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Dieses Gespräch ist Teil einer 4-teiligen Interview-Reihe mit Sebastian Püttmann (Pütti).
Das komplette Interview dauerte rund zwei Stunden und wurde bewusst in vier Episoden à ca. 30 Minuten aufgeteilt – damit jeder Whisky, jede Geschichte und jeder Gedanke Raum bekommt.
Teil 3 ist das Kapitel, in dem plötzlich alles größer wird.
Nicht lauter – sondern tiefer.
Es geht um Stil-Entscheidungen, um Herkunft, um Menschen hinter dem Whisky – und um diese seltenen Abende, die man eigentlich nur „zufällig“ erlebt… und dann nie wieder vergisst.
Wir starten mit einem Dram, der schon durch seine Zahl eine Geschichte erzählt: 100 Proof – aber nicht gleich 100 Proof.
Wir sprechen über Imperial Proof vs. American Proof, über Umrechnungen, Traditionen und warum Whisky manchmal sogar in Zahlen Charakter zeigt.
Im Glas: ein 12-jähriger, sherry-getriebener Whisky (Oloroso mit einem Hauch PX), abgefüllt als „Blueprint“ für eine neue Lowlands-Destillerie westlich von Glasgow, die erst seit Mai 2025 destilliert.
Die Idee dahinter ist so simpel wie genial:
Sie bauen die Destille – und während der eigene Spirit noch reift, bringen sie einen Whisky, der genau so schmecken soll, wie ihr Stil später einmal sein wird.
Kein billiger Lückenfüller. Kein überteuertes „Wir müssen halt Umsatz machen“.
Sondern ein Statement: So wird unsere Handschrift. Punkt.
Und dann kippt die Folge – in die Art Geschichte, die du nicht planen kannst.
Bad Homburg. Weniger Trubel. Mehr Zeit.
Ein langes Gespräch mit Stewart Bowman (Arran / Isle of Arran Distillers).
Danach wieder rüber zu Andrew Ferguson (The Speyside Distillery / „Lost Distillery“-Vibes).
Und plötzlich kommt diese Nachricht:
„Was machst du Donnerstagabend in Glasgow?“
Was dann passiert, ist Whisky wie ein Geheimgang:
Du landest in einem Club, der eigentlich eine Anwaltskanzlei ist – mit einem Whisky-Kreis, der seine besten Leute einlädt.
Und dort steht David Ferguson.
Er zeigt seine ersten eigenen Abfüllungen – und mitten drin: Arran 22 Jahre, Single Cask, Bourbon Reifung, 47,2 %.
Nur 88 Flaschen.
Eine Farbe wie Cola-Schorle – aber ohne Finish, ohne Tricks.
Und ein Geschmack, der beweist, wie stark ein Destillat sein kann, wenn es wirklich gut gemacht ist:
Karamell, Praline, tropische Frucht – bei mir ganz klar Maracuja.
Und vor allem: 22 Jahre Holz, ohne bitter zu werden.
Das ist nicht nur „lecker“. Das ist Handwerk.
Zum Schluss bleiben wir auf Arran – und gehen in Stewarts Handschrift:
Ein Whisky aus der Signature Series, für Arran untypisch stark getorft: 42 ppm, 11 Jahre, rund 14.822 Flaschen.
In der Nase kräftiger als erwartet – im Mund dann überraschend weich, getragen von dieser typischen Arran-Fruchtigkeit.
Genau dieser Dram ist der Beweis, dass Torf nicht immer „Monster“ sein muss – sondern auch Eleganz haben kann.
12 Jahre · 100 Proof (Imperial Proof) · Sherry-lastig (Oloroso + etwas PX)
→ „Blueprint“-Whisky für eine neue Lowlands-Destillerie westlich von Glasgow (Destillation seit Mai 2025)
Arran 22 Jahre · Single Cask · Bourbon Reifung · 47,2 % · 88 Flaschen
→ David Ferguson Selection / aus den frühen Arran-Jahren (Destillation 1998)
Arran Signature Series (Stewart Bowman) · 11 Jahre · 42 ppm · 14.822 Flaschen
→ Torf & tropische Frucht in Balance, überraschend weich im Mund
Du willst mehr davon?
Dann schreib mir – Fragen, Gedanken, oder einfach, welcher Dram dich in dieser Folge am meisten erwischt hat.
Und wenn du beim Sample-Gewinnspiel dabei sein willst:
Mail an: [email protected] (steht auch in den Shownotes)
Warum willst du dieses Sample? Ich lose aus.
Schenk dir einen Dram ein.
Wir sind mittendrin.
