Auftrag: Digital.

Auftrag: Digital.

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Auftrag: Digital. episodes

  • «Eine Frage der Planung»
    Eine Starthilfe zu KI in kleinen und mittleren Gemeinden mit Alex Sollberger, Präsident des Vereins Myni Gmeind
    Wie kleine und mittlere Gemeinden mit KI anfangen, obwohl Zeit, Wissen und Budget knapp sind, und wie sie dabei alle mitnehmen. Mit Alex Sollberger, Präsident des Vereins Myni Gmeind.

    «Ich habe fast keine Zeit.» Diesen Satz hört Alex Sollberger in den Gemeinden am häufigsten. In der fünften Folge von «Auftrag: Digital.» spricht Host Mathias Fontana mit Alex Sollberger, Präsident des Vereins Myni Gmeind, über die Frage, wie kleine und mittlere Gemeinden trotz knapper Ressourcen mit KI und Digitalisierung vorankommen. Alex hat Mitarbeitende und Verantwortliche aus über 300 Gemeinden zu KI geschult und weiss, was in diesen Verwaltungen am Tisch besprochen wird. Für ihn beginnt der Einstieg mit einem Plan, nicht mit einem Budget. Wer weiss, welche wiederkehrende Aufgabe er entlasten will, kann klein anfangen. Damit daraus mehr wird, braucht es eine Führung, die selbst mitmacht, Austausch im Team und den Blick zu den Nachbargemeinden. Ein Gespräch über Protokolle mit KI- Unterstützung, ein Merkblatt statt 30-seitiger Strategiedokumente, das monatliche KI-Kaffee und die Menschen auf der anderen Seite des Schalters, die digital nicht so leicht mitkommen.

    Darum geht es in dieser Folge
    • Warum «keine Zeit» der häufigste Satz in den Gemeinden ist und weshalb Alex davon abrät, ohne Ziel einfach loszudigitalisieren.
    • Wo KI im Verwaltungsalltag heute entlastet, etwa beim Zusammenfassen von Texten oder beim Protokollschreiben, und wann die Arbeit von Hand schneller ist.
    • Zwei Beispiele zum Nachmachen: wie Zollikofen seine KI-Richtlinien erarbeitet und die Mitarbeitenden in einem Workshop mitgenommen hat, und ein Merkblatt für KI-Regeln, das über 30 Gemeinden bereits für sich ausgefüllt haben.
    • Vom ersten Versuch in die Breite: ein monatliches KI-Kaffee, Verantwortliche in den Abteilungen und ein nächster Kurs nach 6 oder 9 Monaten.
    • Warum KI eine Führungsaufgabe ist und ohne Leitung, die mitlebt, ein Lippenbekenntnis bleibt.
    • Gemeinsam statt allein: Interessen poolen und gemeinsam beschaffen wie die Walliser Gemeinden mit dem RWO (Regions- und Wirtschaftszentrum Oberwallis), und wie Gemeinden die rund 38 Prozent der Bevölkerung mitnehmen, denen laut Sollberger die digitalen Grundkompetenzen fehlen.
    • Was Mathias Fontana aus dem Gespräch mitnimmt: Es sind die kleinen Schritte, die zählen, eine Aufgabe oder ein Prozess, einmal mit KI ausprobiert. Und es kommt auf die Führung an, auf einen Plan und darauf, dass Gemeinden sich zusammentun und voneinander lernen.
    • Zum Schluss: drei Fragen

      Drei kurze Fragen zum Abschluss, Alex Sollbergers Antworten in Kürze.

