Audio-Rundfahrt Ebbelwei-Expreß

Audio-Rundfahrt Ebbelwei-Expreß

By Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main (VGF)Society & CultureLeisurePlaces & Travel
Download on the App Store

Audio-Rundfahrt Ebbelwei-Expreß episodes

  • #8 Festhalle und Messe
    Festhalle Frankfurt
    Die Festhalle ist Austragungsort vieler bedeutender Veranstaltungen, wie beispielsweise Konzerte namhafter Künstler und Bands oder Sportveranstaltungen, wie die ATP Tennisweltmeisterschaft in der ersten Hälfte der 1990er Jahre sowie große Reitturniere.
    Die ersten Veranstaltungen im Jahre 1909 waren das „Deutsche Turnfest“ und die „Internationale Luftausstellung“. Errichtet wurde die Festhalle in den Jahren zwischen 1907 und 1909
    Messeturm
    Die Architektur des 256 Meter hohen Messeturms ist eine postmoderne Anlehnung an die amerikanischen Hochhäuser der 1920er Jahre. Als der Wolkenkratzer mit dem Spitznamen „Bleistift“ 1991 fertiggestellt wurde, war er das höchste Gebäude Europas. Allein die Pyramide auf dem Dach, welche die Ähnlichkeit zum „Bleistift“ erzeugt, ist 36,6 Meter hoch. Die beleuchtete Pyramide ist besonders in der Dämmerung im Landeanflug auf den Flughafen Frankfurt zu sehen. Trotz des Namens und des Standort südöstlich des Messegeländes, wird der Turm nicht für Messeveranstaltungen, sondern als Bürogebäude genutzt.
    3 min
  • #7 Platz der Republik
    Platz der Republik
    Vom Platz der Republik erschließt rechts einen Blick auf die Hochhäuser entlang der Mainzer Landstraße und der Ludwig-Erhard-Anlage. Auf der rechten Seite, an der Kreuzung zur Mainzer Landstraße, steht das City-Hochhaus. Das 142 Meter hohe Gebäude ist auch unter dem Namen Selmi-Hochhaus bekannt. Ali Selmi war der Bauherr des Gebäudes, welches zwischen den Jahren 1971 und 1974 nach Plänen von Richard Heil entstand.
    Weiter rechts in der Mainzer Landstraße ist der Westend Tower zu sehen. Gemeinsam mit dem City Hochhaus bildet er die Zentrale der DZ-Bank. Der Westend Tower ist, bedingt durch seinen Strahlenkranz an der Spitze, auch bekannt als Kronenhochhaus. Mit seinen 208 Metern ist er einer der höchsten Wolkenkratzer der Stadt Frankfurt und auch Deutschlands. Der Westend Tower wurde vom Architekten William Pedersen entworfen und 1993 fertiggestellt. Der Kranz an seiner Spitze soll an Frankfurt als Krönungsstadt deutscher Kaiser hinweisen. Daher ist er auf den Frankfurter Römerberg ausgerichtet, wo die Krönungen stattfanden. Der Strahlenkranz wird im Winter beheizt um die Bildung von Eiszapfen und die damit zusammenhängende Gefährdung der darunterliegenden Verkehrswege zu verhindern.
    Polizeipräsidium
    Das ehemalige Polizeipräsidium entlang der linken Seite der Friedrich-Ebert-Anlage wurde 1914 eröffnet. Seit dem Umzug des Präsidiums in einen Neubau am Alleenring steht das Gebäude überwiegend leer. Das Präsidium ist in einer Mischung aus Neobarock und Klassizismus errichtet worden und steht unter Denkmalschutz.
    Das Frankfurter Westend
    Zusammen mit dem Bahnhofsviertel, dem Nordend und dem Ostend, gehört das Westend zu den gründerzeitlich bebauten und hoch verdichteten Frankfurter Innenstadtbezirken. Auch heute noch zählt es zu den teuersten Wohnlagen in Frankfurt und erschließt sich entlang unserer Strecke bis zur Messe der Stadt Frankfurt.
    Der Süden des Westends bildet zusammen mit der westlichen Innenstadt und dem östlichen Bahnhofsviertel das Frankfurter Bankenviertel mit den zahlreichen Bürohochhäusern.
    3 min
  • #6 Bahnhofsviertel und Hauptbahnhof
