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Die Abenteuer um die Adventure Corp sind eine Konsequenz aus einem einfachen Problem bei unseren bisherigen Runden: Zeitmangel. Je mehr Spieler wir sind, desto schwieriger ist es, einen für alle geeigneten Termin zu finden. Das gilt allerdings nur für feste Gruppen, wenn man die Mitglieder beliebig austauschen kann, besteht dieses Problem nicht. Mit der Serie “Adventure Corp” will ich diesen Ansatz verfolgen und versuchen trotzdem eine übergreifende Geschichte zu erzählen. Ich stelle mir das ganze wie in einer alten Fernsehserie vor, jede Folge ist in sich abgeschlossen aber wenn man der Serie über einen längeren Zeitraum folgt, entwickeln sich die Charaktere weiter, neue Ziele werden verfolgt und alte Schurken treten unerwartet wieder ins Rampenlicht. Ob ich dieses Gefühl vermitteln kann lässt sich nach der ersten Folge natürlich noch nicht erahnen, aber das ist der Anspruch, den ich an mich selbst stelle.
Information: Episode 1 und 2 sind als OneShots konzipiert. Nach der zweiten Episode haben wir aber beschlossen, daraus ein längerfristiges Projekt zu machen. Wer also an der Dorn-Saga (erste Staffel) interessiert ist, kann ohne Verluste bei Episode 3 anfangen.
Wie immer funktionieren einige Dinge ganz gut, andere nicht. Ich war positiv überrascht, dass wir das ganze tatsächlich zu Ende spielen konnten, auch wenn am Ende stark abgekürzt wurde um dieses Ziel zu erreichen. Womit ich nicht gerechnet hatte war, dass die Spieler schon in den ersten fünf Minuten auf die Lösung des Rätsels kommen, offensichtlich hatte ich das ganze nicht gut genug verpackt um noch einige Fragen offen zu lassen. Gefallen hat mir aber der Ansatz, das ganze wie ein kleines Detektivspiel zu behandeln. Dafür war ich leider nicht genügen vorbereitet, aber die Idee wird auf jeden Fall noch einmal aufgegriffen, vielleicht schon in der nächsten Runde.
Sehen wir uns vor der Auswertung kurz die Karten an:
Nachgedanken des Spielleiters
In diesem Abschnitt möchte ich ein paar Sachen erwähnen, die mir aufgefallen sind oder Dinge ansprechen, die ich mir anders gedacht hatte. Wer die Episode also noch nicht gehört hat, sollte dies vielleicht tun, denn hier sind mit Sicherheit einige Spoiler.
Die Helden haben ja ziemlich schnell begriffen, dass die Tochter des Barons und der Sohn seines Widersachers gemeinsam durchgebrannt sind. Wie bereits erwähnt hatte ich zwar damit gerechnet, dass sie auf diesen Gedanken kommen, allerdings erst nach ungefähr 20 Minuten, nicht schon nach den ersten 3 Sätzen. Die Namen waren auch nicht gänzlich zufällig, die Tochter heißt “Karla Schniekoff”, was ausgesprochen an Kalaschnikow erinnern soll. Die verfeindete Familie der Schniekoffs sollte ja die Rolle der vermutlichen Feinde übernehmen, weswegen ich mich für den Namen “Baron von Fiesling” entschied. Das habe ich noch mehrmals überdacht, irgendwie erschien es mir etwas plump, auch wenn es sicher witzig gewesen wäre. Die Lösung war das französische Pendant, “bâtard”. Das würde vermutlich nie jemandem auffallen, aber mir gefiel es, denn der Klang ist schön. Rückblickend hätte ich es vielleicht bei “Fiesling” belassen sollen, um mehr zu betonen, dass der Sohn des Barons ein gemeiner Übeltäter ist und die Spieler auf eine falsche Spur zu locken.
Einige Situationen, die zum Glück nicht eingetreten sind, waren unter anderem die Idee ein Boot auf der Fischerinsel zu stehlen und die Konfrontation mit dem Gnom an der Tür. Hätten sie versucht ein Boot zu stehlen, wäre wichtig gewesen ob sie es tagsüber oder nachts versuchen. Tagsüber wären sie sehr leicht bemerkt worden und hätten gegen die Fischer kämpfen müssen, wobei sie klar in der Unterzahl gewesen wären. Nachts wäre es leichter geworden, trotzdem hätten sie im Erfolgsfall in beiden Situationen noch auf dem Wasser bemerkt werden können, woraufhin sich eventuell ein Kampf auf dem Wasser angebahnt hätte.