      • Prinzip: Sich mit KI befassen und Dinge ausprobieren, ohne sich zu grosse Ziele zu setzen. Es reicht, ein Gespür dafür zu bekommen, um mitdiskutieren zu können.
      • Weiche: Einen Plan über 6, 12 und 18 Monate mit Zielen, die im Tagespensum und mit den vorhandenen Ressourcen erreichbar sind, ob die Verwaltung drei oder sieben Leute hat.
      • Handlung: Bei den Nachbargemeinden nachfragen, was sie schon gemacht haben.
      • Über den Gast

        Alex Sollberger ist Präsident des Vereins Myni Gmeind, der Gemeinden bei der Digitalisierung unterstützt und jedes Jahr gemeinsam mit dem Schweizerischen Gemeindeverband und der FHNW eine Gemeindeumfrage durchführt. Er hat Mitarbeitende und Verantwortliche aus über 300 Gemeinden zu KI geschult. Beruflich führt er die swiss smart media gmbh in Pieterlen BE, zudem ist er seit 2013 Dozent an der FHNW. Zur Transparenz: CMI hat im September 2026 eine KI-Lösung seiner Firma übernommen und ist Partner des Vereins Myni Gmeind. In dieser Folge spricht Sollberger als Präsident des Vereins.

        Über «Auftrag: Digital.»

        «Auftrag: Digital.» ist der CMI Podcast zur Digitalisierung der öffentlichen Hand in der Schweiz. Host Mathias Fontana spricht mit Menschen aus Gemeinden, Städten, Schulen, Archiven und Kantonen, die diesen Auftrag täglich gestalten. Echte Erfahrungen, ehrliche Einblicke, konkrete Lösungen – aus der öffentlichen Hand für die öffentliche Hand.

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        Diese Folge lebt vom Austausch. Wir freuen uns über deine Fragen, Inputs und Rückmeldungen:

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          • Verein Myni Gmeind: https://www.mynigmeind.ch
          • Merkblätter «Sicherer Umgang mit Künstlicher Intelligenz in der öffentlichen Verwaltung» (Myni Gmeind): https://int.mynigmeind.ch/de/merkblaetter-sicherer-umgang-mit-kuenstlicher-intelligenz-in-der-oeffentlichen- verwaltung
          • Digitalcheck von Myni Gmeind: https://int.mynigmeind.ch/de/survey/
          • «Schweizer Gemeinde»: Zollikofen hat Richtlinien für den Einsatz von KI festgelegt (09.02.2026): https://www.schweizer-gemeinde.ch/artikel/zollikofen-hat-richtlinien-fuer-den-einsatz-von-ki-festgelegt
          • CMI: www.cmi.ch
          • Alle Folgen und weitere Informationen: www.cmi.ch/podcast
          • Links zu Social Media
            • Alex Sollberger auf LinkedIn: www.linkedin.com/in/alexander-sollberger-schweiz
            • Mathias Fontana auf LinkedIn: www.linkedin.com/in/mathias-fontana
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            • 30 min
            • «Archivieren ist keine Hexerei»
              Ein Fahrplan zur digitalen Archivierung mit Barbara Studer Immenhauser, Staatsarchivarin des Kantons Bern
              Warum digitale Archivierung nicht einfach der Schlusspunkt eines Dokuments ist, sondern bereits mit einer Ordnung und klaren Prozessen beginnt. Wer jetzt einsteigt, ist rechtzeitig unterwegs. Mit Barbara Studer Immenhauser, Staatsarchivarin des Kantons Bern.

              Bevor etwas ins Archiv kommt, braucht es eine Ordnung. In der vierten Folge von «Auftrag: Digital.» spricht Host Mathias Fontana mit Barbara Studer Immenhauser, Staatsarchivarin des Kantons Bern, über die Frage, was von unserem heutigen staatlichen Handeln bleibt, und über den Weg vom digitalen Primat bis zum digitalen Langzeitarchiv.

              Für Studer Immenhauser ist die Sache klar: Archivieren beginnt nicht am Schluss, sondern mindestens zehn Jahre vorher. Es braucht ein Ordnungssystem, das staatliches Handeln nachvollziehbar hält. Ein Gespräch über prospektive Bewertung, das digitale Primat, die Frist vom 1. März 2027 für die Gemeinden im Kanton Bern und ein «Haus mit 334 Kellerabteilen», in dem die Berner Gemeinden ihre Daten dereinst archivieren.

