Berlin - Solidarisch gegen Hass

Berlin - Solidarisch gegen Hass

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Berlin - Solidarisch gegen Hass episodes

  • „Schnelle Hilfe, konkreter Schutz“ - Berliner Schutzfonds und Soforthilfefonds für Betroffene von Hassgewalt

    Was tun, wenn Hassgewalt nicht nur verletzt, sondern auch ganz konkrete Kosten verursacht? Und wie können sich bedrohte Menschen, Initiativen und Einrichtungen besser schützen?

    In dieser Folge von "Berlin – Solidarisch gegen Hass" stellen wir zwei konkrete Unterstützungsangebote für Betroffene von Hassgewalt in Berlin vor: den Berliner Soforthilfefonds und den Schutzfonds.

    Wir klären, wer Unterstützung beantragen kann, welche Kosten übernommen werden, wie das Antragsverfahren funktioniert und worin sich die beiden Fonds unterscheiden. Dabei geht es sowohl um schnelle Hilfen nach einem Angriff oder einer Bedrohung – etwa für psychologische Unterstützung, Anwaltskosten oder Selbstverteidigungskurse – als auch um längerfristige Schutzmaßnahmen wie Alarmanlagen, Sicherheitstüren oder geschützte Fenster.

    Eine Folge über konkrete Hilfe, Sicherheit und die Frage, wie Solidarität mit Betroffenen von Hassgewalt praktisch werden kann.

    Weitere Infos:

    Berliner Soforthilfefonds: www.berlin-gegen-hassgewalt.de

    Berliner Schutzfonds: www.amadeu-antonio-stiftung.de/schutzfonds-schutzraeume-ermoeglichen-und-bewahren/

    Tagung am 14. Oktober 2026 in Berlin: „Betroffene schützen, bedrohte Räume stärken: Verantwortung bündeln gegen Hassgewalt.“: www.amadeu-antonio-stiftung.de/termine/betroffene-schuetzen-bedrohte-raeume-staerken-verantwortung-buendeln-gegen-hassgewalt/

    34 min
  • "Hinschauen. Melden. Sichtbar machen." Im Kiez unterwegs mit dem Neuköllner Register

    In dieser Folge von „Berlin – Solidarisch gegen Hass“ spreche ich mit Mina und Matthias vom Register Neukölln über ihre Arbeit, das Meldeverfahren und darüber, was mit gemeldeten Vorfällen passiert.

    Die Berliner Register dokumentieren diskriminierende und extrem rechte Vorfälle in den Berliner Bezirken, werten sie aus und machen gesellschaftliche Entwicklungen sichtbar. Im Gespräch erfahren wir außerdem, warum es wichtig ist, Vorfälle zu melden, und welchen Beitrag die Register damit für ein solidarisches Berlin leisten.


    Kontakt und Infos:
    Berliner Register: www.berliner-register.de
    Vorfall melden: 
    https://berliner-register.de/vorfall-melden/

    +49 157 392 85 358

    41 min
  • "Wer spricht für die Betroffenen?" Fatma Keser über Gewalt im Namen der Ehre und selektiven Feminismus

    In dieser Folge des Podcast "Berlin - Solidarisch gegen Hass" spricht Michaela Bechtel-Hirsh mit Fatma Keser über ein Thema, das oft übersehen oder tabuisiert wird: Gewalt im Namen der Ehre.

    Fatma Keser ist u.a. Aktivistin, Feministin, Publizistin, Mitgründerin von "Migrantinnen für Säkularität und Selbstbestimmung" und des jüdisch-kurdischen Frauenvereins "Pek Koach". Sie setzt sich unter anderem für die Rechte von Frauen und Mädchen ein, die unter patriarchalen Normen leiden. Im Gespräch teilt sie ihre persönlichen Erfahrungen, beleuchtet blinde Flecken des Feminismus und spricht über die Notwendigkeit eines universellen Feminismus. Gemeinsam diskutieren die beiden Frauen über Gewalt im Namen der Ehre, gesellschaftliche Verantwortung und Wege, um Gewalt entgegenzuwirken - nicht nur am 08. März, dem internationalen Frauentag, sondern an jedem Tag.

