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Fast jede und jeder kennt das wahrscheinlich: Man fährt mit dem Auto in eine neue Stadt, und plötzlich steht auf dem Ortsschild unter dem Stadtnamen noch der Name einer anderen Stadt, manchmal Hunderte oder sogar Tausende Kilometer entfernt. Aber was hat es damit eigentlich auf sich? Genau das schauen wir uns in dieser Episode an. Wenn wir an Außenpolitik denken, haben wir meistens Staaten, Regierungen und Botschaften vor Augen. Aber was ist eigentlich mit Städten? Wir nehmen euch mit in die Welt der Städtediplomatie und gehen der Frage nach, warum Städte über staatliche Grenzen hinweg Beziehungen zueinander pflegen und wie sie das tun.
Zunächst klären wir, was Städtediplomatie überhaupt bedeutet: Wie führen Städte als Akteure unterhalb der staatlichen Ebene eigene Außenbeziehungen, und warum tun sie das? Wir beleuchten die historischen Wurzeln von Städtepartnerschaften als Friedensprojekte nach dem Zweiten Weltkrieg sowie ihre heutige Funktion als Plattform für Wissenstransfer, wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklungszusammenarbeit.
Um zu zeigen, wie Städtediplomatie funktioniert und wie vielfältig sie ist, widmen wir uns dann den Städtepartnerschaften von Linz. Mit 20 Partnerstädten rund um den Globus macht Linz sichtbar, wie Städtepartnerschaften in der Praxis gelebt werden – von Schulaustauschen mit Japan und Korea über kulturelle Kooperationen mit Eskişehir bis hin zu humanitären Projekten in Nicaragua. Durch die gesamte Episode begleitet uns dabei ein Interview mit Andrea Posbischek, die seit elf Jahren im Büro der Stadtregierung Linz für internationale Kontakte und Städtepartnerschaften zuständig ist und aus ihrem Arbeitsalltag erzählt, wie Städtediplomatie wirklich funktioniert.
Den Abschluss bildet die wohl drängendste Frage: Was passiert mit Städtepartnerschaften, wenn sich Staaten im Krieg befinden? Am Beispiel von Linz, Graz und Duisburg zeigen wir, wie Städte mit diesem Spannungsfeld umgehen und was dabei auf dem Spiel steht.
Eine Episode über Freundschaft und Kalkül, über Solidarität und Symbolik – und über die Frage, wie viel Weltpolitik eigentlich in einem Ortsschild steckt.
Zwei kleine Richtigstellungen:
Uns sind in der Episode zwei kleine Fehler unterlaufen, die wir hier kurz richtigstellen möchten:
Diese Episode von AUTside wurde von Emilia Dominguez-Cota, Quirin Maier, Lea Schröder, Luna Stickler, Berta Szeker und Ida van Leerdam im Rahmen der Lehrveranstaltung „Politisches System Österreichs – Vertiefung“ (Bachelorstudium Politikwissenschaft) an der Universität Innsbruck gestaltet.
Weitere Informationen zum Thema Städtediplomatie und Städte als Akteure der Weltpolitik
Andersen, U., & Pfundheller, K. (2024). Sister cities and urban diplomacy today. In C. Brélaz, T. Lau, H.-J. Schmidt & S. Weichlein (Hrsg.), Patterns in the history of polycentric governance in European cities (S. 285–298). De Gruyter.
Bregenz. (2025). Bregenz und Jaremtsche vertiefen Solidaritätspartnerschaft. https://www.bregenz.gv.at/rathaus/news/bregenz-und-jaremtsche-vertiefen-solidaritaetspartnerschaft
Büro Stadtregierung Linz. (2018). Städtepartnerschaft Linz–San Carlos (Nicaragua). Stadt Linz.
Cornago, N. (1999). Diplomacy and paradiplomacy in the redefinition of international security: Dimensions of conflict and co-operation. Regional & Federal Studies, 9(1), 40–57. https://doi.org/10.1080/13597569908421070
Duisburg am Rhein. (2022). Die Städtepartnerschaft zwischen Duisburg und Perm wurde am 15. Oktober 2007 feierlich besiegelt. https://www.duisburg.de/rathaus/rathausundpolitik/intbeziehungen/partnerschaften/perm
Fink, E.-M. (2013). Crossing borders and building bridges: Transatlantischer Austausch und wissenschaftliche Zusammenarbeit unter besonderer Berücksichtigung der langjährigen Partnerschaft zwischen der Universität Innsbruck und der University of New Orleans. University of New Orleans.
