Der Journalist Christian Stahl hat den Neuköllner Jugendlichen Yehya E. über mehrere Jahre mit der Kamera begleitet. Schon mit 13 galt Yehya als Intensivstraftäter, mit 16 wurde er zu drei Jahren Haft für einen schweren Raubüberfall verurteilt. Christian bleibt auch während dieser Zeit mit der Kamera bei ihm, will verstehen warum Yehya, den er als charmanten, intelligenten Jungen kennengelernt hat, so brutal und kriminell vorgehen kann. Yehyas Perspektiven nach dem Knast sind ernüchternd: Als Sohn palästinensischer Flüchtlinge ist er in Deutschland nur geduldet. Auf seinem Passersatz steht deutlich was das heißt: er darf nicht arbeiten, nicht studieren, Berlin nicht verlassen. Yehya gilt als staatenlos, fühlt sich aber als Deutscher und wird doch immer von deutschen Behörden abgelehnt. Welche Perspektiven gibt es für Yehya und schafft er ein Leben ohne Gesetzeskonflikt?