1652 - Der Podcast der Leopoldina

1652 - Der Podcast der Leopoldina

By Nationale Akademie der Wissenschaften LeopoldinaSociety & CultureScienceHistory
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1652 - Der Podcast der Leopoldina episodes

  • Ausgezeichnet! Die Medaillen und Preise der Leopoldina

    In dieser Folge geht es um die Geschichte der Auszeichnungen der Leopoldina. Von der Cothenius-Medaille über den Carus-Preis bis zur Darwin-Plakette: Danny Weber und Daniela Schmidt sprechen über wissenschaftliche Ehrungen, ihre historische Entwicklung und darüber, wie Preisträgerinnen und Preisträger heute ausgewählt werden.

    Im Mittelpunkt steht eine ganz besondere Auszeichnung: die Cothenius-Medaille, benannt nach Christian Andreas von Cothenius, preußischer Hof- und Leibarzt und seit 1743 Mitglied der Leopoldina. Anfänglich wurde die Medaille für die Bearbeitung medizinischer Forschungsfragen vergeben. Heute würdigt die Leopoldina mit ihr das wissenschaftliche Lebenswerk einer Wissenschaftlerin oder eines Wissenschaftlers.

    In der Podcastfolge wird deutlich, dass hinter einer Medaille oft mehr als nur eine Auszeichnung steckt: Es geht um Medaillenkunst als eigenes künstlerisches Feld, um deutsch-deutsche Wissenschaftsgeschichte – und darum, wie eine Auszeichnung manchmal auch ein politisches Zeichen sein kann.

    Danny Weber zeigt die Cothenius-Medaille im Video: https://www.youtube.com/@nationalakademieleopoldina

    Zum Ausstellungskatalog "Bernd Göbel: Menschen – Zeiten – Welten" (Leopoldina und Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg) in der digitalen Bibliothek der Leopoldina: https://levana.leopoldina.org/receive/leopoldina_mods_00770?q=Ausstellungskatalog

    Zum Ausstellungskatalog "Mit besonderem Dank - hallesche Medaillenkunst für die Leopoldina" (Leopoldina-Bibliothek) in der digitalen Bibliothek der Leopoldina: https://levana.leopoldina.org/receive/leopoldina_mods_00357

    Sie haben Fragen oder Anregungen, oder wollen uns ein Feedback dalassen? Schreiben Sie uns gerne unter [email protected]

    Mehr Informationen finden Sie auf unserer Website: www.leopoldina.org

    29 min
  • Wissenschaftsfreiheit: Vom kaiserlichen Privileg zum Grundrecht

    Im Jahr 1687 stattete Kaiser Leopold I. die Leopoldina mit besonderen Privilegien aus: Er gewährte der Akademie Unabhängigkeit sowie vollständige Zensurfreiheit für ihre Veröffentlichungen. Seither trägt die Akademie ihm zu Ehren den Namen Leopoldina. Die nachfolgenden Kaiser, Karl VI. und Karl VII., bestätigten und erweiterten diese Vorrechte.

    Heute ist die Wissenschaftsfreiheit im Grundgesetz verankert. Trotzdem geraten Forschung und Lehre auch hierzulande zunehmend unter Druck. Vor diesem Hintergrund sprechen Danny Weber und Daniela Schmidt in dieser Folge über die historischen Wurzeln der Wissenschaftsfreiheit in Deutschland und die Bedeutung des kaiserlichen Privilegs von 1687 für die Leopoldina.

    Zu Gast ist Bettina Rockenbach, Präsidentin der Leopoldina. Sie betont, wie wichtig unabhängige Forschung für unsere Gesellschaft und das Gemeinwohl ist, und erklärt, wie sich die Leopoldina heute für den Schutz der Wissenschaftsfreiheit in Deutschland und international engagiert. Dabei geht es auch um die Frage, welche besondere Verantwortung sich für Forscherinnen und Forscher aus der Wissenschaftsfreiheit ergibt.

