
Sign up to save your podcasts
Or


Zum Jubiläum blicken Oliver und Kim auf die Themen der ersten neun Folgen zurück. Zu Gast ist Björn, Projektleiter mit Blick auf die praktische Umsetzung.
Björn hat sich alle neun Folgen nochmal angehört. Er bringt Fragen aus seiner Projektpraxis mit und lädt dazu ein, frühere Diskussionen weiterzudenken. Es geht nicht um abschließende Rezepte, sondern um Spannungen, die Teams und Organisationen immer wieder beschäftigen.
Unterm Strich haben die Drei dann gut 75 Minuten diskutiert. Wenn ihr direkt zu einer Folge springen wollt, nutzt die Marken unten.
In dieser Folge
Warum Zertifikate eine gemeinsame Sprache schaffen können, Erfahrung aber nicht ersetzen
Weshalb Anforderungen mehr brauchen als Tickets und warum Produktwissen aktuell bleiben muss
Wann Homeoffice sinnvoll ist und wann gemeinsames Arbeiten vor Ort hilft
Warum sich die Qualität von Anforderungen nicht auf eine einzelne Kennzahl reduzieren lässt
Welche unsichtbare Arbeit Teams zusammenhält
Was beim Einsatz von KI an Prüfung und Verantwortung bleibt
Wie Führung, Regeln, Komplexität, Effizienz und Innovation zusammenhängen
Zum Abschluss sammeln Oliver, Kim und Björn Themen, die eine spätere Vertiefung verdienen: von Fehlerkultur über Innovation bis zur Rolle von Stakeholdern.
Was würdet ihr aus den bisherigen Folgen weiterdiskutieren? Welche Erfahrungen habt ihr mit Anforderungen, Zusammenarbeit, KI oder komplexen Organisationsregeln gemacht? Gebt uns gern Feedback und schickt Themenwünsche für kommende Folgen per LinkedIn an Oliver oder Kim.
Kapitel
00:00 Intro
01:31 Björn und der Rückblick
02:52 Folge 1 Zertifikate und RE Haltung
11:25 Folge 2 Dokumentation und Jira
18:47 Folge 3 Homeoffice und Zusammenarbeit
27:57 Folge 4 Gute Anforderungen messen
33:57 Folge 5 Unsichtbare Arbeit im Projekt
41:02 Folge 6 KI und Verantwortung
53:02 Folge 7 Führung als Kompetenz
60:05 Folge 8 Komplexität und Organisationen
69:38 Folge 9 Effizienz und Innovation
74:59 Fazit und weitere Themen
76:55 Outro
Kann ein Unternehmen gleichzeitig maximal effizient und wirklich innovativ sein? Oliver Hehlert stellt Kim Lauenroth diese Frage – Kims spontane Antwort: „Ich würde sagen, nein.“
Im Gespräch geht es um freie Kapazitäten, die Grenzen starrer Kennzahlen und die Frage, ob KI-gestützte Beschleunigung schon Innovation ist. Oliver und Kim diskutieren, warum Ideen nicht nur entstehen, sondern auch getestet, bewertet und bei Bedarf gestoppt werden müssen – und weshalb eine ehrliche Fehlerkultur mehr verlangt als das Feiern kleiner, billiger Fehler.
Hört selbst, warum nicht Effizienz der Gegner von Innovation sein muss, sondern die vollständige Verplanung eines Unternehmens.
Links
Gunter Dueck, Schwarmdumm, https://www.campus.de/schwarmdumm/CAM46264
Donald G. Reinertsen: The Principles of Product Development Flow, https://archive.org/details/principlesofprod0000rein
Kapitelmarken
00:00 Intro und Leitfrage
01:35 Effizienz und Innovation neu denken
03:44 Wie viel Unordnung braucht Entwicklung?
05:36 KI: Innovation oder effizientere Vergangenheit?
06:09 Kennzahlen und fehlender Freiraum
08:08 Ideen finden, prüfen und stoppen
09:04 Was ist überhaupt Innovation?
11:26 Warum volle Auslastung Prozesse bremst
14:05 Unsicherheit budgetieren und Experimente beenden
15:28 Produktideen als Zukunftskapital
17:05 Lokale Experimentierbudgets
18:42 Risiko, Nutzen und Entscheidungsräume
20:36 Ökonomisches Innovationsmanagement
22:09 Fehlerkultur und Lernen
24:08 Zwei Formen von Ökonomie
25:15 Braucht es Innovationsabteilungen?
