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Antikes Graffiti - die Liebesschlösser der Antike


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Was uns antikes Graffiti über das Bedürfnis verrät, sichtbar zu werden.

Wann hast du das letzte Mal deinen Namen hinterlassen – als persönliche Erinnerung oder Zeichen, dass du da warst?

Komm heute mit an das Westufer des Nils im Jahr 130 nach Christus und begegne Julia, einer römischen Reisenden vor den Memnonkolossen. Mit ihrer Entscheidung, ihren Namen in den Stein zu ritzen, erkennst du, wie sehr das Bedürfnis nach Sichtbarkeit und Dauer das Reisen prägt.

Die Episode über das antike Graffiti der Reisenden beleuchtet ein altes historisches Ritual aus der römischen Kaiserzeit: Reisende hinterließen ihre Namen, Herkunft und Besuchsmomente in den Sockeln monumentaler Statuen. Diese Ritzspuren sind archäologisch erhalten und dokumentiert.

Am Beispiel von Julia wird deutlich, wie stark der Wunsch nach Selbstausdruck – heute als Need for Self-Expression beschrieben – das Reiseverhalten beeinflusst. Die Episode öffnet dir einen Denkraum darüber, warum Menschen Spuren hinterlassen, wie Orte dadurch zu Bühnen der Identität werden und weshalb dieses Muster bis heute im Reisen und im Tourismus wirksam ist.

Erfahre mehr über das Antikes Graffiti:

https://reisewundern.de/episoden/antikes-graffiti

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Reisewundern ist ein wöchentliches szenisches Hörspiel für dein Tourismusmarketing. Julia Jung und Stefan Niemeyer erzählen dir Geschichten aus der Geschichte des Reisens – und übersetzen sie in zeitlose Erkenntnisse aus Verhaltensökonomie, Nudging und Ritualmarketing.

Jede Episode beantwortet dir eine Frage: „Was damals Reisende bewegt – und was sagt das über unser heutiges Marketing?“

Konzept und Kreation:

Julia Jung & Stefan Niemeyer
https://jungniemeyer.de

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reisewundernBy Julia Jung und Stefan Niemeyer