              Darum geht es in dieser Folge
              • Warum Archivieren nicht am Ende beginnt, sondern mindestens zehn Jahre vorher. Voraussetzung sind eine aufgeräumte Verwaltung und funktionierende Prozesse.
              • Das Ordnungssystem als «Rückgrat» der Verwaltung: warum ohne saubere Struktur nichts von dem ins Archiv findet, was staatliches Handeln später nachvollziehbar macht.
              • Prospektive Bewertung: wie bereits beim Anlegen eines Dossiers feststeht, was einmal archiviert wird, und warum trotzdem jährlich rund 1.5 Kilometer Akten zusammenkommen.
              • Digitales Primat statt hybrider Dossiers: was der Kanton Bern in der ganzen Verwaltung umgestellt hat und wie das mit der Frist vom 1. März 2027 für die Gemeinden zusammenhängt.
              • Ein «Haus mit 334 Kellerabteilen»: die Idee hinter dem gemeinsamen digitalen Langzeitarchiv für die Berner Gemeinden, bei dem jede Gemeinde den Schlüssel zu ihren eigenen Daten behält.
              • Was von unserem heutigen staatlichen Handeln bleibt, und warum Barbara Studer Immenhauser verhindern will, dass ein «dunkles Zeitalter ohne Dokumente» entsteht.
              • Was Mathias Fontana aus dem Gespräch mitnimmt: Archivieren beginnt nicht am Schluss, sondern ganz weit vorher, mindestens zehn Jahre vor der eigentlichen Archivierung. Und alles steht und fällt mit einer Ordnung, einem System: ohne das geht es nicht.
              • Zum Schluss: drei Fragen

                Drei kurze Fragen zum Abschluss, Barbara Studer Immenhausers Antworten in Kurzform.

                • Prinzip: Archivieren ist keine Hexerei. Voraussetzung ist eine aufgeräumte Verwaltung mit funktionierenden Prozessen, dann folgt das Archiv fast von selbst.
                • Weiche: Einen klaren Schnitt zum digitalen Primat setzen. Ab einem festgelegten Stichtag verwaltungsweit nur noch digital, kein hybrides Nebeneinander von Papier und Datei.
                • Handlung: Jetzt anfangen statt abwarten. Hilfe holen, sich mit anderen Gemeinden absprechen und auch Fehler zulassen, statt dass jede Gemeinde ihr eigenes Süppchen kocht.
                • Über den Gast

                  Barbara Studer Immenhauser ist seit 2012 Staatsarchivarin des Kantons Bern, als erste Frau in diesem Amt. Sie leitet ein Team von über 30 Personen und war zwischen 2017 und 2024 Präsidentin der Schweizerischen Archivdirektorinnen- und Archivdirektorenkonferenz (ADK). Ausgebildet ist sie als Historikerin: Ihre Dissertation untersuchte die Berner Verwaltung zwischen 1250 und 1550, «zwischen Innovation und Tradition». Dieselbe Spannung prägt heute ihre Arbeit an der digitalen Verwaltung. Ihr Antrieb: staatliches Handeln so festhalten, dass es auch in 50 oder 100 Jahren nachvollziehbar bleibt.

                  Über «Auftrag: Digital.»

                  «Auftrag: Digital.» ist der CMI Podcast zur Digitalisierung der öffentlichen Hand in der Schweiz. Host Mathias Fontana spricht mit Menschen aus Gemeinden, Städten, Schulen, Archiven und Kantonen, die diesen Auftrag täglich gestalten. Echte Erfahrungen, ehrliche Einblicke, konkrete Lösungen – aus der öffentlichen Hand für die öffentliche Hand.

                  Mitreden, weitergeben, dranbleiben

                  Diese Folge lebt vom Austausch. Wir freuen uns über deine Fragen, Inputs und Rückmeldungen:

