ANTIPÄDAGOGIK
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ANTIPÄDAGOGIK episodes

  • Warum müssen wir immer recht haben?
    Kennst du das? Eine Diskussion beginnt eigentlich ganz harmlos, aber irgendwann geht es nicht mehr um die Sache: plötzlich wollen wir unbedingt noch ein Argument loswerden, den anderen überzeugen oder wenigstens das letzte Wort haben.Aber warum eigentlich?In dieser Folge schauen wir darauf, was hinter unserem Bedürfnis stecken kann, recht zu behalten. Warum fühlt sich Widerspruch manchmal wie ein persönlicher Angriff an? Und woran merken wir, dass wir gar nicht mehr versuchen, etwas zu klären, sondern nur noch dafür kämpfen, dass unsere eigene Sichtweise gilt? Und was lernen Kinder darüber, wie wir mit Widerspruch, Fehlern und unterschiedlichen Sichtweisen umgehen?Dabei geht es ausdrücklich nicht darum, immer nachzugeben oder alles unwidersprochen stehen zu lassen.  Aber vielleicht lohnt sich manchmal die Frage, ob wir gerade wirklich etwas klären wollen oder ob wir einfach nicht falschliegen möchten.
    Viel Spaß beim Zuhören! 
    21 min
  • Warum wollen wir Kinder so schnell erklären?
    Ein Kind ist unruhig, widerspricht oder zieht sich zurück und schon haben wir eine Erklärung parat, warum: Es kann sich nicht konzentrieren. Es ist schwierig. Es ist eben einfach so. Wir beobachten also ein Verhalten und glauben, den Menschen dahinter verstanden zu haben. Doch was wissen wir wirklich? Und was haben wir bereits hineininterpretiert?In dieser Folge geht es darum, warum wir Verhalten so schnell einordnen (wollen), weshalb Erklärungen uns Sicherheit geben und wann aus einer Vermutung eine feste Zuschreibung wird. Es geht um Beobachtungen, Diagnosen und Schubladen und darum, wie sie unseren Blick auf andere Menschen verändern können. Denn Verhalten zu verstehen ist wichtig. Aber   echtes Verstehen beginnt dort, wo wir unsere erste Erklärung noch einmal hinterfragen.
    20 min
  • Warum triggert mich das so?
    Warum trifft uns manches so viel stärker, als wir eigentlich erwarten würden?Ein Kind hört nicht zu, jemand widerspricht uns oder eine Nachricht bleibt unbeantwortet und plötzlich reagieren wir stärker, als uns selbst lieb ist. Aber ist das gleich ein Trigger? Und steckt dahinter immer unsere Vergangenheit?In dieser Folge geht es darum, was zwischen dem passiert, was ein anderer Mensch tut, und dem, was es in uns auslöst. Um Erwartungen, Kontrolle, alte Muster, aber auch darum, nicht jede Reaktion psychologisch erklären zu müssen.

    Denn manchmal ist etwas einfach anstrengend. Und manchmal ist da tatsächlich mehr.
    21 min
  • "Ich wollte doch nur helfen!"
    „Ich wollte doch nur helfen.“Wir meinen es gut, wollen unterstützen und manchmal einfach verhindern, dass etwas schiefgeht. Aber wann wird aus Hilfe eigentlich Einmischung? In dieser Folge geht es darum, warum wir es manchmal so schwer aushalten können, wenn andere ihren eigenen Weg gehen und was unsere Hilfsbereitschaft manchmal mit unserer eigenen Hilflosigkeit, unserem Bedürfnis nach Kontrolle und unserem Gefühl von Bedeutung zu tun hat.

    Denn manchmal ist Fürsorge nicht, etwas zu tun. Sondern etwas auszuhalten.
    24 min
  • "Ich muss das können!"
    Ich muss das können!Kennst du das? Ein kleiner Fehler passiert und plötzlich fühlt es sich an, als würde dieser Fehler etwas über dich sagen. Warum gibt es Menschen, die sich schon als Kinder unglaublich über Fehler ärgern, Dinge lieber gar nicht erst versuchen oder das Gefühl haben, etwas sofort können zu müssen? Und warum kennen viele Erwachsene genau diese Stimme noch immer?In dieser Folge schauen wir darauf, wie aus einer Beobachtung eine Bewertung werden kann: Aus „Das hat nicht funktioniert“ wird „Ich kann das nicht“ und manchmal sogar „Ich bin nicht gut genug.“ Wir sprechen über hohe Ansprüche, Selbstkonzept und Selbstwert, über den inneren Kritiker und darüber, wie Kinder ihre eigene innere Stimme entwickeln. 