    Bahnhofsviertel
    Nachdem wir rechts abgebogen sind, ist die nächste Querstraße rechts die Kaiserstraße. Die Kaiserstraße zählt zu den bekanntesten Innenstadtstraßen Frankfurts und ist mit ihren prachtvoll ausgestatteten Fassaden an den gründerzeitlichen Gebäuden die repräsentative Verbindung des Stadtzentrums mit dem Hauptbahnhof. Bekannt wurde die Kaiserstraße nach dem Zweiten Weltkrieg als Synonym für das Frankfurter Rotlichtviertel, auch wenn sie selbst nicht mehr zum Rotlichtmilieu gehört. Heute befinden sich in der Kaiserstraße zahlreiche Bars, Kabaretts, Geschäfte und Büros, die der Straße ein multikulturelles Ambiente verleihen.
    Hauptbahnhof Frankfurt
    Der Hauptbahnhof wurde 1888 eröffnet. Heute ist er einer der größten Bahnhöfe in Deutschland. Der Bahnhof verfügt heute über 25 Gleise in fünf Bahnsteighallen. 4 S-Bahngleise und 4 U-Bahngleise befinden sich 17 Meter unter der Erde.
    Gebaut wurde der Bahnhof von der Firma Holzmann. 1924 erfolgte eine Erweiterung des Gebäudes um zwei äußere Hallen. Man benötigte 3 Hallen, weil es 3 Eisenbahngesellschaften gab: Die Taunusbahn, die Preußische Staatsbahn und die Hessische Ludwigsbahn. Die Taunusbahn war die erste Eisenbahngesellschaft in Frankfurt.
    1839 wurde die Strecke nach Wiesbaden eröffnet. In Mainz-Kastel gab es Anschluss an den Schiffsverkehr.
    Die Fassade des Bahnhofs besteht aus Sandstein. Links und rechts der Uhr am Haupteingang werden künstlerisch Tag und Nacht dargestellt.
    Auf der Dachmitte steht eine Plastik des Atlas, welcher die Weltkugel auf den Schultern trägt. Ihm zur Seite stehen die Symbolfiguren von Dampf und Elektrizität. Diese 6,30 m hohe Figurengruppe soll die besondere Bedeutung des Bahnhofs betonen.
    2 min
  • #5 Willy-Brandt-Platz
    Willy-Brandt-Platz
    Der Willy-Brandt-Platz liegt innerhalb des so genannten Bankenviertels an den Frankfurter Wallanlagen. Die Wallanlagen bilden eine ringförmige Grünanlage um die Innenstadt von Frankfurt am Main. Sie entstanden Anfang des 19. Jahrhunderts auf dem Gelände der ehemaligen Frankfurter Stadtbefestigung. Um die Wallanlagen verläuft der Frankfurter Anlagenring. Die Wallanlagen gliedern sich in sieben Abschnitte, die überwiegend den Namen der ehemaligen Stadttore tragen. Dies sind die Untermainanlage, die Gallusanlage, die Taunusanlage, die Bockenheimer Anlage, die Eschenheimer Anlage, die Friedberger Anlage und die Obermainanlage.
    Der Willy-Brandt-Platz und die Städtischen Bühnen liegen an der Untermainanlage.
    Städtische Bühnen
    Am Willy-Brandt-Platz, dem ehemaligen Theaterplatz, stehen links die Städtischen Bühnen, ein 1951 bis 1963 entstandener Neubau. Die Städtischen Bühnen beherbergen die kommunalen Theaterbetriebe in Frankfurt am Main und die größten in Hessen. Sie sind aufgegliedert in das Opernhaus mit 1.400 Plätzen, das Schauspielhaus mit 710 Plätzen und das Kammerspiel mit 200 Plätzen.
    Frankfurter Märchenbrunnen
    In der Anlage vor den städtischen Bühnen steht der Märchenbrunnen, ein Jugendenstil-Brunnen von Ernst Friedrich Hausmann. Der Brunnen wurde 1910 fertiggestellt. Die Bronzefiguren am Fuße des 8 Meter hohen Brunnens sind im Zweiten Weltkrieg eingeschmolzen worden bis man sie 2006 anhand von Fotografien aus den 1920er Jahren wieder rekonstruiert hat.
    2 min
  • #4 Römer und Paulskirche
    Römerberg
