In dieser Episode des Podcasts "eindeutig Coaching" erkunde ich die komplexe Beziehung zwischen Führungskräften und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, insbesondere die Frage, ob eine Führungskraft auch Coach ihrer Angestellten sein kann.
Anhand einer detaillierten Analyse der Rollen und Verantwortlichkeiten gewähre ich Einblicke in die Anforderungen und Herausforderungen, die bei der Führung eines Teams entstehen.
Wir beginnen mit der Definition der Rolle einer Führungskraft in einer Organisation. Eine Führungskraft ist nicht nur verantwortlich für das Erreichen bestimmter Ziele, sondern auch dafür, dass die Mitarbeiter:innen gut unterstützt werden und die notwendigen Rahmenbedingungen gegeben sind, um ihre Aufgaben erfolgreich zu erfüllen.
In diesem Kontext ist es wichtig, die individuellen Stärken und Bedürfnisse der Teammitglieder zu berücksichtigen, während gleichzeitig die Gesamtziele der Organisation im Blick behalten werden müssen.
In dieser Folge widmen wir uns auch dem Thema Resilienz und dessen Bedeutung nicht nur für Mitarbeiter:innen, sonder auch für alle, die in Führungspositionen tätig sind. Resilienz ist essenziell, um in einem oft herausfordernden Umfeld nachhaltig arbeiten zu können. Dabei ist die Wahrnehmung jeder einzelnen Person innerhalb des Teams von zentraler Bedeutung, damit sich diese weiterentwickeln und ihre besten Leistungen erbringen kann. Gleichzeitig sollte es auch der Führungskraft selber gut gehen.
Ein zentraler Punkt in der Diskussion ist die Differenzierung zwischen den Rollen von Führungskraft und Coach.
Ein:e Coach arbeitet in der Regel unabhängig und kann sich auf den Prozess des Coaching konzentrieren, ohne selbst für die Ergebnisse im Unternehmen verantwortlich zu sein. Dagegen hat eine Führungskraft in der Beziehung zu ihren Mitarbeiter:innen immer "eigene Aktien" im Spiel. Die Frage, die sich hier stellt, ist, ob eine Führungskraft strukturell wirklich in der Lage sein kann, die Rolle eines Coaches einzunehmen.
Nach eingehender Betrachtung komme ich zu dem Schluss, dass eine Führungskraft zwar nicht als Coach ihrer Mitarbeiter agieren, sie jedoch coachingbasierte Elemente in ihre Führungspraktiken integrieren kann. Dies heißt, dass ich als Führungskraft nur unter Umständen und punktuell eine Coachinghaltung einnehmen kann und Coachingtechniken nutzen kann, um die Entwicklung meiner Mitarbeiter:innen zu fördern.
Wir erörtern die Bedeutung einer klaren Trennung von Verantwortlichkeiten und die Notwendigkeit, ein gesundes Gleichgewicht zwischen den eigenen Interessen und den Bedürfnissen des Teams zu finden.
Zum Abschluss fasse ich die erörterten Punkte zusammen: Führungskräfte und Coaches haben unterschiedliche Rollen und Verantwortlichkeiten. Dennoch können Führungskräfte unter gewissen Voraussetzungen durch coachingbasierte Ansätze ihre Mitarbeiter:innen stärken, eine positive Arbeitsatmosphäre schaffen und ihre Mitarbeiter:innen darin unterstützen, eigen Lösungen zu finden.
Diese Episode bietet wertvolle Einsichten für alle Führungskräfte, die ihre Handlungsmöglichkeiten erweitern wollen.
Hier mein Blogartikel zum Thema:
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