Gesemann, F., Filsinger, D., & Münch, S. (Hrsg.). (2025). Handbuch lokale Integrationspolitik. Springer VS.
Gosejohann, R. (2022). Städtepartnerschaften im Krieg. Institut für den Donauraum und Mitteleuropa. https://www.idm.at/staedtepartnerschaften-im-krieg/
Heberer, T., & Shpakovskaya, A. (2022). Städtediplomatie in den 2020er Jahren: Mehr als eine Geschichte zweier Städte. Kommunale Diplomatie und Städtepartnerschaften zwischen Deutschland, Europa und China: Implikationen für Nordrhein-Westfalen (Working Papers on East Asian Studies, Nr. 133). University of Duisburg-Essen, Institute of East Asian Studies (INEAST). https://www.econstor.eu/handle/10419/260548
James, O., & Lodge, M. (2003). The limitations of “policy transfer” and “lesson drawing” for public policy research. Political Studies Review, 1(2), 179–193. https://doi.org/10.1111/1478-9299.t01-1-00003
Marsden, G., Frick, K. T., May, A. D., & Deakin, E. (2011). How do cities approach policy innovation and policy learning? A study of 30 policies in Northern Europe and North America. Transport Policy, 18(3), 501–512. https://doi.org/10.1016/j.tranpol.2010.10.006
Mocca, E. (2020). (Nearly) outside the shadow of hierarchy: An enquiry into the teleology of municipal paradiplomacy in the EU. The Hague Journal of Diplomacy, 15(3), 303–328.
Österreichische Forschungsstiftung für Entwicklungshilfe (ÖFSE). (2003). Länderprofil Nicaragua.
Schirrmeister, B. (2022). Städte führen keine Kriege. taz. https://taz.de/Kommunaldiplomatie-jetzt/!5839942/
Sister Cities Program. (o. J.). Sister Cities Program. Abgerufen am 19. Mai 2026, von https://www.wycokck.org/Government/About-WyCo-and-KCK/Sister-Cities-Program
Stadt Linz. (o. J.-a). Internationale Beziehungen der Stadt Linz. https://www.linz.at/politik/6264.php
Stadt Linz. (o. J.-b). Kansas City, Kansas (USA). https://www.linz.at/politik/6378.php
Stadt Linz. (o. J.-c). Partnerstädte und Freundschaftsstädte rund um die Welt. https://www.linz.at/politik/6264.php
Ude, C. (2012). Städte als außenpolitische Akteure. Zeitschrift für Außen- und Sicherheitspolitik, 5(1), 11–18. https://doi.org/10.1007/s12399-011-0238-z
Vorarlberger Landeskrankenhäuser. (2026). Krankenhauspartnerschaft zwischen Bregenz und Jaremtsche offiziell verkündet. https://www.landeskrankenhaus.at/news/krankenhauspartnerschaft-zwischen-bregenz-und-jaremtsche-offiziell-verkuendet
Danke an das ORF-Archiv für das Einräumen der Rechte zur Verwendung der O-Ton-Ausschnitte in der Intro-Sequenz.
Episodenbild: Partnerstädte der Stadt Opole von Daviidos, lizenziert unter CC BY-SA 3.0. Bearbeitet von AUTside; das Episodenbild steht ebenfalls unter CC BY-SA 3.0.
Was passiert, wenn eine europaweite Megadürre auf hybride Bedrohungen trifft und kritische Infrastrukturen gleichzeitig unter Druck geraten?
In einem Seminar zur Außenpolitik haben sich Studierende des Masterstudiums Politikwissenschaft an der Universität Innsbruck mit der Frage beschäftigt, wie Staaten mit den Herausforderungen des menschengemachten Klimawandels umgehen können, welche Rolle dabei Strategiedokumente spielen und wie Klimasicherheitsstrategien für Österreich, die Schweiz, Deutschland und Finnland aussehen könnten. Die Aufgabe im Seminar: eine eigene Klimasicherheitsstrategie für das jeweilige Land zu entwickeln. Diese Episode unterzieht die Ergebnisse einem Stresstest – dem Szenario eines komplexen Extremwetterereignisses im Europa des Jahres 2050.
