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In dieser Folge von viroLOGISCH geht es um das Lloviu-Cuevavirus, ein bislang wenig erforschtes Filovirus, das in europäischen Fledermäusen entdeckt wurde und eng mit Ebola- und Marburg-Viren verwandt ist. Florian Krammer erklärt, wie und wo das Virus erstmals nachgewiesen wurde, warum sein Name von einer Höhle in Nordspanien stammt und welche Fledermausarten betroffen sind. Thematisiert werden Aufbau und Eigenschaften des Virus, seine Verwandtschaft zu hochgefährlichen Filoviren, mögliche Übertragungswege innerhalb von Fledermauspopulationen sowie aktuelle Forschungsergebnisse aus Ungarn, Italien und anderen Ländern. Außerdem wird eingeordnet, warum bislang keine Erkrankungen beim Menschen bekannt sind, was Tiermodelle über das Gefährdungspotenzial aussagen und weshalb der Fund trotzdem virologisch hochinteressant ist.
Wissenschaftlicher Artikel der die Enddeckung des Lloviu cuevavirus in Spanien beschreibt [Englisch]: https://journals.plos.org/plospathogens/article?id=10.1371/journal.ppat.1002304
Wissenschaftlicher Artikel zur Isolation des Lloviu cuevavirus in Ungarn [Englisch]: https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC8971391/
Information zur Langflügelfledermaus: https://www.bfn.de/artenportraits/miniopterus-schreibersii
Information zum BSL4 Labor in Pecs [Englisch]: https://vnl.pte.hu/en
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Weitere Infos und Links zum Podcast:
Unterstütze viroLOGISCH auf Steady:
Fragen, Feedback oder Themenvorschläge?
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Ludwig Boltzmann Institut fuer Wissenschaftskommunikation und Pandemievorsorge
Ignaz Semmelweis Institute
Krammer Laboratory at the Icahn School of Medicine at Mount Sinai
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Interessenskonflikte
Die Icahn School of Medicine at Mount Sinai hat Patentanträge für SARS-CoV-2 serologische Tests, Newcastle Disease Virus-basierende COVID-19 Impfstoffe und Influenza Impfstoffe und Therapien gestellt, die mich als Miterfinder anführen. Diese Patente gehören der Icahn School of Medicine at Mount Sinai aber Teile der Lizenzgebühren weden auch an die Erfinder ausbezahlt. Die Patente für den COVID-19 Impfstoff wurde an CastleVax auslizensiert, wo ich Mitbegründer und Scientific Advisory Board Member bin.
Ich habe in der Vergangenheit Merck, Pfizer, Seqirus, GSK, Sanofi, Gritstone und Curevac als Consultant beraten und ich berate momentan die Firmen Avimex (Mexiko), Third Rock Ventures (USA), NovaBioma (Österreich) und BesparkBio (Österreich).
Mein Labor in New York hat in der Vegangenheit mit GSK, Pfizer und VIR zusammengearbeitet und arbeitet zur Zeit mit den Firmen Dynavax und Inimmune zusammen. Rein wissenschafltiche Kollaborationen gibt es momentan auch mit Moderna und Sanofi.
Meine Arbeit in den USA an Immunität und Infektionskrankheiten wird vor allem von den US National Institutes of Health, aber auch von Flu Labs und Tito's Handmade Vodka gefördert. In der Vergangenheit erhielten wir auch Forschungsförderung von der Bill und Melinda Gates Foundation, PATH und dem US Department of Defense.
Unsere Forschung in Österreich wird von der Ludwig Boltzmann Gesellschaft und dem Iganz Semmelweis Institut durch die Medizinische Universität Wien unterstützt.
By Florian Krammer & PodcastwerkstattIn dieser Folge von viroLOGISCH geht es um das Lloviu-Cuevavirus, ein bislang wenig erforschtes Filovirus, das in europäischen Fledermäusen entdeckt wurde und eng mit Ebola- und Marburg-Viren verwandt ist. Florian Krammer erklärt, wie und wo das Virus erstmals nachgewiesen wurde, warum sein Name von einer Höhle in Nordspanien stammt und welche Fledermausarten betroffen sind. Thematisiert werden Aufbau und Eigenschaften des Virus, seine Verwandtschaft zu hochgefährlichen Filoviren, mögliche Übertragungswege innerhalb von Fledermauspopulationen sowie aktuelle Forschungsergebnisse aus Ungarn, Italien und anderen Ländern. Außerdem wird eingeordnet, warum bislang keine Erkrankungen beim Menschen bekannt sind, was Tiermodelle über das Gefährdungspotenzial aussagen und weshalb der Fund trotzdem virologisch hochinteressant ist.
Wissenschaftlicher Artikel der die Enddeckung des Lloviu cuevavirus in Spanien beschreibt [Englisch]: https://journals.plos.org/plospathogens/article?id=10.1371/journal.ppat.1002304
Wissenschaftlicher Artikel zur Isolation des Lloviu cuevavirus in Ungarn [Englisch]: https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC8971391/
Information zur Langflügelfledermaus: https://www.bfn.de/artenportraits/miniopterus-schreibersii
Information zum BSL4 Labor in Pecs [Englisch]: https://vnl.pte.hu/en
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Die Icahn School of Medicine at Mount Sinai hat Patentanträge für SARS-CoV-2 serologische Tests, Newcastle Disease Virus-basierende COVID-19 Impfstoffe und Influenza Impfstoffe und Therapien gestellt, die mich als Miterfinder anführen. Diese Patente gehören der Icahn School of Medicine at Mount Sinai aber Teile der Lizenzgebühren weden auch an die Erfinder ausbezahlt. Die Patente für den COVID-19 Impfstoff wurde an CastleVax auslizensiert, wo ich Mitbegründer und Scientific Advisory Board Member bin.
Ich habe in der Vergangenheit Merck, Pfizer, Seqirus, GSK, Sanofi, Gritstone und Curevac als Consultant beraten und ich berate momentan die Firmen Avimex (Mexiko), Third Rock Ventures (USA), NovaBioma (Österreich) und BesparkBio (Österreich).
Mein Labor in New York hat in der Vegangenheit mit GSK, Pfizer und VIR zusammengearbeitet und arbeitet zur Zeit mit den Firmen Dynavax und Inimmune zusammen. Rein wissenschafltiche Kollaborationen gibt es momentan auch mit Moderna und Sanofi.
Meine Arbeit in den USA an Immunität und Infektionskrankheiten wird vor allem von den US National Institutes of Health, aber auch von Flu Labs und Tito's Handmade Vodka gefördert. In der Vergangenheit erhielten wir auch Forschungsförderung von der Bill und Melinda Gates Foundation, PATH und dem US Department of Defense.
Unsere Forschung in Österreich wird von der Ludwig Boltzmann Gesellschaft und dem Iganz Semmelweis Institut durch die Medizinische Universität Wien unterstützt.