    Auf der linken Seiten ist der Römerberg. Er ist seit Jahrhunderten der repräsentative Platz, die „Gudd Stubb“ Frankfurts. In der Platzmitte steht der Gerechtigkeitsbrunnen, 1543 als Zeichen des Marktrechts aufgestellt und oft erneuert. Seit 1887 ziert die bronzene „Justitia“ mit Schwert und Waage den Brunnen. Auf dem Römerberg, vor den rekonstruierten Fachwerkhäusern, findet auch der berühmte Weihnachtsmarkt statt.
    Paulskirche
    Rechts befindet sich die Paulskirche. Sie ist ein elliptischer Rundbau in klassizistischen Formen. 1848/49 tagten in der Paulskirche das Vorparlament und die Frankfurter Nationalversammlung. Die Nationalversammlung war die erste frei gewählte Volksvertretung Deutschlands.
    Die Paulskirche brannte 1944 im Innern aus und wurde zum 18. Mai 1948 wieder aufgebaut. Die Paulskirche gilt als Symbol für Freiheit und Demokratie und wird nicht mehr als Kirche genutzt. Heute ist die Paulskirche Veranstaltungsort besonderer Anlässe und Ehrungen, wie zum Beispiel die Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels im Rahmen der Frankfurter Buchmesse.
    Der Römer
    Der Römer, das alte Rathaus der Stadt und heutiger Sitz des Magistrats, ist eine Gruppe von elf Bürgerhäusern an der Westseite des Römerbergs. Kernstück und Wahrzeichen Frankfurts sind die drei gotischen Staffelgiebelhäuser „Zum Römer“, „Alt-Limpurg“ und „Löwenstein“, die ab 1405 zum Rathaus umgebaut wurden.
    Unter „Römer“ versteht man im übertragenen Sinne die Stadtobrigkeit. Die erste Kaisertreppe von 1405 dient heute als Festtreppe zum Trausaal des Standesamtes.
    2 min
  • #3 Ostendstraße über Börneplatz bis zum Dom
    Alter jüdischer Friedhof
    Auf der linken Seite liegt, zwischen den beiden kommenden Haltestellen Allerheiligentor und Börneplatz, der alten jüdischen Friedhof. Dieser ist die zweitälteste jüdische Begräbnisstätte in Deutschland und wurde bis zum Jahr 1828 als solche genutzt.
    Auf und unter der Erde sind 5.500 Grabsteine gezählt worden. Diese datieren zurück bis in das Jahr 1272. An der Friedhofsmauer erinnern 11.134 kleine Gedenktafeln an die während des Holocausts ermordeten jüdischen Bürger:innen Frankfurts.
    Museum Judengasse
    Ende der 1980er-Jahre sind, beim Bau des Verwaltungsgebäudes der Stadtwerke Frankfurt, Fundamente von fünf Häusern der Judengasse sowie der Börneplatzsynagoge freigelegt worden. Einige dieser Grundmauern und archäologische Fundstücke wurden gesichert und in das 1992 eröffnete Museum Judengasse im Untergeschoss des Verwaltungsgebäudes integriert. Das Museum Judengasse ist eine Dependance des Jüdischen Museums Frankfurt. Neben archäologischen Relikte der Frankfurter Judengasse, findet sich im Museum eine Ausstellung zur Geschichte der jüdischen Gemeinde seit dem 15. Jahrhundert, zum alltäglichen Leben in der Gasse sowie zur Geschichte des Börneplatzes seit dem 19. Jahrhundert.
    Börneplatz
    Historisch war der Börneplatz Standort der Börneplatzsynagoge. Man hat sie in den Jahren 1881/1882 anstelle des 1780 am Südende der ehemaligen Judengasse erbauten Fremdenhospitals errichtet und am 10. September 1882 eingeweiht. Die Börneplatzsynagoge diente als eine der vier großen Frankfurter Synagogen dem orthodoxen Flügel der Gemeinde als geistliches Zentrum. Im November 1938 wurde sie während der Novemberpogrome von den Nationalsozialisten in Brand gesetzt und bis auf die Außenmauern völlig zerstört. Die Reste der Synagoge sind unmittelbar darauf abgetragen worden.
    Im Jahre 1952 begann der Wiederaufbau der im Zweiten Weltkrieg völlig zerstörten Umgebung des Börneplatzes, wobei die ehemalige Börnestraße nicht wieder hergestellt wurde. Stattdessen entstand ein breiter Straßendurchbruch, die Kurt-Schumacher-Straße.