    "Papatya" bietet Schutz und Beratung in Fällen von familiärer Gewalt, Zwangsverheiratung und Verschleppung: http://www.papatya.org/

    43 min
  • "Begegnungen statt Vorurteile: Wie Israelis an deutschen Unis den Dialog fördern." Ein Gespräch mit Berliner Aktivist*innen von Civilwatch against Antisemitism.

    In dieser Folge trifft Michaela Bechtel-Hirsh die Aktivist*innen Sarah, Hagar und Shay von "Civilwatch against Antisemitism" an der Humboldt-Universität Berlin. Sie erzählen von ihrem aktuellen Projekt „I’m from Israel, ask me anything“, das Dialoge zwischen Israelis und Studierenden fördert, um Vorurteile abzubauen und Antisemitismus entgegenzuwirken. Dabei berichten sie von ihren Erfahrungen als Aktivist*innen und den Herausforderungen für Israelis, jüdische Menschen und ihre Allies in Berlin und sie zeigen auf, wie Solidarität aktiv gelebt werden kann.


    Wenn Ihr mehr über „Civilwatch agaginst Antisemitism“ erfahren möchtet, folgt ihnen am besten auf Instagram: @civilwatch.de

    24 min
  • “Wo, woher, wohin?” Eine deutsch-israelische Erkundung mit dem Berliner Jarock Ensemble
    Das israelisch-deutsche Jarock Ensemble aus Berlin übersetzt und vertont Werke israelischer Dichter*innen mit deutschen Wurzeln, welche israelische Literatur maßgeblich prägten, aber hierzulande kaum bekannt sind: Jehuda Amichai, Lea Goldberg, Dan Pagis und Nathan Zach. Die Stücke erzählen von Einsamkeit, Natur und Liebe. Die Musik ist emotional, eindringlich, leise wie auch laut.
    Im Gespräch erzählen die Ensemblemitglieder Irene Aselmeier (Rezitation), Tal Koch (Komposition und Gesang), Raphael Isaac Landzbaum (Oboe) und Guy Woodcock (Gitarre) sowie der Filmemacher und Maler Oded Arad auch über ihr Engagement im Bereich Erinnerungskultur und deutsch-israelische Verständigung.
    Weitere Infos findet Ihr hier:
    Musikvideo Yarok ירוק: https://www.youtube.com/watch?v=965n7AymgSgTal Koch: http://www.talkoch.com/
    Oded Arad: www.odedarad.com
    BücherboXX: https://buecherboxx.info/category/standorte/grunewald-nahe-mahnmal-gleis17/
    45 min
  • TIKKUN: Wie gelingt Antisemitismusprävention durch Wertebildung?
    Wie kann Antisemitismusprävention durch Wertebildung gelingen? Carl Chung und Anastassija Kononowa vom Berliner Modellprojekt „Tikkun“ stellen ihren Ansatz und ihre Arbeit mit Schülern:innen zwischen 14 und 18 Jahren vor. 

    Dem Projekt „Tikkun“ geht es um verantwortliche Mitgestaltung des gesellschaftlichen Zusammenlebens. Mit dem Fokus auf der Wertebildung FÜR die Demokratie fördert es Eigenaktivität und Kooperation, Kommunikation und Interaktion. Das Ziel ist, die universellen Menschenrechte als eigene Rechte wertzuschätzen, die allen Menschen zukommen. Dadurch werden neue Erfahrungen, Perspektivwechsel sowie die Reflexion von Selbst- und Fremdbildern im Kontext gelingender Resonanzerfahrungen (H. Rosa) ermöglicht.


