Besserwissen

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By Jana Asberger, Madeleine Müller, Marcus BergerEducationSelf-Improvement
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Besserwissen episodes

  • 23 - Hochbegabte - Wie easy ist Schule für sie wirklich?
    Albert Einstein, Stephen Hawking und Bill Gates - Hochbegabte, von denen man denken könnte, dass ihnen die guten Noten in der Schule nur so zugeflogen sind. Ob es Hochbegabte aber wirklich immer so leicht in der Schule haben, ergründen Julia Dötsch, Lena Friedrich, Elena Jeske und Franziska Schupp in dieser Folge. Als Unterstützung wird Prof. Dr. Ernst Hany, der am berühmten Münchner Hochbegabungsmodell mitgewirkt hat, interviewt.
    Quellen:
    Brackmann, A. (2022). Jenseits der Norm - hochbegabt und hoch sensibel? Die seelischen und sozialen Aspekte der Hochbegabung bei Kindern und Erwachsenen.
    Gnas, J., Mack, E., Matthes, J., & Preckel, F. (2023).Intelligenz, Kreativität und Hochbegabung.
    Preckel, F. (2022). Hochbegabung unter einer Entwicklungsperspektive:Grundlagen und Implikationen für die Empirische Bildungsforschung.
    Rost, D. H. (2019). Begabung, Intelligenz und Hochbegabung.
    Roznowski, M., Reith, J., & Hong, S. (2000). A Further Look at Youth Intellectual Giftedness and Its Correlates: Values, Interests, Performance, and Behavior.
    Ruf-Urmersbach, H. (2022). Inklusive Begabtenförderung in der Grundschule: Empirisch basierte Konzeption und erste Evaluation einer Fortbildungsmaßnahme für Lehrkräfte.
    Trautmann, T. (2016). Einführung in die Hochbegabtenpädagogik.
    Worrell, F. C., Subotnik, R. F., Olszewski-Kubilius, P., & Dixson, D. D. (2019).Gifted Students.
    Ziegler, A. (2018). Hochbegabung.
    21 min
  • 22 - Stressfrei, konzentriert und leistungsfähig nur durch Kaugummikauen?
    Kurzbeschreibung:
    Kann Kaugummi kauen wirklich dein Stresslevel senken sowie deine Konzentration und Lernleistung verbessern? Mit dieser Frage beschäftigten sich Lisa Nicol, Linda-Gwendolin Kachel, Svenja Dietrich und Sophie Häring. Sie thematisieren verschiedenste Blickwinkel und Forschungsergebnisse. Lass dich überraschen!
    Zum Nachlesen:
    Rost, D. & Wirthwein, L. & Frey, K. & Becker E. (2010). Steigert Kaugummikauen das kognitive Leistungsvermögen? Zwei Experimente der besonderen Art. Zeitschrift für Pädagogische Psychologie, 24(1), 39-49. https://doi.org/10.1024/1010-0652/a000003
    Tucha, L. & Koerts, J. (2012), Gum Chewing and Cognition: An Overview. Neuroscience & Medicine, 3(3), 243-250. https://doi.org/10.4236/nm.2012.33028 .
    Smith, P. Andrew & Clayton, H. (2020). The effects of chewing gum on perceived stress and wellbeing in students under a high and low workload. Human Mental Workload: Models and Applications: 4th International Symposium, H-WORKLOAD 2020, Granada, Spain, December 3–5, 2020, Proceedings 4 (pp. 124-137). Springer International Publishing.
    15 min
  • 21 - Inklusion – Zu wenig Förderung für leistungsstarke Schüler*innen?
    Leistungsstarke Schüler*innen werden in inklusiven Klassen benachteiligt – oder? Dieser Aussage gehen in der aktuellen Folge die Studierenden Sarah Hejna, Jerome Riedel, Alicia Schuchort und Marco Smolenia nach. Gestützt durch wissenschaftliche Quellen und Interviewausschnitten mit der Inklusionsbeauftragten Carolin Apel, gehen die Studierenden auf verschiedenen Perspektiven ein und zeigen unter anderem auf, welche Vorteile Inklusion mitbringen kann.
