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Weißte, warum wir immer an der Theke landen? Ganz einfach: Da läuft doch der ganze Kladderadatsch zusammen. Einer kippt ’n Doppel-Wacholder, der nächste verquatscht sich beim dritten Pils – und zack, haste mehr Infos als in zehn Aktenordnern vonne Stadtverwaltung. Und gleich daneben: der Hungerturm, da wo die kalten Koteletts, Soleier und Mettbrötchen auf der Pirsch sind. Zwischen Gewürzgurken im Glas und Mettwurst, die schon bessere Tage gesehen hat, rutscht die Wahrheit schneller raus als der Senf aus der Tube. In der Kneipe redet jeder frei Schnauze: Malocher, Beamte, Tresenkönige. Keiner fühlt sich verhört, alle denken, sie labern nur so rum. Aber genau da fängt die Spurensuche an. Zwischen Bierdeckeln und Schnapsgläsern, im Rauch von Selbstgedrehten. Da, wo die Stadt ihr wahres Gesicht zeigt. Und wir? Wir hören hin.“
By Peter Schmidt sen.Weißte, warum wir immer an der Theke landen? Ganz einfach: Da läuft doch der ganze Kladderadatsch zusammen. Einer kippt ’n Doppel-Wacholder, der nächste verquatscht sich beim dritten Pils – und zack, haste mehr Infos als in zehn Aktenordnern vonne Stadtverwaltung. Und gleich daneben: der Hungerturm, da wo die kalten Koteletts, Soleier und Mettbrötchen auf der Pirsch sind. Zwischen Gewürzgurken im Glas und Mettwurst, die schon bessere Tage gesehen hat, rutscht die Wahrheit schneller raus als der Senf aus der Tube. In der Kneipe redet jeder frei Schnauze: Malocher, Beamte, Tresenkönige. Keiner fühlt sich verhört, alle denken, sie labern nur so rum. Aber genau da fängt die Spurensuche an. Zwischen Bierdeckeln und Schnapsgläsern, im Rauch von Selbstgedrehten. Da, wo die Stadt ihr wahres Gesicht zeigt. Und wir? Wir hören hin.“