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                    • Staatsarchiv des Kantons Bern: www.staatsarchiv.sta.be.ch
                    • Programm «Digitale Geschäftsverwaltung und Archivierung» (DGA), Kanton Bern: www.staatsarchiv.sta.be.ch/de/start/fuer-behoerden/programm-dga.html
                    • Digitale Verwaltung, Gemeinden (Kanton Bern): www.sta.be.ch/de/start/themen/digitale-verwaltung/gemeinden.html
                    • Verband bernischer Gemeinden (VBG): www.begem.ch/de/VBG-ACB
                    • CMI: www.cmi.ch
                    • Alle Folgen und weitere Informationen: www.cmi.ch/podcast
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                      • Barbara Studer Immenhauser auf LinkedIn: www.linkedin.com/in/barbara-studer-5761b3a0
                      • Mathias Fontana auf LinkedIn: www.linkedin.com/in/mathias-fontana
                      • CMI auf LinkedIn: www.linkedin.com/company/cm-informatik-ag
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                      • 32 min
                      • «Digital nur, wo es besser ist als analog»
                        KI in der Schule mit Augenmass – ein Gespräch mit Thomas Minder, Präsident Visenti Schweiz (ehem. VSLCH)
                        Warum Digitalisierung und KI in der Schule Mittel bleiben müssen und nicht zum Ziel werden – mit Thomas Minder, Präsident Visenti Verband Schulführung Schweiz (ehem. VSLCH).

                        Tablets verteilen ist noch keine Digitalisierung. In der dritten Folge von «Auftrag: Digital.» sprechen wir mit Thomas Minder, Präsident Visenti Verband Schulführung Schweiz (ehem. VSLCH) und seit fast zwei Jahrzehnten Schulleiter in Eschlikon, über die Digitalisierung im Bildungsbereich – entlang der drei Schauplätze Schulverwaltung, Lehrerzimmer und Schulleitung.

                        Für Minder ist die Sache klar: Digitalisierung und KI sind Werkzeuge, kein Selbstzweck. Sie sollen den Menschen und der Pädagogik dienen, nicht umgekehrt. Ein Gespräch über das Papierkram-Versprechen von gestern, den Ruf nach einem nationalen Rahmen für KI und die Frage, warum Kinder auch wissen müssen, wie sich Regen anfühlt.

                        Darum geht es in dieser Folge
                        • Warum Digitalisierung mehr ist als Geräte zu verteilen – und was sich ändern muss, damit aus Technik eine neue Art zu arbeiten wird.
                        • Das Papierkram-Versprechen von 2020 im Realitätscheck: Wo Digitalisierung die Schulleitung wirklich entlastet – und wo neue administrative Arbeit entsteht.
                        • Schulleitung als Entwicklerin der Schule statt als Verwalterin: was es dafür braucht und welche Rolle die Schulverwaltung übernimmt, damit Zeit für die Kinder bleibt.
                        • KI in der Schule zwischen «sehr viel und fast gar nichts»: warum Minder einen nationalen Rahmen fordert – mit ethischen Leitplanken, Datenschutz und Schweizer Verantwortung in der Beschaffung.
                        • Wie KI-gestützte Lehrplattformen den Unterricht lehrplankonform und individueller machen – und warum die Expertise der Lehrperson das wachsame Auge bleibt.
                        • Der Mensch hinter dem Amt: vom Swissair-Flugbegleiter zum obersten Schulleiter der Deutschschweiz – und was Minder antreibt.
                        • Was Mathias Fontana aus dem Gespräch mitnimmt: Digitalisierung und KI sind Werkzeuge und sollten auch so behandelt werden. Überrascht hat ihn, wie konsequent Minder die Menschen um sich herum fordert, sich mit der Digitalisierung auseinanderzusetzen – und dass es schon KI-Tools gibt, die Lehrpersonen konkret und lehrplankonform unterstützen.
                        • Zum Schluss: drei Fragen

                          Neu ab dieser Folge: drei kurze Fragen zum Abschluss. Thomas Minders Antworten in Kürze.

