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Dieses Gespräch ist Teil einer 4-teiligen Interview-Reihe mit Sebastian Püttmann (Pütti).
Das komplette Interview dauerte rund zwei Stunden und wurde bewusst in vier Episoden à ca. 30 Minuten aufgeteilt – damit jeder Whisky, jede Geschichte und jeder Gedanke Raum bekommt.
In Teil 2 wird es näher. Erdiger. Und irgendwie… vertrauter.
Wir landen zuerst nicht in Schottland – sondern bei uns. In Deutschland.
Und wir sprechen offen über das, was viele denken, aber selten differenziert aussprechen:
Deutscher Whisky kann enttäuschen.
Aber deutscher Whisky kann auch überraschen. Richtig positiv.
Im Glas steht ein Dram aus dem Schwarzwald: Black Forest Single Malt (Rothaus Whisky / Destillerie Kammer-Kirsch) – ein Whisky, der zeigt, was möglich ist, wenn man nicht versucht, „Schottland zu kopieren“, sondern den eigenen Stil findet.
Wir reden über kleine Pot Stills, über Bier als Grundlage, über Fermentation und darüber, wie man verhindert, dass Whisky auf Obstbrand-Anlagen nach Obstler schmeckt.
Und dann wird’s plötzlich groß: Warehouse, 900+ Fässer, ein ältestes Fass Richtung 18 Jahre – das ist keine Spielerei mehr. Das ist ernstzunehmende Whisky-Arbeit.
Und genau in diesem Moment biegen wir ab – zurück nach Schottland.
Zu einer Brennerei, die für mich nicht nur Whisky ist, sondern Erinnerung: Tomatin.
Tomatin ist für mich emotional, weil es die erste Flasche war, die ich mir jemals selbst gekauft habe.
Und plötzlich sitzen wir da – und sprechen über Oldschool-Charme, alte Schaltpulte, lange Fermentation (ja, richtig lang), über Palo-Cortado-Fässer, über Finish-Längen, die eigentlich schon eigene Kapitel sind.
Und über dieses besondere Gefühl, wenn ein Whisky nicht einfach „Sherry“ ist – sondern eine Dramaturgie aus Holz, Tanninen, Nussigkeit und Länge.
Dazu kommt eine der faszinierendsten Seiten von Tomatin:
Das „Dorf“ auf dem Gelände. Mitarbeiter, die dort wohnen – mit Familien. Und Mieten, die man zweimal lesen muss.
Whisky als Lebenswelt. Nicht als Produkt.
Am Ende bleibt dieses Gefühl:
Du trinkst nicht nur.
Du hörst zu.
Und du merkst, warum manche Brennereien nicht nur Spirit produzieren – sondern Geschichte.
Deutscher Whisky ohne Klischee: Warum Vergleich mit Scotch unfair ist
Rothaus Whisky / Black Forest Single Malt: Bierbasis, Pot Stills & Stilfindung
Lagerung in alten Eiskellern & 900+ Fässer Warehouse
Tomatin: Oldschool-Produktion, lange Fermentation & „Whisky mit Rückgrat“
Palo Cortado: mystischer Sherry, Finish-Logik und aromatische Dramaturgie
Tomatin als „Dorf“: Wohnen auf dem Gelände, Tradition & lebendes Wissen
Cooper-Kunst, Fass-Qualität und warum manche Fässer nicht jeder bekommt
Diese Episode ist das zweite Kapitel unserer gemeinsamen Reise.
In Teil 3 und 4 gehen wir weiter – mit neuen Drams, neuen Perspektiven und noch tieferen Geschichten.
Schenk dir einen Dram ein.
Wir sind mittendrin.
*unbezahlte Werbung
By @whisky84gradDieses Gespräch ist Teil einer 4-teiligen Interview-Reihe mit Sebastian Püttmann (Pütti).
Das komplette Interview dauerte rund zwei Stunden und wurde bewusst in vier Episoden à ca. 30 Minuten aufgeteilt – damit jeder Whisky, jede Geschichte und jeder Gedanke Raum bekommt.
In Teil 2 wird es näher. Erdiger. Und irgendwie… vertrauter.
Wir landen zuerst nicht in Schottland – sondern bei uns. In Deutschland.
Und wir sprechen offen über das, was viele denken, aber selten differenziert aussprechen:
Deutscher Whisky kann enttäuschen.
Aber deutscher Whisky kann auch überraschen. Richtig positiv.
Im Glas steht ein Dram aus dem Schwarzwald: Black Forest Single Malt (Rothaus Whisky / Destillerie Kammer-Kirsch) – ein Whisky, der zeigt, was möglich ist, wenn man nicht versucht, „Schottland zu kopieren“, sondern den eigenen Stil findet.
Wir reden über kleine Pot Stills, über Bier als Grundlage, über Fermentation und darüber, wie man verhindert, dass Whisky auf Obstbrand-Anlagen nach Obstler schmeckt.
Und dann wird’s plötzlich groß: Warehouse, 900+ Fässer, ein ältestes Fass Richtung 18 Jahre – das ist keine Spielerei mehr. Das ist ernstzunehmende Whisky-Arbeit.
Und genau in diesem Moment biegen wir ab – zurück nach Schottland.
Zu einer Brennerei, die für mich nicht nur Whisky ist, sondern Erinnerung: Tomatin.
Tomatin ist für mich emotional, weil es die erste Flasche war, die ich mir jemals selbst gekauft habe.
Und plötzlich sitzen wir da – und sprechen über Oldschool-Charme, alte Schaltpulte, lange Fermentation (ja, richtig lang), über Palo-Cortado-Fässer, über Finish-Längen, die eigentlich schon eigene Kapitel sind.
Und über dieses besondere Gefühl, wenn ein Whisky nicht einfach „Sherry“ ist – sondern eine Dramaturgie aus Holz, Tanninen, Nussigkeit und Länge.
Dazu kommt eine der faszinierendsten Seiten von Tomatin:
Das „Dorf“ auf dem Gelände. Mitarbeiter, die dort wohnen – mit Familien. Und Mieten, die man zweimal lesen muss.
Whisky als Lebenswelt. Nicht als Produkt.
Am Ende bleibt dieses Gefühl:
Du trinkst nicht nur.
Du hörst zu.
Und du merkst, warum manche Brennereien nicht nur Spirit produzieren – sondern Geschichte.
Deutscher Whisky ohne Klischee: Warum Vergleich mit Scotch unfair ist
Rothaus Whisky / Black Forest Single Malt: Bierbasis, Pot Stills & Stilfindung
Lagerung in alten Eiskellern & 900+ Fässer Warehouse
Tomatin: Oldschool-Produktion, lange Fermentation & „Whisky mit Rückgrat“
Palo Cortado: mystischer Sherry, Finish-Logik und aromatische Dramaturgie
Tomatin als „Dorf“: Wohnen auf dem Gelände, Tradition & lebendes Wissen
Cooper-Kunst, Fass-Qualität und warum manche Fässer nicht jeder bekommt
Diese Episode ist das zweite Kapitel unserer gemeinsamen Reise.
In Teil 3 und 4 gehen wir weiter – mit neuen Drams, neuen Perspektiven und noch tieferen Geschichten.
Schenk dir einen Dram ein.
Wir sind mittendrin.
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