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Die KI berät, Jan Viebig entscheidet: Für den Gründer von JVInvest Partners bleibt jede Aktie im Depot eine menschliche Entscheidung. In "AXIA - Vermögen im Flow" mit Peter Heinrich erklärt er, warum Umsatzwachstum allein keinen Wert schafft. Entscheidend sind Wettbewerbsvorteile, Kapitalrenditen oberhalb der Kapitalkosten und ein vernünftiger Kaufpreis. CoreWeave meidet er wegen hoher Investitionen und negativer freier Cashflows. SK Hynix überzeugt seine Modelle dagegen mit wachsenden Gewinnen und knappen KI-Speicherlösungen. Palantir beobachtet er wegen der hohen Bewertung als möglichen Short-Kandidaten. Mehrere KI-Modelle liefern gemeinsam eine Aktienrangliste, Viebig prüft Daten und Bewertung selbst. Ein kompletter Modelllauf dauert über 14 Stunden, umgesetzt werden die Entscheidungen montags. Trumps nächste Äußerung kann auch die KI nicht vorhersagen. Deshalb sollen Risikomodelle Klumpenrisiken erkennen und begrenzen. Sein Maßstab: Rendite im Verhältnis zum eingegangenen Risiko. Und sein Grundsatz aus "Ein kleines Vermögen für alle" gilt auch ohne Algorithmen: Nur investieren, wenn man die Anlage versteht.
Wellenreiten statt Glaskugel, wie QuantMate KI-Signale für Axia berechnet. Dr. Michael Geke, CEO von QuantMate, spricht im Axia-Podcast Vermögen im Flow über einen Baustein, der im modernen Asset-Management immer wichtiger wird. KI-basierende Handelssignale: QuantMate liefert die Modelle und Handelssignale, und Axia verantwortet die Umsetzung im Portfolio. "Für uns liegt unsere Spezialisierung darauf, dass wir uns nicht mit den langfristigen Trends einer Aktie berechnen, sondern mit den Wellenbewegungen dieser Aktie auf dem Weg zu diesem langfristigen Punkt vielleicht hin." Was kann KI im Asset Management leisten? "Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Quantmodellen zur Steuerung von Finanzprodukten, zur Optimierung von Anlagestrategien, zur Verbesserung von Anlagestrategien leistet einen unschätzbaren und wichtigen Baustein, um Alpha zu generieren und Risiken zu minimieren."
Der "Vermögen im Flow"-Podcast, heute: Riester geht in Rente, das Altersvorsorgedepot soll ab 2027 mehr Kapitalmarkt in die private Vorsorge bringen. Thomas Mitroulis von AXIA Asset Management sieht darin einen Paradigmenwechsel: weg von teuren Garantien, hin zu Fonds, ETFs und Renditechancen. Besonders attraktiv sind die Förderung von bis zu 540 Euro jährlich, bis zu 300 Euro je Kind und die steuerfreie Ansparphase. Gewinne und Umschichtungen bleiben zunächst unversteuert, der Zinseszinseffekt kann dadurch stärker arbeiten. Wie mächtig Zeit ist, zeigt Mitroulis mit einer Modellrechnung: Wer mit 20 Jahren 1.800 Euro jährlich einzahlt und im Schnitt 6 % Rendite erzielt, könnte bis 65 auf rund 530.000 Euro kommen. Zehn Jahre später gestartet, wären es nur rund 276.000 Euro. Sein Fazit: Früh anfangen lohnt sich, aber auch mit 50 ist es nicht zu spät. Bestehende Riester-Verträge können grundsätzlich weitergeführt oder in die neue Produktwelt übertragen werden.
"60 ist das neue 39 - aber nicht beim Nachfolgeplan" - Was passiert, wenn der Vermögensverwalter selbst älter wird? In "AXIA - Vermögen im Flow" spricht Peter Heinrich mit Wantanie Rose von AXIA über ein Thema, das viele lieber auf später verschieben: die eigene Unternehmensnachfolge als Vermögensverwalter. Rose sagt klar: Das Thema brennt. Über 40 % der inhabergeführten Vermögensverwalter sind bereits über 60, doch zwischen schlechtem Gewissen, Lebenswerk und Kundenverantwortung bleibt die Entscheidung oft liegen. Dabei hängt der Kunde nicht am Logo, sondern am Menschen, fast wie beim Hausarzt fürs Vermögen. Der Druck steigt zusätzlich durch Regulierung, IT, Geldwäsche, KYC (Know Your Customer), MiFID und DORA. Gerade kleine Häuser verlieren dadurch Zeit für das, was sie eigentlich ausmacht: Kunden beraten. Roses Botschaft: Nicht erst beim Herzinfarkt losrennen. Eine gute Übergabe braucht Jahre, Chemie vor Excel, gemeinsame Kundentermine und einen Staffelstab, der nicht hektisch durchs Depot stolpert.
"In Zeiten vollkommener Unsicherheiten sind Sachwerte wieder en vogue." Vertrauensanker und "sicherer Hafen" ist unverändert Gold, die "ultimative und einzige Währung, die kein Emittentenrisiko mit sich bringt", so Thomas Hellener von AXIA Asset Management. "Das klassische 60-40-Portfolio ist aus unserer Sicht tot." Beschränken muss sich der AXIA Wertefonds jedoch nicht, das Anlageuniversum ist mit Gold, Silber (beides auch in physischer Form - eingelagert bei der BayernLB), Uran, Kupfer, Dividendenaktien, Minenwerte, Rohstoffproduzenten, Immobilien, Cash und sogar Bitcoin limitiert und breit aufgestellt. "Wir erwarten in den kommenden Jahren einen Rohstoff-Superzyklus. Meist sind wir in großkapitalisierten Unternehmen investiert." Gewinnmitnahmen und Neupositionierungen wie jüngst bei Silber sind in diesem Kreislauf nicht ausgeschlossen.
Willkommen bei AXIA - Vermögen im Flow.
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