Vor allem sein zweites Violinkonzert konzipierte Prokofjew nach den Maßstäben seiner "neuen Einfachheit", zu welcher er kompositorisch beinahe 20 Jahre nach der Veröffentlichung seines ersten Violinkonzertes gelangt war. Der Solopart ist trotz eben dieser "Einfachheit" höchst anspruchsvoll und teilweise virtuos gestaltet. Ernest Hötzl spricht mit der gebürtigen Russin und Universitätsprofessorin für Violine Anna Morgulets über diese Werke.