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Marius und Samuel, ein Abend in Arizona, ein Morgen in Tbilisi. Und die Frage: Wie sieht eigentlich unsere Traumfrau aus?
In dieser Folge von „Alles darf sein“ geht es ums Dating: um das Date, das keins war, um Doppel-Dates mit Papa auf dem USA-Roadtrip und darum, warum Flirten auf Englisch so anders klingt als auf Deutsch. Dann spielen wir Ping-Pong: intellektuelle Augenhöhe, eine gemeinsame Vision, Kinder, die Beziehung zu ihren Eltern. Bis Samuel merkt, dass sich das alles ein bisschen wie eine Ikea-Bestellung anfühlt. Und plötzlich wird es ehrlich: Was bleibt, wenn man die Traumfrau nicht aufzählt, sondern fühlt?
Außerdem: ein echter Moment der Stille, warum Alleinsein-Können vielleicht das größte Dating-Geheimnis ist, ein Tech-Sabbat, live im Podcast versprochen, Akku-Panik, fliegende Autos und ein Nikolaus-Zettel mit „Ich liebe dich“.
Alles darf sein. Der Podcast von Marius und Samuel.
Marius auf Instagram: @marius.worch
Samuel auf Instagram: @samuelraabe
#allesdarfsein #podcast #dating #traumfrau #beziehung #männer #ehrlichkeit
Eine Folge ohne Fahrplan: Marius ist mit seinem Vater auf Roadtrip in Utah, Samuel ist zurück in Tbilisi – und am Tag der Aufnahme haben Marius' Papa und Samuels Mama Geburtstag, am selben Tag.
Von da an lassen wir uns treiben: Was einen Podcast erfolgreich macht und wer uns zuhört. Ob wir für genug Geld zu den Öffentlich-Rechtlichen gehen würden. Ob die Zeit wirklich immer schneller vergeht oder ob wir diese Affirmation umdrehen sollten. Über Absolutismus, den Mörder und die Mutter Teresa in jedem von uns, und über das, was einem der Tod nie nehmen kann. Und zum Schluss ein Gedankenexperiment: Du hast ein Mikrofon, und es geht an die ganze Welt – welchen Satz sagst du?
Wir fahren 2027 auf den AfrikaBurn – wer auch da ist, kommt vorbei. Und schreibt uns gern einen Kommentar: Gedanken, Kritik, Themenwünsche. Alles darf sein.
Marius meldet sich aus Las Vegas: Er ist den ganzen Oktober mit seinem Vater auf Roadtrip durch Kalifornien und Nevada – Vater-Sohn-Zeit, die längst überfällig war. Der Anlass für eine Folge über unsere Väter.
Samuel stellt die Frage, die das Gespräch trägt: Welche drei Dinge würdest du von deinem Vater übernehmen, und welche drei würdest du anders machen? Wir sprechen über Leistung und den Stolz des Vaters, über Verlässlichkeit, Disziplin und das Angeln, über emotionale Nähe und darüber, den eigenen Kindern das Licht nicht zu dimmen. Über drei Generationen von Männern – und darüber, dass bei Kindern ankommt, was vorgelebt wird, nicht was gesagt wird.
Und ein Impuls zum Schluss: Schreib deiner Mama oder deinem Papa eine liebe Nachricht und verabredet euch mal zu einer längeren Aktivität zu zweit.
Eine Woche, die man sich vorher nicht vorstellen kann, und danach nicht mehr vergessen. Samuel ist gerade zum zweiten Mal von ISTA zurück, der International School of Temple Arts. Marius war im Januar zum ersten Mal da. Ein Gespräch über Sexualität, Schamanismus und Spiritualität, ohne die Magie zu verraten.
Es geht um Emotional Release und ein Gespräch mit dem eigenen Vater, das stattfindet, obwohl er gar nicht da ist. Um die Tempelnacht, Eye Gazing und das Wheel of Consent. Um „If it's not a hell yes, it's a no“ und darum, warum auch Männer Nein sagen dürfen. Und um den RBDSMA-Talk, der Marius' Datingleben komplett verändert hat.
Alles darf sein. Hier war das Programm.
Wer freut sich wirklich für dich, wenn es bei dir gerade richtig gut läuft?
Marius und Samuel sprechen über das Umfeld, das einen spiegelt: Freunde, die ihr Licht nicht dimmen, damit du dich besser fühlst, und die dir trotzdem sagen, wenn du dich gerade verlierst.
Es geht um Eifersucht unter Männern, um den Vergleich, der das Glück tötet, um die stillen Verzweifelten, denen man es von außen nicht ansieht, und um Samuels Formel für den Moment, in dem dich etwas triggert. Dazu: ein Berg in Kapstadt, eine verpasste Liebe in Tübingen, 5.000 Euro Ethereum, die wegen
einer falschen Wallet-Adresse weg sind, und ein Geständnis zum Thema Rauchen.
Alles darf sein.
Marius war auf dem Burning Man. Seinem ersten. In dieser Folge liest er aus seinem Tagebuch vor: vom Abflug in Düsseldorf, als er dort niemanden kannte, bis zu den Tagen danach, in denen er nicht wusste, wie man in ein normales Leben zurückgeht.