    Weitere Infos zum Projekt „TIKKUN“ und Kontakt:
    www.tikkun-wertebildung.de

    33 min
  • Tipps zum Umgang mit Diskussionen im Netz
    Wenn wir im Netz Diskussionen miterleben, können uns einige Meinungen ziemlich wütend machen, was meist persönliche Angriffe zur Folge hat. Dabei können wir auch konstruktive Diskussionen führen, indem wir gewaltfrei kommunizieren und Empathie nutzen, um andere besser zu verstehen und selbst auch besser verstanden zu werden. Zwar kann es schwierig sein, sich in jemanden hineinzuversetzen, der einen wütend macht, doch ist es zielführender, das Gegenüber als Gesprächspartner statt als Feind zu betrachten. 
    Diese und weitere Tipps zum Umgang mit hitzigen Diskussionen erwarten Euch in der aktuellen Folge. Hört am besten gleich mal rein.
    9 min
  • Desinformation, Verschwörungsmythen und Antisemitismus
    Derzeit werden wir auf Social Media mit Meldungen, Bildern und Videos zum Nahostkonflikt überflutet. Darunter befinden sich auch viele Desinformationen, die bewusst in Umlauf gebracht werden und durch eine schnelle Weiterverbreitung Millionen von Menschen weltweit erreichen. Wie Ihr diese erkennt, inwiefern Verschwörungsmythen bei Desinformationen eine Rolle spielen und wie uralte antisemitische Narrative auf Geschehnisse im Nahen Osten übertragen werden, stellen wir in dieser aktuellen Folge vor. 
    17 min
  • »Fremd« - Ein Gespräch zwischen Dotschy Reinhardt und Michel Friedman.
    Die aktuelle Spezialfolge des Podcast „Berlin - Solidarisch gegen Hass“ ist ein Gespräch zwischen Dotschy Reinhardt und Michel Friedman über sein Buch „Fremd“. Dotschy Reinhardt und Michel Friedman – beide sind Deutsche, die jedoch von weiten Teilen der Gesellschaft nicht als solche angesehen werden. Sie nehmen das Buch zum Anlass, über Ausgrenzungen zu sprechen und was dies mit den Menschen macht. 
    Moderiert von Shelly Kupferberg. Die Texte hat Judith Kessler vorgetragen.
     
    Eine Veranstaltung von der Kampagne Solidarisch gegen Hass, dem Landesrat Deutscher Sinti und Roma Berlin-Brandenburg e.V. und der Jüdischen Volkshochschule Berlin.

    Webseite Landesrat Deutscher Sinti und Roma Berlin-Brandenburg e.V.: https://www.sinti-roma-berlin.de/
    Webseite Michel Friedman: https://michelfriedman.info/
    Webseite Jüdische Volkshochschule: http://www.jvhs.de/
    Jüdische Theaterschiff MS Goldberg: https://www.goldberg-kulturschiff.de/
    1 hr 20 min
  • "Gemeinsam gegen Antiziganismus - für Teilhabe und Chancengerechtigkeit". Im Gespräch mit Violeta Balog, Amaro Foro e.V.
    In der aktuellen Folge des Podcast "Berlin - Solidarisch gegen Hass" spricht Michaela Bechtel-Hirsh mit Violeta Balog, stellvertretende Vorsitzende von Amaro Foro e.V. und Leitung der Dokumentationsstelle Antiziganismus „Dosta“. Das Projekt erfasst systematisch antiziganistisch motivierte Vorfälle und unterstützt Betroffene von Diskriminierung. Durch die Dokumentation und Veröffentlichung antiziganistischer Vorfälle und ihrer Auswirkungen macht DOSTA Antiziganismus in Berlin sichtbar, sensibilisiert die Öffentlichkeit und ermöglicht die Einleitung gezielter Schritte zur Prävention und Bekämpfung von Antiziganismus. Im Gespräch gibt Violeta Balog uns Einblicke in ihre Arbeit und erklärt, warum es wichtig ist, jeden Vorfall zu melden, und wie dies funktioniert.
    Amaro Foro e.V.: www.amaroforo.de
    DOSTA – Dokumentationsstelle Antiziganismus: www.amaroforo.de/projekte/dosta/
    Kontaktadresse für die Meldung von Vorfällen und Erstberatung für Betroffene (Berlin): [email protected]
    MIA - Melde- und Informationsstalle Antiziganismus (bundesweit): www.antiziganismus-melden.de 
    33 min

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