    Danny Weber zeigt die Urkunde, das sogenannte kaiserliche Privileg, im Video: https://www.youtube.com/shorts/ko10f5p7dLw

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    Mehr Informationen finden Sie auf unserer Website: www.leopoldina.org

    27 min
  • Wie die Leopoldina die Politik berät

    Der 14. Juli 2008 markiert einen Wendepunkt in der Geschichte der Leopoldina: An jenem Tag wurde sie zur Nationalen Akademie der Wissenschaften Deutschlands ernannt. Ein Foto zeigt die damaligen Amtsträger Bundespräsident Horst Köhler, Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Wolfgang Böhmer, Bundesforschungsministerin Annette Schavan und Leopoldina-Präsident Volker ter Meulen bei der Unterzeichnung der Ernennungsurkunde.

    In dieser Folge sprechen Danny Weber und Daniela Schmidt darüber, was die Ernennung für die Arbeitsweise der Akademie bedeutet hat und welche Aufgaben seitdem hinzugekommen sind. Dabei geht es auch um den langen Weg bis zu diesem Moment – denn dass die Leopoldina Deutschlands Nationalakademie werden sollte, wurde lange Zeit kontrovers diskutiert, auch innerhalb der Akademie.

    Zu Gast ist Henning Steinicke. Er leitet derzeit kommissarisch die Abteilung Wissenschaft – Politik – Gesellschaft (WPG) der Leopoldina. Im Gespräch erläutert er, wie die Akademie Politik und Gesellschaft berät und welche Spannungsfelder sich dabei auftun.

    Sie haben Fragen, Anregungen oder möchten uns Feedback geben? Schreiben Sie uns gerne an: [email protected]

    Mehr über die Arbeitsweise der Leopoldina als Nationale Akademie der Wissenschaften Deutschlands erfahren Sie auf unserer Website: www.leopoldina.org

    36 min
  • Wissenschaft verbindet - die Leopoldina im internationalen Austausch

    Internationalität spielte in der Leopoldina schon früh eine wichtige Rolle: Bereits im letzten Viertel des 17. Jahrhunderts wurden die ersten ausländischen Mitglieder aufgenommen. Darunter auch der 1633 im italienischen Carpi bei Modena geborene Bernardino Ramazzini. Er war Arzt und gilt heute als Pionier der Arbeitsmedizin. Als einer der ersten beschrieb er Berufskrankheiten – nicht nur bei Männern, sondern auch bei Frauen. 1693 wurde er in die Leopoldina aufgenommen; ein handgeschriebener Brief aus Modena vom 25. Mai 1693 zeugt von seiner Korrespondenz mit dem damaligen Leopoldina-Präsidenten Lucas Schroeck.

    Ausgehend von Ramazzinis Beispiel sprechen Dr. Danny Weber und Daniela Schmidt in dieser Folge über die internationale Vernetzung in der Wissenschaft. Wissenschaftlicher Fortschritt, Innovationen und Durchbrüche sind ohne internationale Zusammenarbeit kaum vorstellbar. Zu Gast ist Dr. Ruth Narmann, Leiterin der Abteilung Internationale Beziehungen der Leopoldina. Sie erklärt, wie die Leopoldina als Nationalakademie die deutsche Wissenschaft im Ausland vertritt, sich an Politikberatung auf internationaler Ebene beteiligt und diplomatische Prozesse begleitet. Wie Wissenschaft gerade in geopolitisch herausfordernden Zeiten als vertrauensbildende Kraft wirken kann, erfahren Sie in dieser Folge.

    Danny Weber zeigt den Brief von Bernardino Ramazzini im Video: https://www.youtube.com/@nationalakademieleopoldina

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    33 min
  • Vom Kupferstich zum Digitalfoto – Das „Familienalbum“ der Leopoldina

    Ernst Haeckel, Michael Faraday, Marie Curie, Niels Bohr und Albert Einstein – sie alle schickten als neue Mitglieder der Leopoldina ein Porträt. Diese Bilder werden in den sogenannten Bildmatrikelbänden aufbewahrt – sozusagen das Familienalbum der Leopoldina.

