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Regie: Michael Haneke
Produktionsland: Österreich
Veröffentlichung: 1997
Länge: 104 Minuten
Es ist ein sonniger Sommertag, als die dreiköpfige Familie Schober zu ihrem Inselgrundstück fahren.
Es ist eine gut situierte Gegend mit gut situierten Nachbarn aus der bürgerlichen Mittelschicht (vllt. sogar Oberschicht). Eine Gegend, in der man sich sicher fühlen und in der einem so schnell nichts passieren kann.
Doch was Haneke mit Funny Games inszeniert, wird die Grundmauern der scheinbaren Sicherheit erschüttern. Denn als zwei adrett in weiß gekleidete junge Männer an die Tür der Familie klopfen, um nach ein paar Eiern zu bitten, wird nicht nur die Grenze der Filmfiguren überschritten. Die beiden treten auch in die Sehgewohnheiten der Zuschauer und zeigen in den 104 Minuten Laufzeit, dass niemand vor ihrem Terror sicher ist.
Funny Games entwickelt sich dabei zu einem gewalttätigen Film, ohne die Notwendigkeit, eben diese Gewalt explizit zu zeigen. Vielmehr legt es der Film darauf an, uns ungeblendet von stilisierter Gewaltdarstellung in unserem Voyeurismus zu hinterfragen.
Film ab!
By M4USM4NNRegie: Michael Haneke
Produktionsland: Österreich
Veröffentlichung: 1997
Länge: 104 Minuten
Es ist ein sonniger Sommertag, als die dreiköpfige Familie Schober zu ihrem Inselgrundstück fahren.
Es ist eine gut situierte Gegend mit gut situierten Nachbarn aus der bürgerlichen Mittelschicht (vllt. sogar Oberschicht). Eine Gegend, in der man sich sicher fühlen und in der einem so schnell nichts passieren kann.
Doch was Haneke mit Funny Games inszeniert, wird die Grundmauern der scheinbaren Sicherheit erschüttern. Denn als zwei adrett in weiß gekleidete junge Männer an die Tür der Familie klopfen, um nach ein paar Eiern zu bitten, wird nicht nur die Grenze der Filmfiguren überschritten. Die beiden treten auch in die Sehgewohnheiten der Zuschauer und zeigen in den 104 Minuten Laufzeit, dass niemand vor ihrem Terror sicher ist.
Funny Games entwickelt sich dabei zu einem gewalttätigen Film, ohne die Notwendigkeit, eben diese Gewalt explizit zu zeigen. Vielmehr legt es der Film darauf an, uns ungeblendet von stilisierter Gewaltdarstellung in unserem Voyeurismus zu hinterfragen.
Film ab!