverse Auftritte und Symbole, für die er sich rechtfertigen muss, eine Depression auf dem Höhepunkt seiner Karriere und die Champions League, die er trotz drei Finalteilnahmen nie gewinnt.
In dieser Folge der „100 Fußballlegenden“ erzählt Malte Asmus von einem Torhüter, der seine Position nicht revolutionierte, sie aber über fast drei Jahrzehnte auf höchstem Niveau verkörperte. Von Thomas N’Kono und Buffons Anfängen in Parma über den WM-Triumph 2006 und den Calciopoli-Skandal bis zur Rückkehr nach Parma mit 43 Jahren.
Warum Gianluigi Buffon trotz aller Widersprüche zu einer Ikone des italienischen Fußballs wurde – und bis heute als einer der Maßstäbe seiner Position gilt.
WM-Finale 2006: Buffons Parade gegen Zinedine Zidane
Buffon über seine Entscheidung, Juventus in die Serie B zu folgen
Fabio Capello über Buffons Serie-A-Debüt gegen Milan 1995
Buffon über Depression, seine Krise bei Juventus und die Bedeutung von Marc Chagalls „La Promenade“
Gianluigi Buffon über Thomas N’Kono und dessen Einfluss auf seine Entscheidung, Torwart zu werden – BBC Sport Africa
Hinweis: Der im Skript verwendete O-Ton von Buffon über Thomas N’Kono/BBC Sport Africa ist im vorliegenden Skript ohne YouTube-Link vermerkt. Den würde ich deshalb nicht mit einer erfundenen oder möglicherweise falschen URL ergänzen.
Bei der Recherche, Strukturierung und redaktionellen Vorbereitung dieser Folge wurden KI-Tools unterstützend eingesetzt. Die inhaltliche und journalistische Verantwortung liegt bei der Redaktion.
René Higuita war kein Torwart wie alle anderen. Er verließ seinen Strafraum, dribbelte Gegenspieler aus, schoss Freistöße und Elfmeter – und veränderte damit die Rolle des Torwarts nachhaltig. Für die einen war er ein Genie, für die anderen ein Verrückter.
In dieser Folge erzählen wir die Geschichte des Kolumbianers, der den Fußball revolutionierte. Wir blicken zurück auf seinen folgenschweren Fehler gegen Roger Milla bei der WM 1990, den legendären Scorpion Kick im Wembley-Stadion und die enge Verbindung zu Trainer Francisco Maturana, der ihm die Freiheit gab, das Torwartspiel neu zu denken. Gleichzeitig werfen wir einen Blick auf die dunklen Seiten seiner Karriere – mitten in einem Kolumbien, in dem Fußball, Politik und Drogenkartelle eng miteinander verwoben waren.
René Higuita gewann nie den Ballon d'Or und wurde nie Weltmeister. Trotzdem gehört er zu den einflussreichsten Torhütern der Fußballgeschichte.
Quellen und weiterführende Links:
▶ FIFA – Roger Milla gegen René Higuita (WM 1990)
https://www.youtube.com/watch?v=eD4odxJuycw
▶ René Higuita erklärt den Scorpion Kick
https://www.youtube.com/watch?v=u1RNctS3eT8
▶ Scorpion Kick gegen England (1995)
https://www.youtube.com/shorts/xyXs0JvppHQ
🎙️ 100 Fußballlegenden erzählt die Geschichten der Spieler, Trainer und Persönlichkeiten, die den Fußball geprägt haben – und erklärt, warum sie bis heute Legenden sind. In jeder Folge beleuchtet Malte Asmus nicht nur die Karriere, sondern auch den Menschen und die Idee hinter dem Mythos.
Das als Hintergrundmusik verwendete Soundfile trägt den Titel "Crusader", wurde erstellt von Scott Buckley. Wir verwenden dieses Musikstück in Übereinstimmung mit der CC 4.0-Lizenz.
Fünf Tore. Der Goldene Ball. Und das alles, obwohl Uruguay bei der WM 2010 "nur" Vierter wurde. Diego Forlán spielte in Südafrika das Turnier seines Lebens – und bewies, dass man keine Weltmeisterschaft gewinnen muss, um ihre prägendste Figur zu werden.
In dieser Folge von 100 Fußballlegenden erzählen wir die Geschichte eines Spielers, der in Manchester United als Chancentod verspottet wurde, sich über Villarreal und Atlético Madrid an die Weltspitze kämpfte und schließlich mit Uruguay eine der größten Überraschungen der WM-Geschichte schuf. Warum funktionierte ausgerechnet der berüchtigte Jabulani-Ball für ihn besser als für fast alle anderen? Weshalb wurde Forlán trotz Platz vier zum besten Spieler des Turniers gewählt? Und warum gehört seine WM 2010 bis heute zu den außergewöhnlichsten Einzelleistungen der Fußballgeschichte?
Eine Folge über Rückschläge, Beharrlichkeit – und einen Sommer, der Diego Forlán unsterblich machte.
Quellen und O-Töne:
113 Minuten lang wartet Deutschland auf den einen entscheidenden Moment. Dann flankt André Schürrle in den Strafraum. Mario Götze nimmt den Ball mit der Brust an – und schießt Deutschland zum WM-Titel.
Ein Tor für die Ewigkeit.
Doch während Millionen Fußballfans davon träumen, einen solchen Moment zu erleben, blickt Mario Götze Jahre später überraschend kritisch auf diesen Abend zurück. Warum?
