🎧 Leise Stärke - Posttraumatische Reifung verstehen
Was bedeutet posttraumatische Reifung – und wie unterscheidet sie sich von Resilienz?
In dieser Folge von trauma@work spricht Ivana Scharf mit Prof. Dr. Insa Fooken, emeritierte Professorin für Entwicklungspsychologie, Seniorprofessorin an der Goethe-Universität Frankfurt und eine ausgewiesene Expertin für Lebenslauf- und Altersforschung im deutschsprachigen Raum.
Prof. Fooken hat sich über Jahrzehnte mit Resilienz, posttraumatischer Reifung, Geschlechter- und Generationenfragen sowie der Aufarbeitung von Kriegskind-Erfahrungen beschäftigt.
Ihre präzise Unterscheidung zwischen Resilienz und posttraumatischer Reifung öffnet einen differenzierten Blick auf Krisenbewältigung – jenseits von bloßer Funktionsfähigkeit.
Wir sprechen über:
🔹 die fünf Kernbereiche posttraumatischer Reifung
🔹 warum die „Illusion psychischer Stärke“ langfristig gefährlich ist
🔹 wie Ambivalenzfähigkeit und „leise Stärke“ neue Handlungsspielräume eröffnen
🔹 und was Gesellschaft und Führungskultur daraus lernen können
Der Text, der Ausgangspunkt des Gesprächs ist:
📖 Fooken, I. (2013). Resilienz und posttraumatisches Wachstum. In A. Maercker (Hrsg.), Handbuch der posttraumatischen Belastungsstörungen (4. Auflage) (S.71-93). Berlin u. a.: Springer.
📖 Weiterführende Publikationen von Prof. Dr. Insa Fooken finden sich u. a. in der interdisziplinären Altersforschung sowie zu Kriegskindern des Zweiten Weltkriegs.
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