*unbezahlte Werbung
By @whisky84gradDieses Gespräch ist Teil einer 4-teiligen Interview-Reihe mit Sebastian Püttmann (Pütti).
Das komplette Interview dauerte rund zwei Stunden und wurde bewusst in vier Episoden à ca. 30 Minuten aufgeteilt – damit jeder Whisky, jede Geschichte und jeder Gedanke Raum bekommt.
Teil 3 ist das Kapitel, in dem plötzlich alles größer wird.
Nicht lauter – sondern tiefer.
Es geht um Stil-Entscheidungen, um Herkunft, um Menschen hinter dem Whisky – und um diese seltenen Abende, die man eigentlich nur „zufällig“ erlebt… und dann nie wieder vergisst.
Wir starten mit einem Dram, der schon durch seine Zahl eine Geschichte erzählt: 100 Proof – aber nicht gleich 100 Proof.
Wir sprechen über Imperial Proof vs. American Proof, über Umrechnungen, Traditionen und warum Whisky manchmal sogar in Zahlen Charakter zeigt.
Im Glas: ein 12-jähriger, sherry-getriebener Whisky (Oloroso mit einem Hauch PX), abgefüllt als „Blueprint“ für eine neue Lowlands-Destillerie westlich von Glasgow, die erst seit Mai 2025 destilliert.
Die Idee dahinter ist so simpel wie genial:
Sie bauen die Destille – und während der eigene Spirit noch reift, bringen sie einen Whisky, der genau so schmecken soll, wie ihr Stil später einmal sein wird.
Kein billiger Lückenfüller. Kein überteuertes „Wir müssen halt Umsatz machen“.
Sondern ein Statement: So wird unsere Handschrift. Punkt.
Und dann kippt die Folge – in die Art Geschichte, die du nicht planen kannst.
Bad Homburg. Weniger Trubel. Mehr Zeit.
Ein langes Gespräch mit Stewart Bowman (Arran / Isle of Arran Distillers).
Danach wieder rüber zu Andrew Ferguson (The Speyside Distillery / „Lost Distillery“-Vibes).
Und plötzlich kommt diese Nachricht:
„Was machst du Donnerstagabend in Glasgow?“
Was dann passiert, ist Whisky wie ein Geheimgang:
Du landest in einem Club, der eigentlich eine Anwaltskanzlei ist – mit einem Whisky-Kreis, der seine besten Leute einlädt.
Und dort steht David Ferguson.
Er zeigt seine ersten eigenen Abfüllungen – und mitten drin: Arran 22 Jahre, Single Cask, Bourbon Reifung, 47,2 %.
Nur 88 Flaschen.
Eine Farbe wie Cola-Schorle – aber ohne Finish, ohne Tricks.
Und ein Geschmack, der beweist, wie stark ein Destillat sein kann, wenn es wirklich gut gemacht ist:
Karamell, Praline, tropische Frucht – bei mir ganz klar Maracuja.
Und vor allem: 22 Jahre Holz, ohne bitter zu werden.
Das ist nicht nur „lecker“. Das ist Handwerk.
Zum Schluss bleiben wir auf Arran – und gehen in Stewarts Handschrift:
Ein Whisky aus der Signature Series, für Arran untypisch stark getorft: 42 ppm, 11 Jahre, rund 14.822 Flaschen.
In der Nase kräftiger als erwartet – im Mund dann überraschend weich, getragen von dieser typischen Arran-Fruchtigkeit.
Genau dieser Dram ist der Beweis, dass Torf nicht immer „Monster“ sein muss – sondern auch Eleganz haben kann.
12 Jahre · 100 Proof (Imperial Proof) · Sherry-lastig (Oloroso + etwas PX)
→ „Blueprint“-Whisky für eine neue Lowlands-Destillerie westlich von Glasgow (Destillation seit Mai 2025)
Arran 22 Jahre · Single Cask · Bourbon Reifung · 47,2 % · 88 Flaschen
→ David Ferguson Selection / aus den frühen Arran-Jahren (Destillation 1998)
Arran Signature Series (Stewart Bowman) · 11 Jahre · 42 ppm · 14.822 Flaschen
→ Torf & tropische Frucht in Balance, überraschend weich im Mund
Du willst mehr davon?
Dann schreib mir – Fragen, Gedanken, oder einfach, welcher Dram dich in dieser Folge am meisten erwischt hat.
Und wenn du beim Sample-Gewinnspiel dabei sein willst:
Mail an: [email protected] (steht auch in den Shownotes)
Warum willst du dieses Sample? Ich lose aus.
Schenk dir einen Dram ein.
Wir sind mittendrin.
*unbezahlte Werbung