Reinhold Rombach nimmt die vermeintlichen Lieblinge der Anlegerwelt ins Visier: ETF – Exchange Traded Funds. Was für viele als kostengünstige, transparente und einfache Geldanlage gilt, entlarvt „Börsebius“ als Mogelpackung mit Nebenwirkungen.
Warum sind ETF wirklich so günstig? Wem nützt das Geschäftsmodell tatsächlich? Und was hat es mit Wertpapierleihe, Derivaten und versteckten Risiken auf sich? Mit seiner gewohnt scharfen Analyse hinterfragt Rombach das Preisargument, das selbst renommierte Medien wie Finanztest häufig als Qualitätsmerkmal hervorheben. Er wirft einen kritischen Blick hinter die Kulissen der Anbieter – von physisch replizierenden Produkten wie iShares bis hin zu swap-basierten Konstruktionen, bei denen Anleger oft nicht einmal echte Aktien besitzen, sondern lediglich Derivate.
Besonders brisant: die Risiken in turbulenten Marktphasen. ETF können nicht nur fallen – sie können Dynamiken verstärken. Am Beispiel des dramatischen Einbruchs von Bitcoin und entsprechender ETF zeigt Rombach, wie schnell aus vermeintlicher Sicherheit schmerzhafte Verluste werden können.
Auch der vielzitierte MSCI World gerät ins Kreuzfeuer der Kritik: Bildet er wirklich „die Welt“ ab – oder verbirgt sich dahinter ein massives US-Klumpenrisiko mit gefährlicher Abhängigkeit von wenigen Tech-Giganten?