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Ich habe dieses eine Video gesehen und ich habe gemerkt, wie sich in mir etwas zusammengezogen hat.
Es ging um einen Hund, der doppelt mit Maulkorb gesichert hinter einem Gitter war.Vor ihm ein Mensch, frontal, mit angespannter Stimme, wild gestikulierend. Der Hund springt hoch, reagiert – und das Video wird zum Beweis seiner angeblichen Gefährlichkeit.
Und ich saß da und dachte: Äh…. Wirklich?
Nicht, weil ich Aggression schönrede. Ganz im Gegenteil. Sondern weil ich mich gefragt habe, warum niemand darüber spricht, was diesem Moment vorausging. Warum spricht niemand darüber, was wir mit unserer Energie, unserer Stimme, unserer Körperhaltung auslösen können.
Ich sehe das so oft, sei es im Tierschutz, in der Verhaltensberatung und in Ausbildungen: Hunde, die reagieren – und Menschen, die sich ihrer eigenen Wirkung nicht bewusst sind. Hunde, deren Nervensystem ohnehin schon hochgefahren ist, die kaum inneren Halt finden – und dann stehen Menschen frontal vor ihnen, sprechen laut, bewegen sich hektisch … und wundern sich über die Reaktion und verurteilen den Hund.
Das „Stopp“, von dem ich in dieser Folge spreche, richtet sich deshalb nicht zuerst an den Hund. Es richtet sich an uns.
Ich liebe Maulkörbe, sie geben Sicherheit. Aber Sicherheit ersetzt keine Wahrnehmung. Und doppelte Sicherung ersetzt keine Führungskompetenz.
Führung heißt für mich nicht, den Hund klein zu machen. Führung heißt, den Hund zu sehen und zu erkennen, wann sein Nervensystem überfordert ist. Zu verstehen, dass innere Unruhe sich immer im äußeren Verhalten zeigt. Und dass echte Stärke eines Menschen auch darin liegt, sich selbst zurücknehmen zu können – nicht aus Schwäche, sondern aus Weitsicht.
Vielleicht wirst du dich beim Hören an der ein oder anderen Stelle wiedererkennen. Vielleicht spürst du dieses leise „Oh … das habe ich so noch gar nicht betrachtet.“
Genau dafür ist diese Folge da.
Wenn wir aufhören, unnötig zu provozieren, müssen viele Hunde aufhören zu reagieren. Und genau da beginnt Veränderung.
Denn Frieden im Verhalten beginnt im Inneren.Und Verantwortung beginnt bei uns. 💛Und das gilt übrigens nicht nur gegenüber dem Hund, sondern auch gegenüber Menschen!
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Oder lies mein Buch „Die Mensch-Hund-Bindung“ . Für alle, die verstehen wollen, warum echte Beziehung die Basis für alles ist. Hier klicken
Das Leben kann so schön sein, wenn man bereit ist, sich darauf einzulassen und neue Wege geht:
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By Mirjam CordtIch habe dieses eine Video gesehen und ich habe gemerkt, wie sich in mir etwas zusammengezogen hat.
Es ging um einen Hund, der doppelt mit Maulkorb gesichert hinter einem Gitter war.Vor ihm ein Mensch, frontal, mit angespannter Stimme, wild gestikulierend. Der Hund springt hoch, reagiert – und das Video wird zum Beweis seiner angeblichen Gefährlichkeit.
Und ich saß da und dachte: Äh…. Wirklich?
Nicht, weil ich Aggression schönrede. Ganz im Gegenteil. Sondern weil ich mich gefragt habe, warum niemand darüber spricht, was diesem Moment vorausging. Warum spricht niemand darüber, was wir mit unserer Energie, unserer Stimme, unserer Körperhaltung auslösen können.
Ich sehe das so oft, sei es im Tierschutz, in der Verhaltensberatung und in Ausbildungen: Hunde, die reagieren – und Menschen, die sich ihrer eigenen Wirkung nicht bewusst sind. Hunde, deren Nervensystem ohnehin schon hochgefahren ist, die kaum inneren Halt finden – und dann stehen Menschen frontal vor ihnen, sprechen laut, bewegen sich hektisch … und wundern sich über die Reaktion und verurteilen den Hund.
Das „Stopp“, von dem ich in dieser Folge spreche, richtet sich deshalb nicht zuerst an den Hund. Es richtet sich an uns.
Ich liebe Maulkörbe, sie geben Sicherheit. Aber Sicherheit ersetzt keine Wahrnehmung. Und doppelte Sicherung ersetzt keine Führungskompetenz.
Führung heißt für mich nicht, den Hund klein zu machen. Führung heißt, den Hund zu sehen und zu erkennen, wann sein Nervensystem überfordert ist. Zu verstehen, dass innere Unruhe sich immer im äußeren Verhalten zeigt. Und dass echte Stärke eines Menschen auch darin liegt, sich selbst zurücknehmen zu können – nicht aus Schwäche, sondern aus Weitsicht.
Vielleicht wirst du dich beim Hören an der ein oder anderen Stelle wiedererkennen. Vielleicht spürst du dieses leise „Oh … das habe ich so noch gar nicht betrachtet.“
Genau dafür ist diese Folge da.
Wenn wir aufhören, unnötig zu provozieren, müssen viele Hunde aufhören zu reagieren. Und genau da beginnt Veränderung.
Denn Frieden im Verhalten beginnt im Inneren.Und Verantwortung beginnt bei uns. 💛Und das gilt übrigens nicht nur gegenüber dem Hund, sondern auch gegenüber Menschen!
Danke für deine Treue im DOG-InTalk-Podcast! Du trägst mit dem Abonnieren und dem Teilen dieser Folge mit dazu bei, dass Hundehalter inspiriert werden und die Hunde neue Wege im Hundetraining und im alltäglichen Miteinander erfahren dürfen.
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