    Zum Nachlesen:
    Bless & Klaghofer (1991). Begabte Schüler in Integrationsklassen. Zeitschrift für Pädagogik 37(2). https://doi.org/10.25656/01:13024 [Titel anhand dieser DOI in Citavi-Projekt übernehmen]
    Gee, K., Gonzalez, M., & Cooper, C. (2020). Outcomes of Inclusive Versus Separate Placements: A Matched Pairs Comparison Study. Research and Practice for Persons with Severe Disabilities, 45(4), 223-240. https://doi.org/10.1177/1540796920943469 [Titel anhand dieser DOI in Citavi-Projekt übernehmen]
    Kart, A., & Kart, M. (2021). Academic and social effects of inclusion on students without disabilities: A review of the literature. Education Sciences, 11(1), 16. https://doi.org/10.3390/educsci11010016 [Titel anhand dieser DOI in Citavi-Projekt übernehmen]
    Vieluf (2017). Inklusion am Beispiel der Berliner Gemeinschaftsschulen. Empirische Befunde zur Kompetenzentwicklung unter den Rahmenbedingungen längeren gemeinsamen Lernens. In A. Textor et al. (Hrsg.), Leistung inklusive? Band 2. Unterricht, Leistungsbewertung und Schulentwicklung (S. 28-33). Verlag Julius Klinkhardt. https://doi.org/10.25656/01:15384 [Titel anhand dieser DOI in Citavi-Projekt übernehmen]
    28 min
  • 20 - Motivationskiller Belohnung?
    „Externe Belohnungen wirken sich negativ auf die intrinsische Motivation aus“...oder? Seit fast 40 Jahren ist dieses Thema schon ein Streitpunkt unter Forschenden und es finden sich immer
    wieder konträre Ergebnisse dazu. In dieser Folge greifen Johanna Denner, Lilly Herbst, Niklas Böhme und Lorena Koch den aktuellen Stand der Forschung auf und versuchen diesen mit praxisnahen Beispielen aus einem Interview mit der Grundschullehrerin Sophia Koch einzuordnen.
    Quellen, die im Podcast genannt werden:
    - Cameron, J., & Pierce, D. W. (1994). Reinforcement, Reward, and Intrinsic Motivation:A Meta-Analysis
    - Cameron, J., Banko, K. M., & Pierce, D. W. (2001). Pervasive Negative Effects of Rewards on Intrinsic Motivation: The Myth Continues.
    - Cameron, J., Pierce, D.W., Banko, K. M., & Gear, A. (2005). Achievement-Based Rewards and Intrinsic Motivation: A Test of Cognitive Mediators.22
    - Cerasoli, C. P., Nicklin, J. M., & Ford, M. T. (2014). Intrinsic motivation andextrinsic incentives jointly predict performance: A 40-year meta-analysis.
    - Deci, E. L. (1971). Effects of Externally Mediated Rewards on Intrinsic Motivation.
    - Deci, E. L., Koestner, R., & Ryan, R. M. (1999). A meta-analytic review of experiments examining the effects of extrinsic rewards on intrinsic motivation.
    - Lepper, M. R., Greene, D., & Nisbett, R. E. (1973). Undermining children's intrinsic interest with extrinsic reward: A test of the "overjustification" hypothesis.
    - Peters, K. P., & Grauerholz-Fisher, E. (2022). An Evaluation of the Overjustification Hypothesis: A Replication of Deci (1971)
    23 min
  • 19 - Zuhause wird Deutsch gesprochen! - Wenn ein Ratschlag mehr schadet als nützt
    Familien mit Migrationshintergrund wird immer wieder geraten, Zuhause am besten Deutsch mit ihren Kindern zu sprechen. Viele Familien verzichten deshalb auf eine bilinguale Erziehung. Warum das Quatsch ist und was der Forschungsstand dazu sagt, erklären in dieser Folge Ronja, Tina, Chantal und Hanna. Sie interviewen dazu auch Julia Schnabel von der Kindersprachbrücke Jena, Projektleiterin des Projekts „Mehrsprachigkeit ist klasse!“
    Zum Nachlesen:
    • Fleckenstein, J., Möller, J., & Baumert, J. (2018). Mehrsprachigkeit als Ressource. Kompetenzen dual-immersiv unterrichteter Schülerinnen und Schüler in der Drittsprache Englisch. https://doi.org/10.1007/s11618-017-0792-9
    • Gutiérrez–Clellen, V. F. & Kreiter, J. (2003): Understanding child bilingual acquisition using parent and teacher reports. https://doi.org/10.1017/S0142716403000158
    • Klassert, A., & Gagarina, N. (2010). Der Einfluss des elterlichen Inputs auf die Sprachentwicklung bilingualer Kinder: Evidenz aus russischsprachigen Migrantenfamilien in Berlin. https://elibrary.utb.de/doi/abs/10.3224/diskurs.v5i4.06
    • Strobel, B. & Kristen, C. (2015): Erhalt der Herkunftssprache? – Muster des Sprachgebrauchs in Migrantenfamilien. https://doi.org/10.1007/s11618-014-0607-1
    Zur Webseite von „Mehrsprachigkeit ist klasse!“: https://www.sprachen-th.de/
    40 min
  • 18 - Mozart-Effekt: Macht klassische Musik klüger?
