Er wollte immer Sprachenlehrer werden. Seine Liebe für Deutsch erwachte bei der Oper Salome. Ganz besonders wohl fühlt er sich in Köln, wo er ein typisches Gericht für sich entdeckt hat.Name: Alberto
Land: Spanien
Geburtsjahr: 1979
Beruf: Deutschlehrer am Gymnasium Isabel la Católica in Madrid
Das mag ich an der deutschen Sprache:
Die Aussprache und die Grammatik.
Ich unterrichte Deutsch, weil …
ich schon als Jugendlicher Sprachenlehrer werden wollte. Es musste Deutsch sein. Als Kind hab ich im Chor gesungen – auch deutsche Lieder. Der Klang der deutschen Sprache hat mich total fasziniert. Den letzten Ausschlag gab dann Richard Strauss’ Oper ‚Salome‘.
Das ist typisch deutsch für mich:
Dass Deutsche ehrlich und tiefgründig sind und echte Freundschaften eingehen.
Meine Lieblingsregion/-stadt in Deutschland:
Das Rheinland und Köln. Mentalität und Dialekt sind einfach toll!
Mein deutsches Lieblingsessen:
Himmel un Äd – ein für das Rheinland typisches Gericht bestehend aus Blutwurst, Kartoffelpüree und Apfelmus.
Meine deutschen Lieblingswörter:
„Grundstückverkehrsgenehmigungszuständigkeitsübertragungsverordnung“ – das längste Kompositum, das ich gefunden habe – und „herzlich“.
Mein deutsches Lieblingsbuch:
„Narziß und Goldmund“ von Hermann Hesse.
Mein Lektüretipp für den Deutschunterricht:
„Heidi“ von Johanna Spyri – und zwar für jedes Alter.
Das ist für meine Schüler schwer an der deutschen Sprache:
Die Grammatik, insbesondere die Deklination, weniger die Aussprache.
Mein größtes Erfolgserlebnis als Lehrer:
Wenn ich das Gefühl habe, meinen Schülerinnen und Schülern auch auf menschlicher Ebene geholfen zu haben, indem ich ihnen zuhöre.