Wie beeinflussen Traumatisierungen unsere Arbeitswelt und das Führungsverhalten?
In der dritten Episode des trauma@work Podcasts spricht Gastgeberin Ivana Scharf mit Dr. Helmut Meier. In einer Welt, die zunehmend von Stress und Belastungen geprägt ist, wird die Bedeutung von Selbsterkenntnis und persönlichem Wachstum immer größer. Wir sprechen über die Verdrängung von Trauma und die Auswirkungen früher Bindungserfahrungen auf die Führungskultur.
Ein bedeutsamer Aspekt der Folge ist die Berücksichtigung der verschiedenen Anteile, die bei Traumatisierungen entstehen können – vom Funktions-Ich über den Trauma-Anteil bis hin zum gesunden Anteil. Außerdem werfen wir einen Blick auf die Bedeutung von Systemaufstellungen und zeigen auf, wie die Betrachtung familiärer Systeme und Organisationen als lebendige Organismen zu tiefgreifenden Erkenntnissen führen kann.
Dr. Helmut Meier teilt Geschichten aus seiner langjährigen Tätigkeit als medizinischer Psychotherapeut und gewährt berührende Einblicke in Techniken, die dabei helfen, heilsam mit Wunden umzugehen. Seine Botschaft lautet: Jeder von uns hat die Möglichkeit, sich mit familiären und persönlichen Themen auseinanderzusetzen und eine tiefgreifende Verwandlung zu erleben. Denn letztendlich können wir nur uns selbst verändern.
Im Podcast erwähnen wir auch das Somatic Experiencing nach Peter Levine. Mehr darüber findest du in seinem Buch: Sprache ohne Worte – Wie unser Körper Trauma verarbeitet und uns in die innere Balance zurückführt, erschienen im Kösel Verlag.
Mehr über Systemaufstellungen kannst du hier erfahren: Deutsche Gesellschaft für Systemaufstellung.
https://systemaufstellung.com/