In dieser Folge von 100 Fußballlegenden – Die WM-Legenden erzählen wir die Geschichte eines Spielers, der schon als Teenager als Jahrhunderttalent galt, der Deutschland zum Weltmeister schoss – und dessen größter Triumph zugleich zu seiner größten Bürde wurde.
Warum wurde Mario Götze trotz Meisterschaften, Pokalsiegen und einer langen Profikarriere für viele Menschen vor allem auf diesen einen Augenblick reduziert? Und weshalb sagt er heute selbst:
"Es ist nicht die beste Idee, das Tor deines Lebens mit 22 Jahren zu schießen."
Eine Geschichte über Talent. Erwartungen. Druck. Und über einen Moment, der größer wurde als alles andere.
WM-Finale 2014: Deutschland – Argentinien | Götzes Siegtreffer
ARD-Kommentar von Tom Bartels zum WM-Tor
Mario Götze über das WM-Finale und die Zeit danach
Mario Götze: "Es ist nicht die beste Idee, das Tor deines Lebens mit 22 Jahren zu schießen"
Jürgen Klopp über Mario Götze
Toni Kroos über Mario Götze
Die größten Spieler der WM-Geschichte. Nicht erzählt über ihre gesamte Karriere, sondern über den Moment, der sie unsterblich machte.
Roger Milla. Roberto Baggio. Andreas Brehme. Mario Götze.
Und viele weitere WM-Legenden. ⚽🏆
Das als Hintergrundmusik verwendete Soundfile trägt den Titel "Crusader", wurde erstellt von Scott Buckley. Wir verwenden dieses Musikstück in Übereinstimmung mit der CC 4.0-Lizenz.
Andreas Brehme war mehr als der Mann des entscheidenden Elfmeters von Rom.
Bei zwei Weltmeisterschaften tauchte er immer dann auf, wenn die größten Spiele entschieden wurden: im Viertelfinale gegen Mexiko, im Halbfinale gegen Frankreich, im Achtelfinale gegen die Niederlande, im Halbfinale gegen England – und schließlich im Finale gegen Argentinien.
Dabei war Brehme nie der größte Star der deutschen Nationalmannschaft. Nicht so glamourös wie Matthäus. Nicht so populär wie Klinsmann. Nicht so emotional wie Völler. Aber vielleicht war er der kompletteste Spieler seiner Generation.
Ein Fußballer mit zwei starken Füßen, der auf beiden Seiten spielen konnte, Verantwortung übernahm und dem seine Mitspieler in den größten Momenten vertrauten.
In dieser Folge von 100Fußballlegenden – Die WM-Legenden erzählt Malte Asmus die Geschichte eines Spielers, der nicht wegen eines einzigen Elfmeters zur WM-Legende wurde – sondern dessen WM-Legende in diesem Elfmeter ihren Höhepunkt fand.
Warum vertraute Deutschland Andreas Brehme immer dann, wenn es wirklich darauf ankam?
Darum geht es in dieser Folge.
WM-Finale 1990: Deutschland – Argentinien (Elfmeter & Tor von Andreas Brehme)
https://www.youtube.com/watch?v=Fd_GmZx3tWY
WM 1986: Elfmeterschießen gegen Mexiko
https://www.youtube.com/watch?v=wCfDsRFElkc
WM 1986: Halbfinale Deutschland – Frankreich (Tor von Andreas Brehme)
https://www.youtube.com/watch?v=t04HefwmJkA&t=22s
Sky-Dokumentation: Brehme bestimmt beidfüßig – Ein Sommer in Italien
https://www.youtube.com/watch?v=_VjJ3zM4qj4
WM 1990: Deutschland – England (Freistoß von Andreas Brehme)
https://www.youtube.com/watch?v=CQo-LSn-G74
WM 1990: Matthäus und Beckenbauer über die Schuh-Anekdote im Finale
https://www.youtube.com/watch?v=Y4jv3x3v6x4
100Fußballlegenden – Die WM-Legenden
Die größten Spieler der Fußballgeschichte. Konzentriert auf den Moment, der sie bei einer Weltmeisterschaft unsterblich machte. Roger Milla. Roberto Baggio. Andreas Brehme. Und viele weitere WM-Legenden.
Das als Hintergrundmusik verwendete Soundfile trägt den Titel "Crusader", wurde erstellt von Scott Buckley. Wir verwenden dieses Musikstück in Übereinstimmung mit der CC 4.0-Lizenz.
Roger Milla war 38 Jahre alt, eigentlich längst aussortiert – und wurde trotzdem zur Ikone der WM 1990 in Italien. Mit seinem legendären Tanz an der Eckfahne von Bari schenkte der Stürmer aus Kamerun der Fußballwelt eines der berühmtesten Bilder der WM-Geschichte. Doch Roger Milla war weit mehr als nur ein kurioser Publikumsliebling oder ein alter Joker von der Bank.
In dieser Folge von „100Fußballlegenden – Die WM-Legenden“ erzählen wir die Geschichte eines Spielers, der nicht nur Tore schoss, sondern Wahrnehmungen veränderte. Milla führte Kamerun als erstes afrikanisches Team ins Viertelfinale einer Weltmeisterschaft, ließ René Higuita alt aussehen, verzückte die Fans mit seinem Hüftschwung – und wurde vier Jahre später mit 42 Jahren sogar zum ältesten Torschützen der WM-Geschichte.
Warum Roger Milla bis heute als Symbol für Spielfreude, Leichtigkeit und ein neues afrikanisches Selbstbewusstsein im Weltfußball steht – das erklärt Malte Asmus in dieser Folge.
Quellen:
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