Zu Beginn führt die Episode in die Klima- und Sicherheitspolitik ein und erklärt, weshalb die Folgen des Klimawandels längst nicht mehr nur ein ökologisches, sondern auch ein außen-, sicherheits- und wirtschaftspolitisches Thema sind. Anschließend werden die vier nationalen Strategien vorgestellt und ihre jeweiligen Stärken sowie unterschiedlichen Ausgangslagen beleuchtet.
Im Zentrum der Episode steht dann das fiktive Zukunftsszenario 2050: Eine europaweite Megadürre, massive Extremwetterereignisse und hybride Bedrohungen setzen Staaten und ihre kritische Infrastruktur enorm unter Druck. Vier Studierende diskutieren, wie ihre im Seminar entwickelten Strategien unter diesen Bedingungen bestehen können – und sprechen dabei über Versorgungssicherheit, kritische Infrastruktur, Lieferketten, Energieversorgung, Desinformation und internationale Zusammenarbeit.
Eingeordnet wird das Ganze von Prof. Dr. Franz Eder, der die Strategien aus heutiger Perspektive analysiert, ihre Stärken und Schwächen bewertet und den Bezug zur aktuellen Forschung herstellt.
Eine Episode über Klimarisiken, geopolitische Herausforderungen und die Frage, wie Staaten ihre Resilienz stärken können, um den sicherheitspolitischen Herausforderungen der Zukunft erfolgreich zu begegnen.
Es sprechen Daniel Larch (Schweiz), Stefan Steger (Österreich), Ludwig Lindner (Deutschland), Lea Northdurfter (Finnland) und Franz Eder. Die Episode wird von Sophia Quirchmair moderiert.
Die vier Klimasicherheitsstrategien, die von den Studierenden im Rahmen des Seminars erstellt wurde, kann man sich hier durchlesen:
Weitere Infos zum Thema Klimawandel, Sicherheit und Außenpolitik:
Buhaug, Halvard und Nina von Uexkull. 2021. "Vicious Circles: Violence, Vulnerability, and Climate Change." Annual Review of Environment and Resources 46(1): 545–68. [https://doi.org/10.1146/annurev-environ-012220-014708].
Busby, Joshua. 2018. "Warming World: Why Climate Change Matters More Than Anything Else." Foreign Affairs 97(4): 49–55.
Busby, Joshua W. 2022. States and Nature: The Effects of Climate Change on Security. Cambridge: Cambridge University Press. [https://doi.org/10.1017/9781108957922].
Ingólfsdóttir, Auður H. 2014. "Environmental Security and Small States." In Clive Archer, Alyson J. K. Bailes und Anders Wivel. Hrsg. Small States and International Security: Europe and Beyond. Routledge Advances in International Relations and Global Politics 115: 80–92. London und New York, NY: Routledge. [https://doi.org/10.4324/9781315798042].
Danke an das ORF-Archiv für das Einräumen der Rechte zur Verwendung der O-Ton-Ausschnitte in der Intro-Sequenz.
Diese Episode widmet sich der österreichischen Außenwirtschaftspolitik am Beispiel der Gasversorgung und der Folgen des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine.
Zunächst erläutert die Episode die Grundlagen der Außenwirtschaftspolitik und geht der Frage nach, welche Bedeutung sie für eine kleine und stark in die Europäische Union integrierte Volkswirtschaft wie Österreich hat. Danach zeichnet sie die Entwicklung der österreichischen Energiebeziehungen zu Russland nach und erklärt, weshalb wirtschaftliche Interdependenz über Jahrzehnte als Garant für Stabilität galt und welche Auswirkungen der Angriffskrieg Russlands auf die österreichische Energieversorgung hatte. Die Episode beleuchtet die Reaktionen Österreichs und der Europäischen Union und zeigt, welche Rolle Diversifizierung, Versorgungssicherheit und strategische Resilienz in der Außenwirtschaftspolitik spielen.
