Welche
Sprache sprichst Du? Welsche Worte berühren? Viele Worte, die wir
heute gebrauchen wirken abgenutzt. Das „Wort“ steht im
Mittelpunkt des Evangeliums heute, am zweiten Sonntag der
Weihnachtszeit. Im Anfang war das Wort und Gott war das Wort und
alles ist durch das Wort geworden. Sprache, Worte können Leben
erschaffen, helfen, geben Trost, geben Kraft, geben Mut – wenn sie
nicht abgenutzt, viel zu oft gesprochen werden. Spreche ich eine
Sprache, die Worte benutzt, aber nicht mehr berührt? Ein Impuls von
Bruder Thomas Dienberg, Professor an der PTH Münster.
[Evangelium: Johannes, Kapitel 1, Vers 1 bis 18]
Im
Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war
Gott.Im Anfang war es bei Gott. Alles ist durch das Wort
geworden, und ohne das Wort wurde nichts, was geworden ist. In ihm
war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. Und das
Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht
erfasst. Es trat ein Mensch auf, der von Gott gesandt war; sein Name
war Johannes. Er kam als Zeuge, um Zeugnis abzulegen für das Licht,
damit alle durch ihn zum Glauben kommen. Er war nicht selbst das
Licht, er sollte nur Zeugnis ablegen für das Licht. Das wahre Licht,
das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt. Er war in der Welt,
und die Welt ist durch ihn geworden, aber die Welt erkannte ihn
nicht. Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf.
Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden,
allen, die an seinen Namen glauben, die nicht aus dem Blut, nicht aus
dem Willen des Fleisches, nicht aus dem Willen des Mannes, sondern
aus Gott geboren sind. Und das Wort ist Fleisch geworden und hat
unter uns gewohnt, und wir haben seine Herrlichkeit gesehen, die
Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater, voll Gnade und Wahrheit.
Johannes legte Zeugnis für ihn ab und rief: Dieser war es, über den
ich gesagt habe: Er, der nach mir kommt, ist mir voraus, weil er vor
mir war. Aus seiner Fülle haben wir alle empfangen, Gnade über
Gnade. Denn das Gesetz wurde durch Mose gegeben, die Gnade und die
Wahrheit kamen durch Jesus Christus. Niemand hat Gott je gesehen. Der
Einzige, der Gott ist und am Herzen des Vaters ruht, er hat Kunde
gebracht.
Quelle:
Evangelien
für die Sonntage:
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