    Zeil
    Direkt vor der Haltestelle Börneplatz blickt man rechts in Richtung Konstablerwache und Zeil. Die um 1330 entstandene Zeil ist die bekannteste Einkaufsstraße Frankfurts. Heute ist die Zeil eine der umsatzstärksten „Shoppingmeilen“ Deutschlands. Ihren Namen hat die Zeil der Bauweise der Häuser zu verdanken, die dicht aneinandergereiht an eine Bücherzeile erinnern.
    Museum für Moderne Kunst
    Auf der rechten Seiten steht das Museum für Moderne Kunst (MMK). Das „Tortenstück“, wie es im Volksmund genannt wird. Der auffällige Dreiecksbau mit seinem eigenwilligen Innenausbau, zeigt in Wechselausstellungen Gegenwartskunst. Durch die Bauweise werden bei gutem Wetter die einzelnen Gemälde durch den natürlichen Lichteinfall beleuchtet. Das vom Wiener Architekten Hans Hollein entworfene Gebäude öffnete 1991 seine Pforten. Im Frankfurter Museum für Moderne Kunst finden sich unter anderem Werke von Roy Lichtenstein, Robert Rauschenberg und Andy Warhol sowie von Joseph Beuys und James Turrell.
    Frankfurter Dom
    Auf der linken Seite ist beim Blick in die nächste Querstraße der Dom zu sehen. Errichtet wurde er auf dem Domhügel. Dieser ist seit der Bronzezeit Siedlungszentrum Frankfurts. Genau genommen ist die ehemalige Stifts- und Pfarrkirche kein Dom, da Frankfurt zu keiner Zeit einen Bischofssitz hatte. Doch um die Kaiserkrönung durchführen zu können, wurde die Kirche bereits im Mittelalter als Dom bezeichnet. So war sie ab 1356 Ort der deutschen Königswahl und von 1562 bis 1792 Krönungskirche der deutschen Kaiser.
    5 min
  • #2 Der Frankfurter Zoo
    Der Frankfurter Zoo ist der zweitälteste zoologischer Tierpark Deutschlands. Er wurde 1858 von einer Bürgerinitiative ins Leben gerufen. Ursprünglich war der Zoo in den Leer'schen Gärten im Westend beheimatet bis er 1874 zu seinem heutigen Standort, den Pfingstweiden umzog. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde der Zoo von der Stadt Frankfurt übernommen. Während des Zweiten Weltkrieges wurde der zoologische Tierpark fast völlig zerstört und nach Kriegsende mit großer Unterstützung des Tierforschers Bernhard Grzimek, dem es gelang die erforderlichen Gelder zu erwirtschaften, wieder aufgebaut.
    Besonders sehenswert sind das Exotarium, der Katzendschungel, der Borgori-Wald und das Nachttierhaus. Im Nachttierhaus sind, durch eine künstliche Zeitverschiebung, die nachtaktiven Tiere tagsüber munter und können von den Besucher:innen beobachtet werden.
    1 min
  • #1 Herzlich willkommen im Ebbelwei-Expreß
    Bevor wir mit unserer Stadtrundfahrt beginnen, möchten wir zunächst unseren Ebbelwei-Expreß vorstellen: Straßenbahnen werden in Frankfurt durch die fortlaufende Vergabe von Buchstaben gekennzeichnet. Der jüngste Straßenbahntyp ist der „S“-Wagen. Der Ebbelwei-Expreß ist ein Zug der Generation „K“ und wurde in den Jahren 1949 bis 1954 von der Firma Duewag/Crede gebaut. Er ist 11 Meter 44 lang, 2 Meter 16 breit und verfügt über 22 Sitz- und 8 Stehplätze. Bei einem Gewicht von 13 Tonnen besitzt er eine Motorleistung von 2 mal 60 kW. Die VGF hat insgesamt 4 Trieb- und 6 Beiwagen in ihrem Bestand.
    Und nun wünschen wir viel Spaß bei der Fahrt durch unsere schöne Stadt!
    2 min

About Audio-Rundfahrt Ebbelwei-Expreß

From the publisher's feed

Entdecke Frankfurt auf ganz besondere Weise: Mit dem historischen Ebbelwei-Expreß geht es auf eine rund einstündige Rundfahrt zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Mainmetropole. Spannende…