Den Abschluss bildet ein Interview mit Dr. Carola Millgramm, Leiterin der Gasabteilung der E-Control Austria. Sie gibt Einblicke in die Entwicklung des österreichischen Gasmarktes und erläutert die Herausforderungen der österreichischen Energieversorgung seit 2022.
Eine Episode über wirtschaftliche Interdependenz, geopolitische Risiken und die Frage, wie Außenwirtschaftspolitik zur Sicherung wirtschaftlicher Handlungsfähigkeit beitragen kann.
Weitere Infos zum Thema Außenwirtschaftspolitik, Geoökonomie und Energiepolitik:
European Commission. 2022. REPowerEU: Affordable, Secure and Clean Energy for Europe. [https://commission.europa.eu/topics/energy/repowereu_en].
Farrell, Henry und Abraham L. Newman. 2019. "Weaponized Interdependence: How Global Economic Networks Shape State Coercion." International Security 44(1): 42–79. [https://doi.org/10.1162/isec_a_00351].
Felbermayr, Gabriel, Yvonne Wolfmayr, Susanne Bärenthaler-Sieber et al. 2022. Strategische Außenwirtschaftspolitik 2030 – Wie kann Österreich geoökonomische Konzepte nützen? WIFO Studie Nr. 69805. [https://www.wifo.ac.at/publication/70524/].
Pepe, Maria Jacopo. 2025. "Energiepolitik in der geoökonomischen Zeitenwende: Die EU zwischen Markt und Macht." In Hanns Günther Hilpert und Sascha Lohmann. Hrsg. Mehr Macht, weniger Markt – Denken und Handeln in der geoökonomischen Zeitenwende. Berlin: Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP). [https://www.swp-berlin.org/publications/products/studien/2025S16_GeooekonomischeZeitenwende.pdf].
Sprecher:innen: Elena Auer, Niklas Beck und Leander Höretzeder.
Diese Episode von AUTside wurde von Elena Auer, Niklas Beck, Christian Gessl, Mathis Gronau, Leander Höretzeder, Hagen Mattias Schultz und Phil Vietmeier im Rahmen der Lehrveranstaltung „Politisches System Österreichs – Vertiefung" (Bachelorstudium Politikwissenschaft) an der Universität Innsbruck gestaltet.
Danke an das ORF-Archiv für das Einräumen der Rechte zur Verwendung der O-Ton-Ausschnitte in der Intro-Sequenz.
Diese Episode blickt hinter die Kulissen von Österreichs Kandidatur für einen nicht-ständigen Sitz im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen für die Periode 2027/28.
Zunächst erklärt die Episode, wie der Sicherheitsrat funktioniert, warum ein nicht-ständiger Sitz so begehrt ist und wie die Wahl zum nicht-ständigen Mitglied abläuft. Außerdem geht sie der Frage nach, wie die zehn nicht-ständigen Mitglieder auch ohne Vetorecht Einfluss nehmen können.
Ein weiterer Schwerpunkt ist Österreichs Geschichte im Sicherheitsrat: Die Episode blickt auf frühere Mitgliedschaften zurück und beleuchtet die aktuelle Kandidatur.
Den Abschluss bildet ein Interview mit dem österreichischen Botschafter bei den Vereinten Nationen in New York, Gregor Kößler. Er gewährt einen spannenden Einblick in die diplomatischen Aktivitäten Österreichs im Rahmen der Kandidatur.
Eine Episode über Macht und Mehrheiten, über stille und stetige Diplomatie – und über die Frage, wie viel Einfluss ein Kleinstaat in einem Gremium der Großmächte tatsächlich entfalten kann.
Weitere Infos zum Thema UN-Sicherheitsrat und Österreichs Aktivitäten als nicht-ständiges Mitglied:
Ann-Marie Ekengren und Ulrika Möller. 2019. "Campaigning for an Elected Seat in the UN Security Council." In Nico J. Schrijver und Niels M. Blokker. Hrsg. Elected Members of the Security Council: Lame Ducks or Key Players? Leiden: Brill |Nijhoff, 18-48. https://doi.org/10.1163/9789004425392_005.
