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Folge vom 19.04.2023
„Was will Männlichkeit für mich bedeuten?“ Diese und andere Fragen haben sich Sascha und seine Kommilitonin Lisa gestellt in einem live Talk auf Twitch zum Thema „Männlichkeit und psychische Gesundheit.“ In dem insgesamt zweieinhalb-stündigen Gespräch ging es auch um eigene Erfahrungen – sowohl aus Sicht der behandelnden als auch behandelten Person. Sie sprachen über geschlechtsspezifische Rollenbilder, über die Stigmatisierung psychischer Erkrankungen in der Gesellschaft und über Gefühle. Darüber, dass Menschen Gefühle haben, dass Gefühle da sein dürfen und was sie in der sozialen und psychologischen Arbeit dahingehend bisher erlebt haben. All das immer wieder mit dem Fokus: Was hat es mit Männlichkeit auf sich? Was ist „männlich“?
Denn mit 11,4 % leiden mehr als doppelt so viele Frauen an Depressionen als Männer (5,0 %), zeigt die DEGS-Studie des RKI. Auch bei Angststörungen findet sich ein Unterschied von 22,6 % bei Frauen zu 9,7 % bei Männern. Bei der Alkoholsucht hingegen liegen Männer mit 18,4 % vorne. (Wittchen & Jacobi, 2012., zitiert aus Spektrum Kompakt, Gendermedizin) Studien wie diese können i. d. R. nur die Erkrankungen erfassen, die auch medizinisch/therapeutisch erfasst sind. Die Dunkelziffer ist immens. Hier greifen soziale Wirkfaktoren, die unterschiedliche Auswirkungen auf Menschen unterschiedlicher Geschlechter haben. 2017 zeigte eine Studie des RKI, dass nur 8,1 % der Männer eine Psychotherapie in Anspruch nehmen im Vergleich zu den 11,3 % der Frauen. Dennoch findet sich eine höhere Zahl erfolgreicher Suizide auf der statistischen Seite der Männer. Weniger Psychotherapie, mehr Suizide? Wie passt das zusammen?
By SaschaFolge vom 19.04.2023
„Was will Männlichkeit für mich bedeuten?“ Diese und andere Fragen haben sich Sascha und seine Kommilitonin Lisa gestellt in einem live Talk auf Twitch zum Thema „Männlichkeit und psychische Gesundheit.“ In dem insgesamt zweieinhalb-stündigen Gespräch ging es auch um eigene Erfahrungen – sowohl aus Sicht der behandelnden als auch behandelten Person. Sie sprachen über geschlechtsspezifische Rollenbilder, über die Stigmatisierung psychischer Erkrankungen in der Gesellschaft und über Gefühle. Darüber, dass Menschen Gefühle haben, dass Gefühle da sein dürfen und was sie in der sozialen und psychologischen Arbeit dahingehend bisher erlebt haben. All das immer wieder mit dem Fokus: Was hat es mit Männlichkeit auf sich? Was ist „männlich“?
Denn mit 11,4 % leiden mehr als doppelt so viele Frauen an Depressionen als Männer (5,0 %), zeigt die DEGS-Studie des RKI. Auch bei Angststörungen findet sich ein Unterschied von 22,6 % bei Frauen zu 9,7 % bei Männern. Bei der Alkoholsucht hingegen liegen Männer mit 18,4 % vorne. (Wittchen & Jacobi, 2012., zitiert aus Spektrum Kompakt, Gendermedizin) Studien wie diese können i. d. R. nur die Erkrankungen erfassen, die auch medizinisch/therapeutisch erfasst sind. Die Dunkelziffer ist immens. Hier greifen soziale Wirkfaktoren, die unterschiedliche Auswirkungen auf Menschen unterschiedlicher Geschlechter haben. 2017 zeigte eine Studie des RKI, dass nur 8,1 % der Männer eine Psychotherapie in Anspruch nehmen im Vergleich zu den 11,3 % der Frauen. Dennoch findet sich eine höhere Zahl erfolgreicher Suizide auf der statistischen Seite der Männer. Weniger Psychotherapie, mehr Suizide? Wie passt das zusammen?