In der zweiten Episode unseres Podcasts wollten wir uns eigentlich mit Russisch-, Deutsch- und Jüdischsein beschäftigen und haben bemerkt: Diskussionen über Identität sind schön und gut, ihr Gegenstand aber befindet sich nicht im luftleeren Raum, sondern in konkreten gesellschaftlichen Verhältnissen. Deshalb sprechen wir in dieser Folge über die gesellschaftliche Basis migrantischer Identität und versuchen, uns aus materialistischer Perspektive dem Thema Identitätspolitik anzunähern.
Wie war es für uns, inmitten von Kartoffeln aufzuwachsen bzw. zu leben? Wie können identitätspolitische Ansätze kritisiert und trotzdem als berechtigter Zugang zu politischen Fragen wahrgenommen werden? Was genau bedeutet Zugehörigkeit für uns, welche Rolle spielt Klasse bei dem Ganzen und wie können wir diese Verhältnisse überwinden?
Diese und viele weitere Themen schneiden wir in der Episode an, unterstreichen unsere Ideen mit passender Musik und trinken auf die Widersprüche!
Viel Spaß euch beim Hören!