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Wöchentliche Heilige, vorgestellt von Bernadette Spitzer.
Juliana Falconieri wurde um das Jahr 1270 in Florenz geboren. Sie war vermutlich eine Nichte des heiligen Alexius Falconieri, eines der sieben Gründerväter des Servitenordens.
Juliana entscheidet sich früh für Gott und den Dienst an den Bedürftigen
Im Alter von 14 Jahren verlor Juliana ihren Vater. Sie blieb bei ihrer Mutter, um sich liebevoll um sie zu kümmern, und weihte zugleich ihr eigenes Leben Gott. Sie lebte nach den evangelischen Räten, nahm am Gebetsleben der Serviten teil und widmete sich mit großem Einsatz den Armen. Bald schlossen sich ihr Gleichgesinnte an. Die jungen Frauen erhielten für ihren Dienst ein eigenes Gewand, woraus sich später die Bezeichnung „Mantellatinnen“ entwickelte.
Nach dem Verlust der Mutter gründet Juliana ein Kloster
Erst nach dem Tod ihrer Mutter im Jahr 1305 gründete sie ein Kloster zur Pflege der Kranken. Aus den Mantellatinnen gingen die Dienerinnen Mariä hervor, heute als Servitinnen bekannt, die sich auch der Erziehung zuwandten. Der Überlieferung nach wollte sie auf dem Sterbebett noch die Eucharistie empfangen, konnte die Hostie jedoch nicht mehr schlucken. Man legte sie ihr daher auf die Brust, wo sie sogleich verschwand und Juliana zugleich starb. In Österreich leben Servitinnen heute in Wien-Mauer.
Bernadette Spitzer
Von Bischofsstab bis Besenstiel. Mit 365 Heiligen durchs Jahr.
Wiener Dom-Verlag.
ISBN: 978-3-85351-294-4
Erhältlich im Webshop des Wiener Dom-Verlags.
By Der SONNTAGWöchentliche Heilige, vorgestellt von Bernadette Spitzer.
Juliana Falconieri wurde um das Jahr 1270 in Florenz geboren. Sie war vermutlich eine Nichte des heiligen Alexius Falconieri, eines der sieben Gründerväter des Servitenordens.
Juliana entscheidet sich früh für Gott und den Dienst an den Bedürftigen
Im Alter von 14 Jahren verlor Juliana ihren Vater. Sie blieb bei ihrer Mutter, um sich liebevoll um sie zu kümmern, und weihte zugleich ihr eigenes Leben Gott. Sie lebte nach den evangelischen Räten, nahm am Gebetsleben der Serviten teil und widmete sich mit großem Einsatz den Armen. Bald schlossen sich ihr Gleichgesinnte an. Die jungen Frauen erhielten für ihren Dienst ein eigenes Gewand, woraus sich später die Bezeichnung „Mantellatinnen“ entwickelte.
Nach dem Verlust der Mutter gründet Juliana ein Kloster
Erst nach dem Tod ihrer Mutter im Jahr 1305 gründete sie ein Kloster zur Pflege der Kranken. Aus den Mantellatinnen gingen die Dienerinnen Mariä hervor, heute als Servitinnen bekannt, die sich auch der Erziehung zuwandten. Der Überlieferung nach wollte sie auf dem Sterbebett noch die Eucharistie empfangen, konnte die Hostie jedoch nicht mehr schlucken. Man legte sie ihr daher auf die Brust, wo sie sogleich verschwand und Juliana zugleich starb. In Österreich leben Servitinnen heute in Wien-Mauer.
Bernadette Spitzer
Von Bischofsstab bis Besenstiel. Mit 365 Heiligen durchs Jahr.
Wiener Dom-Verlag.
ISBN: 978-3-85351-294-4
Erhältlich im Webshop des Wiener Dom-Verlags.