                          • Überzeugung: Digitale Mittel nur dort einsetzen, wo sie besser sind als die analoge Lösung – im Zyklus 1 bewusst zurückhaltend.
                          • Weiche: Eine KI bereitstellen, die ethische Normen erfüllt und die Bedürfnisse der Schule abdeckt, sofern noch nicht vorhanden.
                          • Handlung: Eine ehrliche Standortbestimmung machen – und dann entweder den Kurs halten oder sofort loslegen.
                          • Über den Gast

                            Thomas Minder ist seit 2019 Präsident Visenti Verband Schulführung Schweiz (ehem. VSLCH), des Dachverbands von 20 Kantonalverbänden der Deutschschweiz mit rund 2 400 schulleitenden Mitgliedern. Im Hauptberuf leitet er seit 2007 die Volksschule Eschlikon im Kanton Thurgau. Sein Weg dahin verlief über Umwege: Vor dem Lehrberuf war er Flugbegleiter bei der Swissair. In der Digitalisierung argumentiert Minder konsequent vom Menschen und vom pädagogischen Auftrag her – Technik ist für ihn Mittel, nicht Zweck.

                            Über «Auftrag: Digital.»

                            «Auftrag: Digital.» ist der CMI Podcast zur Digitalisierung der öffentlichen Hand in der Schweiz. Host Mathias Fontana spricht mit Menschen aus Gemeinden, Städten, Schulen, Archiven und Kantonen, die diesen Auftrag täglich gestalten. Echte Erfahrungen, ehrliche Einblicke, konkrete Lösungen – aus der öffentlichen Hand für die öffentliche Hand.

                            Mitreden, weitergeben, dranbleiben

                            Diese Folge lebt vom Austausch. Wir freuen uns über deine Fragen, Inputs und Rückmeldungen:

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                              • Visenti Verband Schulführung Schweiz (ehem. VSLCH): www.visenti.ch
                              • Educa – Fachagentur für den digitalen Bildungsraum Schweiz: www.educa.ch
                              • CMI: www.cmi.ch
                              • Alle Folgen und weitere Informationen: www.cmi.ch/podcast
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                                • Thomas Minder auf LinkedIn: www.linkedin.com/in/thomasminder
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                                • 32 min
                                • «Ich kann mich nicht hinter der KI verstecken»
                                  Ein Praxischeck zu KI in der Verwaltung mit Mario Göldi
                                  Wie eine Stadtverwaltung KI in den Alltag bringt, ohne den Boden unter den Füssen zu verlieren – Prozess statt Tool, mit Mario Göldi, Stadt Rapperswil-Jona.

                                  Alle reden über künstliche Intelligenz – doch wie bringt man sie in den Alltag einer Stadtverwaltung, ohne den Boden unter den Füssen zu verlieren? Darüber spricht Mathias Fontana in der zweiten Folge von «Auftrag: Digital.» mit Mario Göldi, ICT-Leiter der Stadt Rapperswil-Jona, der rund 800 Anwendende durch eine Technologie führt, die sich nach eigener Aussage wöchentlich verändert.

                                  Eine Folge über Tempo und Verantwortung: «Stillstand ist keine Option» – und zugleich «gehen wir es ruhig an». Göldi zeigt, warum der Mensch zentral bleibt, weshalb der Prozess wichtiger ist als das Tool und wie man anfängt, statt auf das perfekte Werkzeug zu warten.

                                  Darum geht es in dieser Folge
                                  • Warum Göldi seine Tool-Empfehlungen fast wöchentlich überdenkt – und wie man trotzdem anfängt, statt auf das perfekte Werkzeug zu warten.
                                  • «Prozess statt Tool»: Warum nicht das Chatfenster den Hebel bringt, sondern automatisierte Prozesse mit Datenzugriff – und was generative KI, Prozesswerkzeuge und KI-Agenten unterscheidet.
                                  • Datenschutz als Bremse und Leitplanke zugleich: lokale Infrastruktur, Amtsgeheimnis und die Frage, welche Anwendungsfälle überhaupt zulässig sind.
                                  • Wie Göldi rund 800 Anwendende mitnimmt – mit der Arbeitsgruppe «Mensch & KI», Beispielen aus dem Alltag und einem KI-Fitnessprogramm, das zuerst die Führung befähigt.
                                  • Zusammenarbeit zwischen Kanton und Gemeinden: Warum eine einzelne Stadt teure Infrastruktur nicht allein stemmt – und wo die kantonale KI-Kerngruppe ansetzt.
                                  • Der Mensch hinter der Technik: 1985 stand der Internet-Einwahlknoten für die Region in seiner Küche – was vier Jahrzehnte IT-Leidenschaft mit seiner Haltung zu KI zu tun haben.
                                  • Was Mathias Fontana aus dem Gespräch mitnimmt: Der Mensch bleibt zentral – er überprüft, entscheidet und trägt die Verantwortung. Ansteckend war Göldis Faszination für die Technik und sein Prinzip Trial-and-Error: ausprobieren und danach mit anderen austauschen.
                                  • Über den Gast