27:00 Drei Regeln für innovative Effizienz
28:34 Fazit: Freiraum und echter Nutzen
29:29 Outro
Warum entstehen in Unternehmen manchmal schlechte Ergebnisse, obwohl alle Beteiligten vernünftig handeln und gute Absichten haben? Oliver Hehlert stellt Kim Lauenroth diese Frage.
Die beiden sprechen über Prozesse, Kennzahlen und lokale Optimierung – aber auch über Verantwortung, Konsens und die Grenzen von Beteiligung. Es geht darum, warum Prozesse unverzichtbar sind, wann sie menschliche Urteilskraft verdrängen und wie Organisationen wieder klüger entscheiden können.
Hört selbst, warum nicht Menschen das Problem sein müssen, sondern oft das Zusammenspiel aus Regeln, Rollen, Zielsystemen und ungeklärten Entscheidungswegen.
Links
Systemisches Konsensieren: https://www.systemisch-konsensieren.at/
Amy Edmondson: Psychological Safety and Learning Behavior in Work Teams
https://web.mit.edu/curhan/www/docs/Articles/15341Readings/OrganizationalLearningandChange/Edmondson1999Psychological_safety.pdf
Kapitelmarken
00:00 Intro und Leitfrage
01:17 Wenn kluge Menschen unvernünftig enden
02:50 Prozesse und ihr Zweck
06:47 Regeln, Automatisierung und Urteilskraft
10:00 Teilinteressen und lokale Optimierung
13:34 Was organisatorische Dummheit bedeutet
14:48 Verantwortung und Entscheidungen
16:05 Konsens oder klare Entscheidung
17:10 Alternativen und Konsensieren
19:13 Beteiligung und ihre Grenzen
21:27 Psychologische Sicherheit
22:17 Drei Prinzipien für klügere Organisationen
23:32 Fazit: Prozesse mit Urteilsspielraum
24:37 Outro
Oliver stellt heute diese Frage in dem Raum: Brauchen alle Führungskräfte ein CPRE-Zertifikat?
Und, er erklärt erst danach, worauf er hinauswill.
Nach einer recht beachtlichen Denkpause kann Kim erstmal nur sagen „Das ist eine gute Frage …“
Hört selbst, wie es weitergeht.
Und hier dann noch der Titel zum Buch, dessen Titel Kim am Ende der Folge nicht eingefallen ist: Dilemmata der Führung, von Kathrin Baum et al., erschienen 2026 im Carl-Auer-Verlag: https://www.carl-auer.de/dilemmata-der-fuhrung
Oliver stellt heute eine richtig große Frage: „Ist Requirements Engineering die letzte menschliche Bastion der Softwareentwicklung im KI-Zeitalter?
Kim sagt direkt: „ja, was ist ein Prompt anderes als eine Anforderung.“
Zum Glück war der Podcast an dieser Stelle dann doch noch nicht zu Ende. Hört selbst, wie es weitergeht.
Und hier noch der im Podcast erwähnte Link zur Canteen-App Story über die Zusammenarbeit mit KI: https://ireb.atlassian.net/wiki/spaces/TCADS/overview
Oliver fragt: Ist unsichtbare Arbeit der am meisten unterschätzte Erfolgsfaktor in Projekten?
Kim: Wie kann denn etwas, das unsichtbar ist, nicht unterschätzt werden?
Hört selbst, wie es weitergeht ...
Oliver sagt: Wir haben heute das Setting geändert, wir sind bei Kim zu Hause und die Frage lautet: Ist Qualität von Requirements messbar oder reine Ansichtssache?
Kim:
Hört selbst, wie es weitergeht …
Oliver fragt: Ich habe lange überlegt, wie ich es hinbekomme, dass wir Waffengleichheit haben. Meine Frage lautet: Homeoffice macht unproduktiv und schadet der Karriere. Sollten wir es nicht wieder abschaffen?
Kim: Puh ... ... also ich glaube, aus der Welt bekommt an es nicht mehr.
Hört selbst, wie es weitergeht ...
Oliver fragt: Dokumentation von Softwareprodukten, notwendiges Übel oder Schlüssel zum Erfolg?
Kim: Boar ... *atmet schwer* ...
Hört selbst, wie es weitergeht.
Oliver fragt: Wir haben so viel über Requirements Engineering gelernt - warum scheitern trotzdem so viele Projekte daran?
Kim: ... ich denke nach ... die akademische Antwort könnte sein ...
aber hört einfach selbst :)
From the publisher's feed