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Zunehmende Individualisierungstendenzen, Auflösung traditioneller Herkunftsbindungen, anhaltender Mitgliederschwund der Kirchen und zum Teil anderer Religionsgemeinschaften - noch vor wenigen Jahren erschien der Präsenzverlust der Religionen als eindeutiges Indiz für die fortschreitenden Säkularisierungsprozesse vor allem westlicher Demokratien. Doch unter der Oberfläche scheinbar galoppierender Verweltlichung erscheinen neue gesellschaftliche Tendenzen, befinden sich auch neue Generationen auf der Suche nach Orientierung und Halt. Zudem garantiert –vor allem in Deutschland- die institutionelle Verankerung und Absicherung das politische und gesellschaftliche Gewicht von Religionsgemeinschaften - auch weltweit kann von einem Bedeutungsverlust der Religionen keine Rede sein. Ist das säkulare Zeitalter also Vergangenheit? Welche Rolle spielen die Religionen in freiheitlich-demokratischen, pluralistischen Gemeinwesen wie der Bundesrepublik?
By Heinrich-Böll-StiftungZunehmende Individualisierungstendenzen, Auflösung traditioneller Herkunftsbindungen, anhaltender Mitgliederschwund der Kirchen und zum Teil anderer Religionsgemeinschaften - noch vor wenigen Jahren erschien der Präsenzverlust der Religionen als eindeutiges Indiz für die fortschreitenden Säkularisierungsprozesse vor allem westlicher Demokratien. Doch unter der Oberfläche scheinbar galoppierender Verweltlichung erscheinen neue gesellschaftliche Tendenzen, befinden sich auch neue Generationen auf der Suche nach Orientierung und Halt. Zudem garantiert –vor allem in Deutschland- die institutionelle Verankerung und Absicherung das politische und gesellschaftliche Gewicht von Religionsgemeinschaften - auch weltweit kann von einem Bedeutungsverlust der Religionen keine Rede sein. Ist das säkulare Zeitalter also Vergangenheit? Welche Rolle spielen die Religionen in freiheitlich-demokratischen, pluralistischen Gemeinwesen wie der Bundesrepublik?