Sie musste ja irgendwann kommen, die Sinnfrage. „Was willst du denn überhaupt hier?“, wurde Raphael Steinmetz unlängst von seinem Gegenspieler gefragt, nachdem er als spielender Coach des Oberhausener Bezirksligisten Schwarz-Weiß Alstaden einen Start der Superlative hingelegt hatte. In Zahlen ausgedrückt: Elf Buden in den ersten vier Liga-Spielen sowie der Kreispokal-Triumph! Nicht wenige Beobachter attestieren dem 27-Jährigen weiterhin die Klasse für die Regionalliga. Warum er das Niederrheinstadion und den Traum vom Drittliga-Aufstieg gegen die „Kuhle“ eintauschte und wie kostspielig der Einstand für ihn wurde, erklärt Steinmetz zum Start der zweiten UPseits-Staffel.