Professionell Präsentieren

#5 Chartgestaltung


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Professionell Präsentieren mit Markus Tirok

SHOWNOTES #5 - grafische Gestaltung der Charts

In dieser Episode geht es darum die Welt zu retten, zumindest ein bisschen und endlich mit der Folienschlacht im Konferenzraum aufzuhören. Können Folien und Charts eigentlich auch gut aussehen - ja und das ist sogar recht einfach. Denn schließlich geht es immer um die Reduzierung auf das Wesentliche und schon hat man den Durchblick. In dieser Podcast-Folge geht es also um klare Gestaltungsregeln und wie Du diese bei Deinen Charts umsetzen kannst.

Oder um es anders zu sagen: wir suchen nach den Folien, die wir einfach löschen können. Und da gibt es viele.
Mehr Informationen gibt es unter tirok-training.de .

Bei der Erstellung einer Präsentation ist es erst im vorletzten Schritt nötig, Keynote oder PowerPoint zu öffnen, um die Visualisierung vorzunehmen.

Davor stehen eine Reihen von anderen wichtigen Schritten.

Beim Design der Charts ist es besonders wichtig zu wissen, dass die Charts für uns weder die Moderationsnotizen, noch das Handout ersetzen.

Die grundlegende Frage, die wir für jedes Chart beantworten sollten: Wozu dient diese Visualisierung? Was lässt dieses Chart bei den Zuschauern aus? Kann ich vielleicht auf die Darstellung verzichten oder unterstützt mich das Chart beim Erreichen des Ziels?
Folglich hat jedes Chart seine eigene starke Aussage und Relevanz.
Wir orientieren uns an der Einfachheit in der Gestaltung und denken über den Glaubenssatz nach, dass viele Menschen tatsächlich Angst davor haben, als weniger kompetent wahrgenommen zu werden, wenn sie simpel uns einfach gestalten.

KISS: Keep it short sind simple.

Entscheidet euch für eine leere Präsentationsvorlage mit weißem oder schwarzem Hintergrund, Bildverhältnis 16:9, ohne Strutkur.

Man geht davon aus, dass Zuschauer sieben plus minus zwei Informationseinheiten verarbeiten können. Da sollten wir sparsam mit den Infos umgehen, die wir zeigen.

Meine Empfehlung: verzichtet komplett auf das Firmenlogo, auf Titelzeilen und Seitenzahlen. Wozu sollen die hilfreich sein?

Denn je weniger Elemente auf einem Chart stehen, desto besser.

Je weniger Text ihr auf ein Chart schreibt, desto besser.

Deswegen entscheidet euch für starke Bilder und skaliert diese chartfüllend in 16:9.

Ein Bild spricht halt viel direkte und schneller unsere Wahrnehmung an, als ein Wort. Nutzen wir diesen Umstand positiv für uns.

Manchmal macht es Sinn, ein Bild mit einem Schlagwort zu ergänzen.
Aber bittet verzichtet komplett auf Fließtext, der gehört nicht auf Eure Charts.

Wenn ihr mit Text arbeitet, entscheidet euch für eine feste Schriftart, Farbe und Größe.

Und ein Wort zu Bulletin-Points: no bullet-Points.

Die mag eigentlich keiner mehr, wir versuchen es mal ohne.

Wenn ihr mit mathematischen Grafiken und Diagrammen arbeitet, stellt euch die Frage, ob das wirklich notwendig ist. Oder geht es nicht viel mehr um die Aussage, die ihr visualisieren solltet. Sind die eigentlichen Zahlen wirklich entscheidend?

Freiraum ist Luxus. Und steht jedem Chart sehr gut zu Gesicht. Nutzt also den Raum auf den Charts und schreibt und malt nicht alles voll. Das Auge muss noch atmen können.

Berichtet von Euren Erfahrungen!

Stellt Eure Fragen!
Lasst uns mal austauschen.
Das geht alles in unserer Facebook-Gruppe „Professionell Präsentieren-Campus“

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Professionell PräsentierenBy Markus Tirok

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