                                    Mario Göldi ist ICT-Leiter der Stadt Rapperswil-Jona und verantwortet dort rund 800 Anwenderinnen und Anwender. In der IT ist er seit 1985: Damals gründete er seine erste Computerfirma in der elterlichen Garage, später stand der Internet-Einwahlknoten für die Region in seiner Küche. Sein Leitmotiv ist «Prozess statt Tool» und am Ende bleibt für ihn der Mensch zentral. In der Stadtverwaltung treibt er den Einsatz von KI voran, hat die Arbeitsgruppe «Mensch & KI» initiiert und ein KI-Fitnessprogramm aufgesetzt, das zuerst die Führungsebene befähigt. Zudem engagiert er sich in der kantonalen KI-Kerngruppe von Kanton und Gemeinden im Kanton St. Gallen.

                                    Über «Auftrag: Digital.»

                                    «Auftrag: Digital.» ist der CMI Podcast zur Digitalisierung der öffentlichen Hand in der Schweiz. Host Mathias Fontana spricht mit Menschen aus Gemeinden, Städten, Schulen, Archiven und Kantonen, die diesen Auftrag täglich gestalten. Echte Erfahrungen, ehrliche Einblicke, konkrete Lösungen – aus der öffentlichen Hand für die öffentliche Hand.

                                    Mitreden, weitergeben, dranbleiben

                                    Diese Folge lebt vom Austausch. Wir freuen uns über deine Fragen, Inputs und Rückmeldungen:

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                                      • Stadt Rapperswil-Jona: www.rapperswil-jona.ch
                                      • CMI: www.cmi.ch
                                      • Alle Folgen und weitere Informationen: www.cmi.ch/podcast
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                                        • Mario Göldi auf LinkedIn: www.linkedin.com/in/mario-goeldi/
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                                        • 34 min
                                        • «Die Schweiz ist höchstens Mittelmass»
                                          Ein Realitätscheck mit Benedikt van Spyk
                                          Wo die Schweiz bezüglich Digitalisierung der öffentlichen Hand wirklich steht: Standortbestimmung mit Benedikt van Spyk

                                          Die Schweiz gilt als Innovationsweltmeister. Bei der Digitalisierung der öffentlichen Hand jedoch sieht das anders aus. Warum das so ist, was im Kanton St. Gallen anders läuft und weshalb Digitalisierung in erster Linie eine Frage der Organisation ist – darüber sprechen wir in der ersten Folge von «Auftrag: Digital.» mit Benedikt van Spyk, Staatssekretär und Leiter der Staatskanzlei des Kantons St. Gallen.

                                          Eine ehrliche Standortbestimmung mit einem Gast, der den Digitalisierungsalltag auf Kantons-, Gemeinde- und Bundesebene aus erster Hand kennt – und auch dort hinschaut, wo es noch klemmt.

                                          Darum geht es in dieser Folge
                                          • Wo die Schweizer Verwaltung im internationalen Vergleich tatsächlich steht – und warum der Befund nüchterner ausfällt, als man denken könnte.
                                          • Wie der Kanton St. Gallen die Zusammenarbeit zwischen Kanton und Gemeinden auf eine verbindliche gesetzliche Grundlage gestellt hat – und was andere daraus lernen können.
                                          • Massenstart der digitalen Dienstleistungen: einheitliches Login, elektronischer Briefkasten, Signatur, Payment – wie ein gemeinsames Zielbild für Bürgerinnen und Bürger entsteht.
                                          • E-Collecting als Schweizer Pionierprojekt: rund acht Jahre Vorarbeit, ein politisch gestützter Kompromiss und die Frage, woran sich Erfolg messen lässt – und wann ein Pilot auch scheitern darf.
                                          • KI in der öffentlichen Hand: Warum die Lücke zwischen technologischem Tempo und Verwaltungsrealität wächst – und welches Framework jetzt fehlt.
                                          • Digitalisierung als Organisationsentwicklung: warum es Allrounder mit Frustrationstoleranz braucht – und nicht nur Technikerinnen und Techniker.
                                          • Take-Aways aus dem Gespräch: Digitalisierung der öffentlichen Hand ist kein Technikprojekt – sie braucht Durchhaltewillen, Lust am Gestalten und vor allem müssen die Menschen mit auf den Weg genommen werden.
                                          • Über den Gast

