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SHOWNOTES #5 - grafische Gestaltung der Charts
In dieser Episode geht es darum die Welt zu retten, zumindest ein bisschen und endlich mit der Folienschlacht im Konferenzraum aufzuhören. Können Folien und Charts eigentlich auch gut aussehen - ja und das ist sogar recht einfach. Denn schließlich geht es immer um die Reduzierung auf das Wesentliche und schon hat man den Durchblick. In dieser Podcast-Folge geht es also um klare Gestaltungsregeln und wie Du diese bei Deinen Charts umsetzen kannst.
Bei der Erstellung einer Präsentation ist es erst im vorletzten Schritt nötig, Keynote oder PowerPoint zu öffnen, um die Visualisierung vorzunehmen.
Beim Design der Charts ist es besonders wichtig zu wissen, dass die Charts für uns weder die Moderationsnotizen, noch das Handout ersetzen.
KISS: Keep it short sind simple.
Entscheidet euch für eine leere Präsentationsvorlage mit weißem oder schwarzem Hintergrund, Bildverhältnis 16:9, ohne Strutkur.
Man geht davon aus, dass Zuschauer sieben plus minus zwei Informationseinheiten verarbeiten können. Da sollten wir sparsam mit den Infos umgehen, die wir zeigen.
Meine Empfehlung: verzichtet komplett auf das Firmenlogo, auf Titelzeilen und Seitenzahlen. Wozu sollen die hilfreich sein?
Je weniger Text ihr auf ein Chart schreibt, desto besser.
Ein Bild spricht halt viel direkte und schneller unsere Wahrnehmung an, als ein Wort. Nutzen wir diesen Umstand positiv für uns.
Wenn ihr mit Text arbeitet, entscheidet euch für eine feste Schriftart, Farbe und Größe.
Und ein Wort zu Bulletin-Points: no bullet-Points.
Wenn ihr mit mathematischen Grafiken und Diagrammen arbeitet, stellt euch die Frage, ob das wirklich notwendig ist. Oder geht es nicht viel mehr um die Aussage, die ihr visualisieren solltet. Sind die eigentlichen Zahlen wirklich entscheidend?
Freiraum ist Luxus. Und steht jedem Chart sehr gut zu Gesicht. Nutzt also den Raum auf den Charts und schreibt und malt nicht alles voll. Das Auge muss noch atmen können.
Berichtet von Euren Erfahrungen!
Tut ihr mir einen Gefallen?
By Markus Tirok5
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SHOWNOTES #5 - grafische Gestaltung der Charts
In dieser Episode geht es darum die Welt zu retten, zumindest ein bisschen und endlich mit der Folienschlacht im Konferenzraum aufzuhören. Können Folien und Charts eigentlich auch gut aussehen - ja und das ist sogar recht einfach. Denn schließlich geht es immer um die Reduzierung auf das Wesentliche und schon hat man den Durchblick. In dieser Podcast-Folge geht es also um klare Gestaltungsregeln und wie Du diese bei Deinen Charts umsetzen kannst.
Bei der Erstellung einer Präsentation ist es erst im vorletzten Schritt nötig, Keynote oder PowerPoint zu öffnen, um die Visualisierung vorzunehmen.
Beim Design der Charts ist es besonders wichtig zu wissen, dass die Charts für uns weder die Moderationsnotizen, noch das Handout ersetzen.
KISS: Keep it short sind simple.
Entscheidet euch für eine leere Präsentationsvorlage mit weißem oder schwarzem Hintergrund, Bildverhältnis 16:9, ohne Strutkur.
Man geht davon aus, dass Zuschauer sieben plus minus zwei Informationseinheiten verarbeiten können. Da sollten wir sparsam mit den Infos umgehen, die wir zeigen.
Meine Empfehlung: verzichtet komplett auf das Firmenlogo, auf Titelzeilen und Seitenzahlen. Wozu sollen die hilfreich sein?
Je weniger Text ihr auf ein Chart schreibt, desto besser.
Ein Bild spricht halt viel direkte und schneller unsere Wahrnehmung an, als ein Wort. Nutzen wir diesen Umstand positiv für uns.
Wenn ihr mit Text arbeitet, entscheidet euch für eine feste Schriftart, Farbe und Größe.
Und ein Wort zu Bulletin-Points: no bullet-Points.
Wenn ihr mit mathematischen Grafiken und Diagrammen arbeitet, stellt euch die Frage, ob das wirklich notwendig ist. Oder geht es nicht viel mehr um die Aussage, die ihr visualisieren solltet. Sind die eigentlichen Zahlen wirklich entscheidend?
Freiraum ist Luxus. Und steht jedem Chart sehr gut zu Gesicht. Nutzt also den Raum auf den Charts und schreibt und malt nicht alles voll. Das Auge muss noch atmen können.
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