Geschichten aus Aarau

#7: Alles fährt Velo – Radfahren zwischen Alltag und Politik im frühen 20. Jahrhundert


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Wie linke Radfahrersektionen zum Beginn des 20. das Radfahren popularisierten

Heute ist das Fahrrad für viele von uns ein alltägliches Verkehrsmittel. Andere mögen es sportlich und drehen ein paar Runden auf ihrem Rennrad, oder sie touren gleich durch die ganze Schweiz. Wer schon einmal an einer sogenannten "Critical Mass" teilgenommen hat, weiss, dass Fahrrad fahren auch ein verbindendes Gefühl erzeugen kann mit gesellschaftspolitischem Potenzial. Auch der Ursprung von kollektivem Radfahren im Aargau war politisch. Dort entstanden nach dem Landesstreik 1918 die meisten Radfahr-Sektionen aus der Arbeiterbewegung. In dieser Folge gehen wir auf die Spuren der Aarauer Sektion "Vorwärts" und erzählen euch, inwiefern viele der heute gängigen Velo-Vergnügungen einen klaren politischen Zweck für linke Parteien und Gewerkschaften verfolgten. Gute Fahrt!

Wir freuen uns wie immer über Feedback, lobende Worte oder Anregungen zu neuen Folgen!

Per Mail ([email protected]) oder auf Instagram @geschichtenausaaraupodcast.

Eure,

Manuel und Simon

Weiterführende Literatur zu dieser Folge:

Zehnder, Patrick: "Unsere 'rote aargauische Kavallerie' belebte früh die Strassen." Die Arbeiter-Radfahrer im Kanton Aargau (1918-1939), in: Argovia. Jahresschrift der Historischen Gesellschaft des Kantons Aargau 131 (2019), S. 72–95.

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Geschichten aus AarauBy Manuel Näf und Simon Kalberer