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Was passiert während des Schlafs in unserem Gehirn? Wie beeinflusst Schlaf Gedächtnis, Konzentration und Lernen? Und können Auffälligkeiten im Schlaf auf neurodegenerative Erkrankungen hinweisen?
Darüber spricht Moderator Marco Schreyl mit dem Neurologen und Schlafmediziner Prof. Michael Sommerauer. Ein Schwerpunkt ist die isolierte REM-Schlaf-Verhaltensstörung. Sie kann einer Parkinson-Erkrankung oder verwandten neurodegenerativen Erkrankungen um viele Jahre vorausgehen, lange bevor typische Symptome wie verlangsamte Bewegungen oder Zittern auftreten.
Welche Bedeutung hat diese Schlafstörung für die Früherkennung? Welche Möglichkeiten könnte eine frühe Diagnose eröffnen? Und was weiß die Forschung bereits über den Zusammenhang zwischen Schlaf und Parkinson?
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Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gestaltet die Rahmenbedingungen für die Wissenschaft in Deutschland, insbesondere im Bereich der Gesundheitsforschung. Anlässlich des „Welt-Alzheimertags“ spricht Marco Schreyl mit Bundesforschungsministerin Dorothee Bär über Gehirngesundheit, Prävention, Entwicklungen in der Forschung - und das aktuelle Wissenschaftsjahr mit dem Motto „Medizin der Zukunft“.
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Wie fühlt es sich an, die Diagnose Alzheimer zu bekommen? Was verändert eine Demenz im Alltag, in Freundschaften und beim Blick auf die eigene Zukunft? Und wie gelingt es, trotz der Erkrankung selbstbestimmt zu leben?
Rainer Heydenreich kennt diese Fragen aus eigener Erfahrung. Der 75-Jährige lebt mit Alzheimer und spricht offen über seine Demenz. In dieser Folge erzählt er Moderator Marco Schreyl, wie er die Zeit nach seiner Diagnose erlebt hat. Er berichtet von Verunsicherung, vom Rückzug einiger Bekannter, aber auch von neuen Aufgaben und seinem Engagement als Demenz-Aktivist.
Heydenreich möchte dazu beitragen, dass Menschen mit Demenz gehört und ernst genommen werden. Ein offener Umgang mit Alzheimer und anderen Demenzerkrankungen kann aus seiner Sicht helfen, Ängste und Vorurteile abzubauen und Isolation zu verhindern.
Seit 2023 gehört Rainer Heydenreich dem Beirat „Leben mit Demenz“ der Deutschen Alzheimer Gesellschaft an. Dort bringt er die Perspektive von Betroffenen ein und setzt sich für gesellschaftliche Teilhabe und einen Umgang auf Augenhöhe ein.
Seine Botschaft: Eine Demenzdiagnose verändert das Leben. Sie bedeutet aber nicht, dass Selbstbestimmung, Gemeinschaft und Lebensqualität enden.
Sein Motto: „Demenz ist nichts für Feiglinge, aber kein Grund aufzugeben.“
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Ein langes Leben und dabei möglichst gesund bleiben: Genau das beschreibt der Begriff „Longevity“. Doch was können wir selbst tun, um gesund zu altern und unser Gehirn bis ins hohe Alter fit zu halten? Darüber spricht Moderator Marco Schreyl mit Prof. Monique Breteler.
Im Gespräch erklärt sie, welche Bedeutung Bewegung, Ernährung, Herz-Kreislauf-Gesundheit und das Immunsystem für die Gehirngesundheit haben und warum Prävention eine immer größere Rolle in der Medizin spielt.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Rheinland Studie, die Breteler 2016 am DZNE ins Leben gerufen hat. Fast 14.000 Menschen aus Bonn nehmen bereits an dieser weltweit bedeutenden Langzeitstudie teil. Ziel ist es, Schutz- und Risikofaktoren für gesundes Altern zu identifizieren und daraus neue Strategien zur Vorbeugung von Demenz und anderen altersbedingten Erkrankungen zu entwickeln.
Außerdem spricht Monique Breteler über die wichtigsten Erkenntnisse der Rheinland Studie. Sie erklärt, welchen Beitrag große Bevölkerungsstudien zum Verständnis des gesunden Alterns leisten. Und sie gibt einen Ausblick darauf, welche Chancen die Forschung für die Prävention von Demenz in den kommenden Jahren bietet.
Monique Breteler erforscht, wie sich Demenz und andere neurodegenerative Erkrankungen verhindern lassen. Sie ist Direktorin für Populationsbezogene Gesundheitsforschung am DZNE und Professorin an der Universität Bonn.