Eduards Gailišs. 2023. "Small Powers as Non-Permanent Members of the United Nations Security Council: A Case Study of the Baltic States." Security and Defence Quarterly 45(1), 33–54. https://doi.org/10.35467/sdq/172983.
Adam Lupel und Lauri Mälksoo. 2019. "Necessary Voice: Small States, International Law, and the UN Security Council." International Peace Institute, https://www.ipinst.org/wp-content/uploads/2019/04/1904_A-Necessary-Voice_Final.pdf.
Jim McLay. 2011. "Making a Difference: The Role of a Small State at the United Nations." Juniata Voices, Nr. 11: 121. https://www.juniata.edu/offices/juniata-voices/past-version/media/mclay-making-a-dif.pdf.
Baldur Thorhallsson. 2012. "Small States in the UN Security Council: Means of Influence?" The Hague Journal of Diplomacy 7 (2): 135–60. https://doi.org/10.1163/187119112X628454.
Diese Epsiode von AUTside wurde von Katharina Eder im Rahmen der Lehrveranstaltung "Politisches System Österreichs - Vertiefung" (Bachelor Programm Politikwissenschaft) an der Universität Innsbruck gestaltet.
Danke an das ORF-Archiv für das Einräumen der Rechte zur Verwendung der O-Ton-Auschnitte in der Intro-Sequenz.
Weitere Infos zum Thema Nation Branding:
Knops, Nadya. 2025. Österreichs Image im Wandel der Zeit: Eine Fallstudie zur Untersuchung der zeitlichen Stabilität von Länderimages. Wiesbaden: Springer VS Verlag. https://doi.org/10.1007/978-3-658-49197-0.
Prantner, Christoph. 2014. "Nation Branding – Die (Selbst-)Wahrnehmung Österreichs als Brückenbauer." Strategie und Sicherheit, 1, S. 731–38. https://doi.org/10.7767/sus-2014-0163.
Schmuck, Alena. 2012. „Interview mit Simon Anholt - Erfinder der Nation Brand.“ The Gap, 24. September. https://thegap.at/ein-malerisches-europaeisches-nebengewaesser/.
Andreas Stadler. 2023. "Auslandskulturpolitik." In Martin Senn, Franz Eder und Markus Kornprobst. Hrsg. Handbuch Außenpolitik Österreichs. Springer VS, Wiesbaden: 269–283. https://doi.org/10.1007/978-3-658-37274-3_13
Viktorin, Carolin, Jessica C. E. Gienow-Hecht, Annika Estner, und Marcel K. Will. Hrsg. 2018. Nation Branding in Modern History. New York, NY; Oxford: Berghahn Books.
Diese Epsiode von AUTside wurde von Manuel Zippl im Rahmen der Lehrveranstaltung "Politisches System Österreichs - Vertiefung" (Bachelor Programm Politikwissenschaft) an der Universität Innsbruck gestaltet.
Danke an das ORF-Archiv für das Einräumen der Rechte zur Verwendung der O-Ton-Auschnitte in der Intro-Sequenz.
Kultur spielt in der Außenpolitik Österreichs eine wichtige Rolle - dann und wann wird von Österreich gar als "kulturelle Großmacht" gesprochen. Den Stellenwert der Kultur in der und für die Außenpolitik erkennt man vor allem auch daran, dass Österreich über ein eigenes Strategiepapier zur sogenannten "Auslandskulturpolitik" verfügt und weltweit eine Reihe von Kulturforen und anderen Kultureinrichtungen unterhält. Warum Auslandskulturpolitik wesentlich mehr ist als Mozartkugeln und Lippizaner, warum sie gerade auch in nicht-demokratischen Staaten eine wichtige Wirkung entfalten kann und wie sie praktisch gestaltet wird, sehen wir uns in dieser Episode von AUTside an.
Das Strategiepapier zur Auslandskulturpolitik kann man unter dem folgenden Link downloaden: https://www.bmeia.gv.at/kf-teheran/das-kulturforum/auslandskulturpolitik
Weitere Infos zum Thema Auslandskulturpolitik und "cultural diplomacy" gibt es hier:
Emil Brix. 2013. "Austrian Cultural and Public Diplomacy After the End of the Cold War." In Günter Bischof und Ferdinand Karlhofer. Hrsg. Austria’s International Position after the End of the Cold War. New Orleans, LA: University of New Orleans Press, 95-107. https://doi.org/10.2307/j.ctt1n2txd9.6
David Clarke. 2020. "Cultural Diplomacy." In Renee Marlin-Bennett. Hrsg. Oxford Research Encyclopedia of International Studies. Oxford: Oxford University Press. https://doi.org/10.1093/acrefore/9780190846626.013.543.