    In dieser Folge beschäftigen wir uns mit dem
    stark verbreiteten Bildungsmythos, der besagt, dass klassische Musik beim Lernen helfen soll. Jede*r hat das bestimmt schon einmal in der Familie oder Schule zu hören bekommen - stimmt das aber überhaupt? Durch eine kleine Pro- und Contra-Analyse
    diskutieren wir dieses Phänomen und stellen euch dar, warum beim Thema Lernen mit klassischer Musik weit mehr als nur die Musik selbst von Relevanz ist.
    Quellen in Kurzform:
    1. Rauscher, F. H., Shaw, G. L., & Ky, C. N., 1993, Music and spatial task performance, https://doi.org/10.1038/365611a0.
    2. Pietschnig, J., Voracek, M., & Formann, A. K., 2010, Mozart effect–Shmozart effect: A meta-analysis, https://doi.org/10.1016/j.intell.2010.03.001.
    3. Dosseville, F.,Laborde, S., Scelles, N., 2012, Music during lectures: Will students learn better?, https://doi.org/10.1016/j.lindif.2011.10.004.
    4. Tsivian, M., Qi, P., Kimura, M., Chen, V. H., Chen, S. H., Gan, T. J., Polascik, T. J., 2012, The Effect of Noise-cancelling Headphones or Music on Pain Perception and Anxiety in Men
    Undergoing Transrectal Prostate Biopsy, https://doi.org/10.1016/j.urology.2011.09.037.
    5. Chafin, S., Roy, M. M., Gerin, W., Christenfeld, N. J. S., 2004, Music can facilitate blood pressure recovery from stress, https://doi.org/10.1348/1359107041557020.
    6. Altenmüller, E., 2007, Macht Musik schlau? Zu den neuronalen Auswirkungen musikalischen Lernens im Kindes- und Jugendalter, https://www.immm.hmtm-hannover.de/fileadmin/www.immm/Publikationen/Altenmueller_Intelligenz_MM2007.pdf
    7. Wie Musikhören beim Lernen hilft, https://www.unicross.uni-freiburg.de/wie-musikhoeren-beim-lernen-hilft/ [15.02.2023]
    13
    8. Goltz, F., & Sadakata, M., 2021, Do you listen to music while studying? A portrait of how people use music to optimize their cognitive performance,
    https://doi.org/10.1016/j.actpsy.2021.103417
    22 min
  • 17 – Warum Lerntypen Bullshit sind
    In dieser Folge beschäftigen wir uns mit dem nachweislich weitverbeitesten Bildungsmythos weltweit: Lerntypen. Du hast bestimmt schon mal davon gehört, dass es für jede*n einen bevorzugten Lerntyp geben soll, der maximale Erfolge garantiert. Hochschulprofessor Georg Krammer erklärt uns im Interview, warum Lerntypen jedoch schon aus theoretischer Perspektive Bullshit sind und warum es keinerlei empirische Evidenz für die Effektivität von lerntypenangepasstem Unterricht gibt.
