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Zu Gast: Alexander Maximilian Pröll, 10x Robotics. Seit zehn Jahren im Bereich Robotik für Medizin und Pflege, mit Integrationsprojekten u. a. für DRK, Diakonie und AWO-Einrichtungen.
Hosts: Jan Zeggel (arztkonsultation) und Stefan Spieren (Hausarzt)
Themen der Folge
(00:00) Intro: Robotik zwischen Hype und Alltag. Über 100 Voranmeldungen zur Live-Session auf LinkedIn.
(02:00) Wo steht Robotik in Deutschland? Zehn Jahre Erfahrung mit Pepper in Pflegeeinrichtungen. Von Skepsis zu konkreten Use Cases: Reinigung, Transport, Wegführung, mobile Infopoints, Warteraummanagement.
(05:00) Der Blick aus der Hausarztpraxis: Stefan sucht Entlastungsroboter. Für kleine Praxen oft unpraktikabel, für MVZ und Kliniken mit weiten Wegen sinnvoll.
(07:00) Infrastruktur als größter Blocker: Schlechte WLAN-Ausleuchtung, nicht vernetzte Türen und Aufzüge, Bürokratie. Gebäude müssen erst automatisiert werden, bevor Roboter sinnvoll arbeiten können.
(13:00) Akzeptanz: Patientinnen und Patienten nehmen Robotik sehr positiv an. Auch ältere Menschen haben weniger Berührungsängste als oft angenommen.
(20:00) Insellösungen statt Skalierung: Deutschland ist gut in Proof of Concepts und Leuchtturmprojekten. Die flächendeckende Umsetzung fehlt.
(23:00) Pflege zu Hause: Rund 80 Prozent der Pflege findet in der Häuslichkeit statt. 10x Robotics arbeitet an einer Senioren-KI als Alltagsbegleiter mit Datenhoheit in Deutschland.
(27:00) Was kostet das? Robot as a Service ab etwa 500 bis 1.000 Euro im Monat. Humanoide Roboter ab etwa 15.000 Euro. Stefan hinterfragt kritisch, ob der Vergleich mit dem Heimplatz trägt.
(34:00) Was hilft heute schon? Reinigungsrobotik lässt sich klar wirtschaftlich gegenrechnen. 70 bis 80 Prozent der Bodenreinigung sind automatisierbar, der Rest bleibt beim Menschen.
(39:00) Frage aus dem Chat: Fürchten Pflegekräfte um ihre Jobs? Die Überlastung ist heute das viel größere Problem. Entscheidend ist, das Personal bei der Einführung mitzunehmen.
(42:00) Frage aus dem Chat: Welche Rolle können GKV und Pflegekassen spielen? Prävention als Ansatz, Robotik als Hilfsmittel für den Verbleib in der Häuslichkeit.
(54:00) Ausblick: KI-Ärzte in China, Grenzen durch Regulation und Haftung in Deutschland. Danach geht der Podcast in die Sommerpause.
Kernaussagen
Die Akzeptanz von Robotik ist bei Patienten und Pflegekräften da. Es scheitert an Infrastruktur, Regulation und Finanzierung.
Hinweis: „All About Telemedizin" geht nach dieser Folge in die Sommerpause. Die nächsten Folgen erscheinen nach den Sommerferien.
By Jan ZeggelZu Gast: Alexander Maximilian Pröll, 10x Robotics. Seit zehn Jahren im Bereich Robotik für Medizin und Pflege, mit Integrationsprojekten u. a. für DRK, Diakonie und AWO-Einrichtungen.
Hosts: Jan Zeggel (arztkonsultation) und Stefan Spieren (Hausarzt)
Themen der Folge
(00:00) Intro: Robotik zwischen Hype und Alltag. Über 100 Voranmeldungen zur Live-Session auf LinkedIn.
(02:00) Wo steht Robotik in Deutschland? Zehn Jahre Erfahrung mit Pepper in Pflegeeinrichtungen. Von Skepsis zu konkreten Use Cases: Reinigung, Transport, Wegführung, mobile Infopoints, Warteraummanagement.
(05:00) Der Blick aus der Hausarztpraxis: Stefan sucht Entlastungsroboter. Für kleine Praxen oft unpraktikabel, für MVZ und Kliniken mit weiten Wegen sinnvoll.
(07:00) Infrastruktur als größter Blocker: Schlechte WLAN-Ausleuchtung, nicht vernetzte Türen und Aufzüge, Bürokratie. Gebäude müssen erst automatisiert werden, bevor Roboter sinnvoll arbeiten können.
(13:00) Akzeptanz: Patientinnen und Patienten nehmen Robotik sehr positiv an. Auch ältere Menschen haben weniger Berührungsängste als oft angenommen.
(20:00) Insellösungen statt Skalierung: Deutschland ist gut in Proof of Concepts und Leuchtturmprojekten. Die flächendeckende Umsetzung fehlt.
(23:00) Pflege zu Hause: Rund 80 Prozent der Pflege findet in der Häuslichkeit statt. 10x Robotics arbeitet an einer Senioren-KI als Alltagsbegleiter mit Datenhoheit in Deutschland.
(27:00) Was kostet das? Robot as a Service ab etwa 500 bis 1.000 Euro im Monat. Humanoide Roboter ab etwa 15.000 Euro. Stefan hinterfragt kritisch, ob der Vergleich mit dem Heimplatz trägt.
(34:00) Was hilft heute schon? Reinigungsrobotik lässt sich klar wirtschaftlich gegenrechnen. 70 bis 80 Prozent der Bodenreinigung sind automatisierbar, der Rest bleibt beim Menschen.
(39:00) Frage aus dem Chat: Fürchten Pflegekräfte um ihre Jobs? Die Überlastung ist heute das viel größere Problem. Entscheidend ist, das Personal bei der Einführung mitzunehmen.
(42:00) Frage aus dem Chat: Welche Rolle können GKV und Pflegekassen spielen? Prävention als Ansatz, Robotik als Hilfsmittel für den Verbleib in der Häuslichkeit.
(54:00) Ausblick: KI-Ärzte in China, Grenzen durch Regulation und Haftung in Deutschland. Danach geht der Podcast in die Sommerpause.
Kernaussagen
Die Akzeptanz von Robotik ist bei Patienten und Pflegekräften da. Es scheitert an Infrastruktur, Regulation und Finanzierung.
Hinweis: „All About Telemedizin" geht nach dieser Folge in die Sommerpause. Die nächsten Folgen erscheinen nach den Sommerferien.