    Aber vor allem geht es um eine Frage, die weit über Kindheit und Pädagogik hinausgeht:Wie sprechen wir eigentlich mit uns, wenn etwas nicht gelingt?Vielleicht ist ein Fehler manchmal einfach ein Fehler.
    22 min
  • Wenn Zeit zwischen uns steht
    Wir sagen oft, wir hätten zu wenig Zeit. Aber stimmt das wirklich? Vielleicht fehlt gar nicht die Zeit. Vielleicht fehlt uns etwas anderes?
    In dieser Folge sprechen wir darüber, was Zeitdruck mit unserem Nervensystem macht, warum Kinder und Erwachsene häufig in unterschiedlichen "Zeitzonen" leben und weshalb Hektik Beziehungen verändert. Es geht um den Unterschied zwischen Taktung und Rhythmus, darum, wie Stress unseren Blick verengt und warum Kinder oft nicht mehr Minuten brauchen, sondern Erwachsene, die für einen Moment wirklich bei ihnen sind.

    Eine Folge über Zeit. Und eigentlich über Beziehung. 
    30 min
  • Sommerfolge III:
    Ferien bedeuten Ausschlafen, Eis zum Mittag, spontane Ausflüge und Tage, die sich ganz anders anfühlen als der gewohnte Alltag. Und kaum rücken Schule, Kita oder Arbeit wieder näher, taucht oft die Sorge auf:
    Wir müssen unbedingt zurück in unseren Routinen.Aber stimmt das eigentlich?In dieser Sommer-Mini-Folge sprechen wir darüber, warum Routinen zwar Orientierung geben können, Sicherheit aber nicht allein durch feste Abläufe entsteht. Was brauchen Kinder wirklich, wenn der Alltag sich verändert? Und was können wir Erwachsene aus den Ferien vielleicht sogar mitnehmen, statt einfach nur wieder "zu funktionieren"?Eine Einladung, den Blick auf Routinen zu verändern.
    12 min
  • Sommerfolge II:
    In dieser Sommer‑Mini‑Folge schauen wir darauf, warum Entscheidungen für Kinder im Urlaub oft größer scheinen, als sie eigentlich sind. Wir sprechen darüber, wie Überforderung entsteht, warum „Weiß nicht“ kein Trotz ist und wie wir Entscheidungen so begleiten können, dass sie sich für Kinder leichter anfühlen.

    Eine kurze Folge über Klarheit, Orientierung und die Freiheit, nicht alles allein sortieren zu müssen.
    16 min
  • Sommerfolge I:
    Das Wochenende hat uns einmal durchgeschmort: 40 Grad. Dazu Betreuungseinrichtungen, die trotzdem weiterlaufen. Ohne Klimaanlage, mit sonnigen Außenflächen, knappen Ressourcen und einem Nervensystem, das schneller schmilzt als der Eisbecher im Garten.
    Diese Mini‑Sommerfolge schaut genau hin: Wie wirkt Hitze auf Kinder und Erwachsene?
    10 min
  • Autonomie
    Autonomie ist kein Trotz und kein Drama, es ist Identitätsentwicklung.

    Entwicklungspsychologie & Autonomie
    • Erikson, E. H. (1950). Childhood and Society. (Stufe: Autonomie vs. Scham und Zweifel)
      https://www.erikson.edu/about/erik-erikson/ (erikson.edu in Bing)
    Regression & Übergänge
    • Brazelton, T. B. – Touchpoints (Regression vor Entwicklungsschritten) https://www.brazeltontouchpoints.org
    Autonomie & Behinderung / Selbstbestimmung
    • Bundeszentrale für politische Bildung – Selbstbestimmung & Teilhabe
      https://www.bpb.de/themen/soziale-lage/inklusion/ (bpb.de in Bing)
    Kontakt & Austausch
    Instagram: antipädagogik.podcast Mail: [email protected]
    27 min

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Ich bin Sandra und hier ist Antipädagogik, der Podcast über das, was zwischen Menschen passiert und was es in uns auslöst.