Dazwischen: warum es auf der Playa kein Geld gibt, warum er vier Tage lang für Fremde ein Camp aufgebaut hat, was im Tempel an den Holzwänden hängt, und wie es sich anhört, wenn 80.000 Menschen schweigen, während er brennt. Dazu das Video, das Marius mitten in der Woche nur für sich aufgenommen hat.
Alles darf sein. Auch das, was sich nicht beschreiben lässt.
Diese Folge ist ein Gespräch über Angst. Nicht die theoretische, sondern die, die man selber hat: Samuel erzählt von seinem ersten Coaching-Call, in dem nach zwanzig Minuten der Satz fiel, den er selbst nie ausspricht. Marius erzählt von der Unsicherheit, die er seit der Schule mit sich trägt, und von dem Abend in der Türkei, an dem sie kleiner wurde.
Dazwischen: warum die meisten unserer Ängste gar nicht real sind, was Zukunftsangst mit dem Kinderwunsch macht, warum Handlungsunfähigkeit schlimmer ist als das, wovor man sich fürchtet — und weshalb ein Neurodermitis-Schub ein Geschenk sein kann.
Alles darf sein. Auch die Angst.
🔶 Marius auf Instagram: https://www.instagram.com/marius.worch
🔶 Samuel auf Instagram: https://www.instagram.com/samuelraabe
Bücher und Namen aus der Folge:
· Attached — Amir Levine & Rachel Heller
· Factfulness — Hans Rosling
· Vipassana / S. N. Goenka
· „Liebe deine Symptome" — Christian Zippel
Kapitel:
Erste Folge, die wir remote aufgenommen haben — Marius bei seinen Eltern,
Samuel in Tübingen. Es geht um Väter und Söhne: um den Monat, den Marius mit
seinem Vater in den USA verbringt, um 30 Tage Microdosing zu zweit, und um die
Muster, die man weitergibt, wenn man sie nicht anschaut. Danach: was passiert,
wenn 16-Jährige Content über Sexualität sehen, warum Samuel sich bewusst eine
Frau als Coach gesucht hat, das Conscious Village — und ein längerer Umweg über
Bill Gates.
Alles darf sein.
Das ist unsere letzte Folge aus Bansko. Hier ist dieser Podcast entstanden,
hier ist Unter Männern entstanden — und jetzt endet die gemeinsame Zeit.
Marius' Bus fährt zweieinhalb Stunden nach dieser Aufnahme.
Also blicken wir zurück: auf sieben Monate, die wir in einem Jahr zusammen
gelebt haben, verteilt auf sechs Länder. Auf das, was hier wirklich entstanden
ist. Und auf den Gedanken, der für uns beide von dieser Zeit übrig bleibt —
dass man in jedem einzelnen Moment neu entscheiden kann, welchen Weg man geht.
Dann geht es nach vorne. Was bei uns beiden als Nächstes kommt. Warum ein Ja
erst dann ein echtes Ja ist, wenn Kopf und Herz gleichzeitig nicken. Und warum
es nicht nur melancholisch ist, wenn eine intensive gemeinsame Zeit zu Ende
geht, sondern auch ein bisschen schön.
Zum Schluss wird es ehrlich: was Reichweite mit einem macht, warum ein Reel
mit 120.000 Views eine Woche später bei 400 landet, und was das über den
eigenen Selbstwert erzählt. Danke an alle, von denen wir schon gehört haben.
Das kommt an.
Melissa hat uns über den Fragesticker auf Instagram die erste Frage der
Podcast-Geschichte gestellt: Welche Fähigkeit würdet ihr euch aufbauen, wenn
ihr heute neu beginnt? Diese Folge ist ihre Antwort — und sie fällt bei uns
beiden komplett unterschiedlich aus.
Samuel würde sofort in den Vertrieb gehen. Verkaufen ist der Motor jedes
Unternehmens, und man lernt es am schnellsten mit dem Produkt eines anderen.
Marius würde sich erst mal eine Stunde in Stille hinsetzen und hinhören, was
gerade wirklich resoniert — und dabei nicht mal Experte sein müssen, nur
einen kleinen Schritt voraus.
Dann wird es konkret: der komplette Weg von null zu den ersten zwei-, dreitausend
Euro im Monat. Eine Woche Claude lernen, eine Webseite für einen Friseur bauen,
rausgehen, bevor sie perfekt ist. Zwei Wege, wie man den ersten Kunden gewinnt.
Und der Trick, mit dem du herausfindest, wie eine gute Seite überhaupt aussieht.
Und über allem die zweite Ebene, die beide für die wichtigere halten: was
persönlich passieren darf, damit das überhaupt trägt. Warum Vertrieb vor
allem deine Angst vor Ablehnung nimmt. Warum du dir 100 Neins am Tag holen
solltest. Und was Onkel Werner am Weihnachtstisch eigentlich über sich selbst
verrät, wenn er dir von deinem Plan abrät.
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