    Für die zweite Folge von 1652 holt Dr. Danny Weber einen dieser Bände aus dem Archiv. Er bringt fast sieben Kilogramm auf die Waage. Die Leopoldina hat bereits im 17. Jahrhundert ihre neuen Mitglieder gebeten, neben Informationen über ihren Werdegang und ihre Forschung auch Bilder einzureichen. So ist eine einzigartige, jahrhunderteübergreifende Sammlung von Gelehrtenporträts entstanden.

    Was erzählen uns diese Bilder darüber, wie sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler früher in Szene setzten? In welcher Umgebung und mit welchen Gegenständen haben sie sich abbilden lassen? Von diesen geschichtlichen Porträts ausgehend schlagen Danny Weber und Daniela Schmidt in dieser Folge den Bogen bis in die heutige Zeit und sprechen auch über die Inszenierung von Wissenschaft in Zeiten von Social Media und KI.

    Danny Weber stellt den Bildmatrikelband im Video vor: https://www.youtube.com/shorts/S0-Outb6f3s

    Zur digitalen Ausstellung „Das Antlitz der Wissenschaft: Gelehrtenportraits aus drei Jahrhunderten“: https://levana.leopoldina.org/receive/leopoldinamods00355

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    19 min
  • Die Miscellanea - Urahn von Nature und Science
    Die älteste Wissenschaftszeitschrift der Welt

    In der ersten Folge von 1652 dreht sich alles um ein sehr altes Buch. Weder besonders groß, noch besonders dick und in braunes Leder eingebunden wirkt es auf den ersten Blick fast ein wenig unscheinbar – ist aber von herausragender Bedeutung für die Leopoldina und für die Wissenschaft allgemein. Es handelt sich nämlich um die erste Ausgabe der ältesten naturwissenschaftlich-medizinischen Zeitschrift der Welt. Sie heißt „Miscellanea Curiosa“ und wird seit 1670 von der Leopoldina herausgegeben – sozusagen der Urahn von modernen Zeitschriften wie Nature und Science.

    Dr. Danny Weber, Leiter der Abteilung Forschungsbibliothek und Wissenschaftsreflexion der Leopoldina, und Daniela Schmidt, freie Journalistin und Moderatorin, erörtern, warum die Zeitschrift ein Meilenstein im Austausch von Wissen war. In ihr angelegt sind bereits Eigenschaften, die wir bis heute sehen, wenn es ums wissenschaftliche Publizieren geht – etwa die Verwendung einer in der gesamten Gelehrtenrepublik verstandenen Sprache, die Fokussierung auf ein wissenschaftliches Spezialgebiet und die Qualitätssicherung durch eine Begutachtung der Beiträge durch Fachkolleg/innen. Doch damit nicht genug – ohne die Miscellanea würde es die Leopoldina in ihrer heutigen Form vermutlich nicht geben. Warum, das erfahren Sie in dieser Folge.

    Danny Weber stellt die Miscellanea im Video vor: https://www.youtube.com/shorts/_yODsgjBQM8

    Die Miscellanea ist auch digital zugänglich: https://leopoldina.projekte.thulb.uni-jena.de/start

    Zum neuen wissenschaftlichen Online-Journal der Leopoldina „NAL-Live“ gelangen Sie hier: www.leopoldina.org/nal-live

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    32 min
  • Trailer: 1652 - Der Podcast der Leopoldina
    Entdeckungsreisen in die Wissenschaftsgeschichte

    Was haben die allererste Fachzeitschrift, eine kaiserliche Urkunde aus dem 17. Jahrhundert und der handgeschriebene Lebenslauf von Albert Einstein gemeinsam? Sie alle werden im Archiv der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina verwahrt. Für den Podcast „1652“, benannt nach dem Gründungsjahr der Akademie, holt Leopoldina-Archivar Dr. Danny Weber diese und weitere Exponate aus dem Magazin. Gemeinsam mit Co-Host Daniela Schmidt begibt er sich auf Entdeckungsreisen in die Wissenschaftsgeschichte. Dabei schlagen sie den Bogen zu den Akademiethemen der heutigen Zeit.

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    2 min

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1652 ist das Gründungsjahr der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina. Sie ist damit die älteste, dauerhaft existierende naturwissenschaftlich-medizinische Akademie der Welt. Im…