Soundtrack:
By bjoernDie Abenteuer um die Adventure Corp sind eine Konsequenz aus einem einfachen Problem bei unseren bisherigen Runden: Zeitmangel. Je mehr Spieler wir sind, desto schwieriger ist es, einen für alle geeigneten Termin zu finden. Das gilt allerdings nur für feste Gruppen, wenn man die Mitglieder beliebig austauschen kann, besteht dieses Problem nicht. Mit der Serie “Adventure Corp” will ich diesen Ansatz verfolgen und versuchen trotzdem eine übergreifende Geschichte zu erzählen. Ich stelle mir das ganze wie in einer alten Fernsehserie vor, jede Folge ist in sich abgeschlossen aber wenn man der Serie über einen längeren Zeitraum folgt, entwickeln sich die Charaktere weiter, neue Ziele werden verfolgt und alte Schurken treten unerwartet wieder ins Rampenlicht. Ob ich dieses Gefühl vermitteln kann lässt sich nach der ersten Folge natürlich noch nicht erahnen, aber das ist der Anspruch, den ich an mich selbst stelle.
Information: Episode 1 und 2 sind als OneShots konzipiert. Nach der zweiten Episode haben wir aber beschlossen, daraus ein längerfristiges Projekt zu machen. Wer also an der Dorn-Saga (erste Staffel) interessiert ist, kann ohne Verluste bei Episode 3 anfangen.
Wie immer funktionieren einige Dinge ganz gut, andere nicht. Ich war positiv überrascht, dass wir das ganze tatsächlich zu Ende spielen konnten, auch wenn am Ende stark abgekürzt wurde um dieses Ziel zu erreichen. Womit ich nicht gerechnet hatte war, dass die Spieler schon in den ersten fünf Minuten auf die Lösung des Rätsels kommen, offensichtlich hatte ich das ganze nicht gut genug verpackt um noch einige Fragen offen zu lassen. Gefallen hat mir aber der Ansatz, das ganze wie ein kleines Detektivspiel zu behandeln. Dafür war ich leider nicht genügen vorbereitet, aber die Idee wird auf jeden Fall noch einmal aufgegriffen, vielleicht schon in der nächsten Runde.
Sehen wir uns vor der Auswertung kurz die Karten an:
Nachgedanken des Spielleiters
In diesem Abschnitt möchte ich ein paar Sachen erwähnen, die mir aufgefallen sind oder Dinge ansprechen, die ich mir anders gedacht hatte. Wer die Episode also noch nicht gehört hat, sollte dies vielleicht tun, denn hier sind mit Sicherheit einige Spoiler.
Die Helden haben ja ziemlich schnell begriffen, dass die Tochter des Barons und der Sohn seines Widersachers gemeinsam durchgebrannt sind. Wie bereits erwähnt hatte ich zwar damit gerechnet, dass sie auf diesen Gedanken kommen, allerdings erst nach ungefähr 20 Minuten, nicht schon nach den ersten 3 Sätzen. Die Namen waren auch nicht gänzlich zufällig, die Tochter heißt “Karla Schniekoff”, was ausgesprochen an Kalaschnikow erinnern soll. Die verfeindete Familie der Schniekoffs sollte ja die Rolle der vermutlichen Feinde übernehmen, weswegen ich mich für den Namen “Baron von Fiesling” entschied. Das habe ich noch mehrmals überdacht, irgendwie erschien es mir etwas plump, auch wenn es sicher witzig gewesen wäre. Die Lösung war das französische Pendant, “bâtard”. Das würde vermutlich nie jemandem auffallen, aber mir gefiel es, denn der Klang ist schön. Rückblickend hätte ich es vielleicht bei “Fiesling” belassen sollen, um mehr zu betonen, dass der Sohn des Barons ein gemeiner Übeltäter ist und die Spieler auf eine falsche Spur zu locken.
Einige Situationen, die zum Glück nicht eingetreten sind, waren unter anderem die Idee ein Boot auf der Fischerinsel zu stehlen und die Konfrontation mit dem Gnom an der Tür. Hätten sie versucht ein Boot zu stehlen, wäre wichtig gewesen ob sie es tagsüber oder nachts versuchen. Tagsüber wären sie sehr leicht bemerkt worden und hätten gegen die Fischer kämpfen müssen, wobei sie klar in der Unterzahl gewesen wären. Nachts wäre es leichter geworden, trotzdem hätten sie im Erfolgsfall in beiden Situationen noch auf dem Wasser bemerkt werden können, woraufhin sich eventuell ein Kampf auf dem Wasser angebahnt hätte.
Soundtrack:

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