Früher wollte Bernardine Evaristo mit ihren Büchern die Leute zum Weinen bringen - das hat sich geändert. Im Roman "Mädchen, Frau, ect." verhandelt sie undogmatisch große Diskurse und fächert die Biographien von zwölf schwarzen, britischen Frauen auf. Im Gespräch mit Anne-Dore Krohn erzählt sie, wie sie in die Haut ihrer Figuren schlüpft, warum sie immer über das Schwarzsein schreibt und wie der Booker-Preis 2019 ihr Leben verändert hat.