                                            Benedikt van Spyk leitet seit 2020 die Staatskanzlei des Kantons St. Gallen. Als Jurist mit Affinität fürs Digitale versteht er sich als «Transmissionsriemen» zwischen Politik, Verwaltung, Technik und Recht. Er treibt im Kanton St. Gallen unter anderem das E-Government-Gesetz, die strategischen E-Government-Basis-Services sowie das schweizweite Pionierprojekt E-Collecting voran.

                                            Über «Auftrag: Digital.»

                                            «Auftrag: Digital.» ist der CMI Podcast zur Digitalisierung der öffentlichen Hand in der Schweiz. Host Mathias Fontana spricht mit Menschen aus Gemeinden, Städten, Schulen, Archiven und Kantonen, die diesen Auftrag täglich gestalten. Echte Erfahrungen, ehrliche Einblicke, konkrete Lösungen – aus der öffentlichen Hand für die öffentliche Hand.

                                            Mitreden, weitergeben, dranbleiben

                                            Diese Folge lebt vom Austausch. Wir freuen uns über deine Fragen, Inputs und Rückmeldungen:

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                                              • Kanton St. Gallen – Staatskanzlei: www.sg.ch/staatskanzlei
                                              • E-Government im Kanton St. Gallen: https://www.sg.ch/politik-verwaltung/departemente-und-staatskanzlei/staatskanzlei/e-government-services.html
                                              • Bericht «Unterschriften sammeln mit E-Collecting»: https://www.berichte.sg.ch/geschaeftsbericht-der-regierung-2025/berichte/staatskanzlei/unterschriften-sammeln-mit-e-collecting.html
                                              • Alle Folgen und weitere Informationen: https://www.cmi.ch/podcast
                                              • Links zu Social Media
                                                • Benedikt van Spyk auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/benedikt-van-spyk-98379337/
                                                • Mathias Fontana auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/mathias-fontana
                                                • CMI auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/cm-informatik-ag/
                                                • CMI auf Kununu: https://www.kununu.com/ch/cm-informatik
                                                • CMI auf YouTube: https://www.youtube.com/@cminformatik
                                                • CMI auf Instagram: https://www.instagram.com/cminformatik/
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                                                • 32 min
                                                • Trailer
                                                  Der CMI Podcast für alle, die Digitalisierung in der öffentlichen Hand mutig gestalten.

                                                  Herzlich Willkommen zu «Auftrag: Digital.», dem CMI Podcast, in welchem wir hinter die Kulissen der Digitalisierung im öffentlichen Sektor in der Schweiz schauen.

                                                  In jeder Folge begrüsst Host Mathias Fontana Gäste, die diesen Wandel aktiv gestalten. Das sind Personen aus Gemeinden, Städten, Schulen, Archiven oder Kantonen. Wir sprechen mit ihnen über die Herausforderungen, den politischen Druck und die knappen Ressourcen, mit denen sie täglich umgehen müssen. Wir entdecken, was auf dem Weg zur Digitalen Verwaltung wirklich funktioniert und was nicht. Es geht dabei um echte Erfahrungen und erlebte Beispiele. Wir zeigen motivierende Einblicke und Lösungen, die inspirieren.

                                                  Mehr dazu auch auf www.cmi.ch/podcast

                                                  2 min

                                                About Auftrag: Digital.

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                                                Der CMI Podcast für alle, die Digitalisierung in der öffentlichen Hand mutig gestalten.