Peter Kampits. 1990. Die Auslandskulturpolitik Österreichs: Konzepte, Strukturen, Perspektiven. Wien: Braumüller.
Andreas Stadler. 2023. "Auslandskulturpolitik." In Martin Senn, Franz Eder und Markus Kornprobst. Hrsg. Handbuch Außenpolitik Österreichs. Springer VS, Wiesbaden: 269–283. https://doi.org/10.1007/978-3-658-37274-3_13
Karl-Gerhard Straßl. 2001. Kulturpolitik des Bundes: Die kulturpolitische Situation in Österreich im Spannungsfeld zwischen Gestalten und Verwalten. Wien: Braumüller.
Diese Epsiode von AUTside wurde von Maximilian Dresen im Rahmen der Lehrveranstaltung "Politisches System Österreichs - Vertiefung" (Bachelor Programm Politikwissenschaft) an der Universität Innsbruck gestaltet.
Danke an das ORF-Archiv für das Einräumen der Rechte zur Verwendung der O-Ton-Auschnitte in der Intro-Sequenz
Österreich ist der Sitz von vielen internationalen Organisationen - allen voran natürlich der Vereinten Nationen, die einen ihrer vier Amtssitze (neben New York, Genf und Nairobi) in Wien haben. Aber auch die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) und das Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) haben ihren Sitz in Wien. Aber wie funktioniert die Ansiedelung internationaler Organisationen eigentlich, was haben Dinge wie Steuern und Schulen damit zu tun und wie lebt es sich als Mitarbeiter einer internationalen Organisation in Österreich? Mit diesen Fragen beschäftigen wir uns in der Episode von AUTside zur Amtssitzpolitik.
Weitere Infos zum Thema internationale Organisationen in Wien und Ansiedelung internationaler Organisationen im Allgemeinen:
Jodok Troy. 2023. "Amtssitzpolitik." In Martin Senn, Franz Eder und Markus Kornprobst. Hrsg. Handbuch Außenpolitik Österreichs. Springer VS, Wiesbaden: 241-267. https://doi.org/10.1007/978-3-658-37274-3_12
Angus Robertson. 2021. Vienna: The International Capital. Edinburgh: Birlinn.
Elisabeth Röhrlich. 2022. Inspectors for Peace: A History of the International Atomic Energy Agency. Baltimore, MD: Johns Hopkins University Press.
Rosa Sara Groen. 2016. "The policy of attraction. Comparing three cities on their policy toward international and nongovernmental organizations: The Hague, Geneva and Vienna." Urban Research & Practice, 9(3), 250–274. https://doi.org/10.1080/17535069.2016.1174291.
Diese Epsiode von AUTside wurde von Amelie Gehrer und Emma Schaber im Rahmen der Lehrveranstaltung "Politisches System Österreichs - Vertiefung" (Bachelor Programm Politikwissenschaft) an der Universität Innsbruck gestaltet.
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In dieser Episide von AUTside beschäftigen wir uns mit Strategien in der Außen- und Sicherheitspolitk, sogenannten "grand strategies". Wir erklären, warum und wie Staaten solche Strategien entwickeln und warum sie gerade für Kleinstaaten wichtig sind. Außerdem erfahren wir, wie es um die neue Sicherheitsstrategie Österreichs steht.
Weitere Infos zu Thema "grand strategies":
Thierry Balzacq, Peter Dombrowski und Simon Reich. 2019. Comparative Grand Strategy: A Framework and Cases.Oxford: Oxford University Press.
Anders Wivel. 2021: "The Grand Strategies of Small States." in Thierry Balzacq und Ronald R. Krebs. Hrsg. The Oxford Handbook of Grand Strategy, Oxford: Oxford University Press, 490–505.https://doi.org/10.1093/oxfordhb/9780198840299.013.32.