    Zum Nachlesen:
    • Bauer, J., & Asberger, J. (2022). Was Lehrkräfte im Unterricht getrost ignorieren können: Lernstile von Lernenden. https://doi.org/10.1007/978-3-658-36260-7_8
    • Cassidy*, S. (2004). Learning styles: An overview of theories, models, and measures. https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/0144341042000228834
    • Krammer, G., Vogel, S. E., & Grabner, R. H. (2021). Believing in Neuromyths Makes Neither a Bad Nor Good Student‐Teacher: The Relationship between Neuromyths and Academic Achievement in Teacher Education. https://doi.org/10.1111/mbe.12266
    • Krammer, G., Vogel, S. E., Yardimci, T., & Grabner, R. H. (2019). Neuromythen sind zu Beginn des Lehramtsstudiums prävalent und unabhängig vom Wissen über das menschliche Gehirn. https://doi.org/10.1007/s35834-019-00238-2
    Zur Webseite von Georg Krammer: https://www.phst.at/phst/organisation-leitung/organisationseinheiten/institute/institut-fuer-praxislehre-und-praxisforschung/hs-prof-pd-mag-dr-georg-krammer/
    32 min
  • 16 – Privatschulen vs. öffentliche Schulen – Wer zahlt, bekommt auch mehr?
    In dieser Folge räumen Charlotte Mönnich, Annalena Fischer, Vivian Kobes und Emma Wegmeth mit dem Mythos „Privatschulen sind besser als öffentliche Schulen“ auf. Was unterscheidet private und öffentlichen Schulen? Inwieweit bestehen Kompetenzunterschiede zwischen den Schüler*innen? Worauf lassen sich diese Kompetenzunterschiede zurückführen? All das hört ihr in dieser Folge.
    Zum Nachlesen:
    • Hoffmann, L., Stanat, P., Maaz, K., & Klemm, K. (2019). Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern an Schulen in privater und öffentlicher Trägerschaft. https://doi.org/10.1007/s11577-019-00638-2
    • Klemm, K., Hoffmann, L., Maaz, K., & Stanat, P. (2018). Privatschulen in Deutschland: Trends und Leistungsvergleiche. https://library.fes.de/pdf-files/studienfoerderung/14189.pdf
    • Weiß, M. (2013). Schulleistungen an Privatschulen–Ergebnisse deutscher Vergleichsstudien. https://doi.org/10.1007/978-3-531-18978-9_15
    20 min
  • 15 - Vom Stress zum Stressmanagement. Warum wir Stress zum Lernen brauchen!
    Zusammenfassung und Quellen:
    Ohne Druck kommt kein Wasser aus der Leitung? Im Garten und im Haushalt schon möglich, aber gilt das auch für die Schule? In dieser Folge gehen Annalena Gierock, Emilie Neureither, Rasmus Schumacher und Alina Serbe akademischem Stress und Möglichkeiten zur Bewältigung auf den Grund. In einer anregenden Diskussion werden die Hintergründe, Vorteile und Risiken von Stress, sowie Programme zum Stressmanagement in Schulen besprochen.
    Zum Nachlesen:
    · Gross, 1998. The Emerging Field of Emotion Regulation: An Integrative Review.
    · Kouzma & Kennedy, 2002. Homework, stress and mood disturbance in senior high school students.
    · Lazarus & Folkman, 1984. Stress, appraisal, and coping.
    · Michaela et al., 2020. The impact of stress on students in secondary school and higher education. https://www.tandfonline.com/doi/pdf/10.1080/02673843.2019.1596823
    · Rudland et al., 2020. The stress paradox: how stress can be good for learning. https://onlinelibrary.wiley.com/doi/pdf/10.1111/medu.13830
    · Seiffge-Krenke, 2006. Nach PISA: Stress in der Schule und mit den Eltern – Bewältigungskompetenz deutscher Jugendlicher im internationalen Vergleich (Studies in Medieval and Early Renaissance Art History. Zu Mind Matters: https://mindmatters-schule.de/programm.html
    23 min
  • 14 - Bloß Unterhaltung oder didaktisch wertvoll? Digitale Medien im Unterricht
    Verbessern sie die Lerneffektivität? Oder stehen sie dem Lernprozess im Weg? In dieser Folge sprechen Yao-Bruno Protze, Paul Blaßfeld, Niklas Schwerdt und Lea Schramm mit Juniorprofessor Maik Beege über das Lernen mit digitalen Medien im Unterricht und bringen umgangssprachlich Licht ins Dunkel dieser kontrovers geführten Glaubensfrage.
    Zum Nachlesen:
    • Schaumburg, H. (2018). Empirische Befunde zur Wirksamkeit unterschiedlicher Konzepte des digital unterstützten Lernens.
    • Herzig, B. (2014). Wie wirksam sind digitale Medien im Unterricht?
    • Baumgartner, P. & Herber, E. (2013). Höhere Lernqualität durch interaktive Medien? – Eine kritische Reflexion
    16 min

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