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Musik lässt uns tanzen und im Takt mitwippen, sie weckt Emotionen, kann Erinnerungen wachrufen und bringt Menschen zusammen: ob beim Chorgesang, Musizieren in einer Band oder Fangesang in der Fußball-Arena. Kurzum: Musik stimuliert Körper und Geist auf vielfältige Weise. In dieser Folge geht es um die besondere Wirkung von Musik auf uns Menschen. Zu Gast ist die Neuropsychologin Prof. Dr. Daniela Sammler. Am Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik in Frankfurt am Main forscht sie zur Wirkung von Musik und Sprache auf unser Gehirn.
Im Gespräch mit Moderator Marco Schreyl geht es überdies um eine Veranstaltungsreihe die Musik und Hirnforschung auf die Bühne bringt: „Noten und Neuronen: Musik für die Gehirngesundheit“. Auf dem Programm stehen große Live-Konzerte mit Orchestermusik, Filmscores, Chor und modernen Arrangements, kombiniert mit faszinierenden Einblicken in die Welt des menschlichen Gehirns.
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Dr. Weydt erläutert, welche Ursachen der Huntington-Krankheit zugrunde liegen und wie sich die Erkrankung bemerkbar macht und verläuft. Er geht zudem auf die Rolle des Gentests ein: wie er zur Diagnosesicherung eingesetzt wird und welche weitreichenden persönlichen Entscheidungen damit für Angehörige verbunden sind, die sich auf das Huntington-Gen testen lassen möchten. Zudem erläutert er, wie Betroffene spezialisierte Anlaufstellen finden und gibt Anregungen für einen verständnisvollen Umgang von Angehörigen mit betroffenen Familienmitgliedern.
Ein Schwerpunkt der Episode liegt auf aktuellen Entwicklungen in der Forschung: Neue Ansätze zielen darauf ab, direkt in die Krankheitsmechanismen einzugreifen.
Auch über seine wissenschaftliche Arbeit hinaus engagiert sich Weydt für Aufklärung: Unter dem Namen @huntington_doc informiert er auf Instagram über die Erkrankung und stärkt das Bewusstsein für die Situation von Betroffenen und Angehörigen.
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Wie kann gute Versorgung bei Demenz gelingen? Darüber spricht Marco Schreyl mit Dr. Bernhard Holle und gibt Einblicke in aktuelle Forschung und neue Unterstützungsangebote. Im Mittelpunkt steht ein Projekt, das passgenaue Hilfen für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen erprobt – abgestimmt auf unterschiedliche Lebenssituationen, ob zuhause, im Pflegeheim, in der Stadt oder auf dem Land.
Die Folge beleuchtet zentrale Fragen: Welche Herausforderungen prägen den Alltag pflegender Angehöriger? Wie verändern sich Beziehungen? Wann ist ein Pflegeheim die richtige Entscheidung? Und wie können Kommunen zu mehr Demenzfreundlichkeit beitragen? Eine Einordnung, die zeigt, worauf es in der Versorgung wirklich ankommt.
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Wie stark können wir unser Demenzrisiko selbst beeinflussen? Darüber spricht Marco Schreyl mit Prof. René Thyrian zu aktueller Forschung zur Prävention. Eine DZNE-Studie zeigt: Rund 36 Prozent der Demenzfälle in Deutschland gehen auf beeinflussbare Risikofaktoren zurück – etwa Bildung, Herz-Kreislauf-Gesundheit, Bewegung oder soziale Teilhabe. Gleichzeitig wird deutlich, dass Präventionschancen ungleich verteilt sind. Lebensbedingungen, Bildungswege und Migration prägen das Risiko maßgeblich. Die Folge ordnet ein, was möglich ist – und warum Prävention eine gemeinsame Aufgabe bleibt.
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Demenz betrifft ganze Familien und stellt Angehörige oft früh vor große Herausforderungen. In dieser Episode erklärt Prof. Wolfgang Hoffmann, warum Demenz keine normale Alterserscheinung ist und welche Fähigkeiten und Beziehungen trotz Erkrankung lange erhalten bleiben können. Im Fokus stehen die Defizite der aktuellen Versorgung – besonders zu Hause und im ländlichen Raum – sowie das am DZNE entwickelte Dementia Care Management als konkreter Lösungsansatz. Außerdem geht es um Prävention und die Frage, wie wir unser Gehirn ein Leben lang schützen können.
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