Martin Senn. 2023. “Strategieentwicklung in der Außen- und Sicherheitspolitik Österreichs.” in Risikobild 2024: Welt aus den Fugen. Wien: Bundesministerium für Landesverteidigung, 233-238. https://www.bmlv.gv.at/pdf_pool/publikationen/risikobild2024.pdf.
Diese Epsiode von AUTside wurde von Maximilian Berloffa, Annalena Haller und Jörd Schmieder im Rahmen der Lehrveranstaltung "Politisches System Österreichs - Vertiefung" (Bachelor Programm Politikwissenschaft) an der Universität Innsbruck gestaltet.
Danke an das ORF-Archiv für das Einräumen der Rechte zur Verwendung der O-Ton-Auschnitte in der Intro-Sequenz.
Welche Herausforderungen für die Sicherheit Österreichs und welche Möglichkeiten für die Gestaltung österreichischer Sicherheitspolitik gibt es? In dieser Episode von AUTside erklären wir, dass (Un)Sicherheit mittlerweile viele Bereiche betrifft, wie etwa die Versorgung mit Energie oder auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Und wir besprechen, welche Optionen Österreich im Bereich der militärischen Sicherheit hat.
Weitere Infos zu den Themen (umfassende) Sicherheit und Sicherheitspolitik:
Franz Eder. 2023. Sicherheitspolitik, in: Martin Senn, Franz Eder und Markus Kornprobst. Hsrg. Handbuch Außenpolitik Österreichs, Wiesbaden: Springer VS, 285-306. https://doi.org/10.1007/978-3-658-37274-3_14.
Johann Frank. 2023. Das Österreichische Bundesheer, in: Martin Senn, Franz Eder und Markus Kornprobst. Hsrg. Handbuch Außenpolitik Österreichs, Wiesbaden: Springer VS, 163-185. https://doi.org/10.1007/978-3-658-37274-3_8.
Peter Hough, Bruce Pilbeam und Wendy Stokes. 2021. International Security Studies: Theory and Practice, London: Routledge.
Christopher S. Browning. 2013. International Security: A Very Short Introduction. Oxford: Oxford University Press.
Diese Epsiode von AUTside wurde von Felix Moosmann und Gregor Salinger im Rahmen der Lehrveranstaltung "Politisches System Österreichs - Vertiefung" (Bachelor Programm Politikwissenschaft) an der Universität Innsbruck gestaltet.
Danke an das ORF-Archiv für das Einräumen der Rechte zur Verwendung der O-Ton-Auschnitte in der Intro-Sequenz.
Kann ein Kleinstaat wie Österreich etwas in der Welt bewegen? In dieser Episode von AUTside gehen wir der Frage nach und erkunden, was Kleinstaatlichkeit für Österreich bedeutet. Erfahre, wie Österreich trotz seiner Größe eine Rolle auf der internationalen Bühne spielt, welchen Stellenwert Diplomatie dabei einnimmt und was Atomwaffen damit zu tun haben.
Weitere Infos zu den Themen Kleinstaatlichkeit und Humanitäre Rüstungskontrolle:
Godfrey Baldacchino und Anders Wivel. 2020. Handbook on the Politics of Small States. Cheltenham: Edward Elgar Publishing.
Alexander Kmentt. 2023. Abrüstungs-, Rüstungskontroll- und Nichtverbreitungspolitik, in: Martin Senn, Franz Eder und Markus Kornprobst. Hsrg. Handbuch Außenpolitik Österreichs, Wiesbaden: Springer VS, 323-344. https://doi.org/10.1007/978-3-658-37274-3_16.
Alexander Kmentt. 2021. The Treaty Prohibiting Nuclear Weapons: How it was Achieved and Why it Matters. London: Routledge.
Diese Epsiode von AUTside wurde von Laurentin Voit, Julia Plewka und Johanna Rieder im Rahmen der Lehrveranstaltung "Politisches System Österreichs - Vertiefung" (Bachelor Programm Politikwissenschaft) an der Universität Innsbruck gestaltet.
Danke an das ORF-Archiv für das Einräumen der Rechte zur Verwendung der O-Ton-Auschnitte in der Intro-Sequenz.
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